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Werde ich einem Hund gerecht?

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  • Werde ich einem Hund gerecht?

    Hi ihr Lieben!

    Ich habe mich hier angemeldet, weil ich gerne mal von erfahrenen Besitzern eine Einschätzung hätte, ob es bei meinen Umständen möglich wäre, einen Hund zu halten.
    Ich überlege einen Hund aus dem Tierheim zu adoptieren, aber hier gibt es einige Haken, die ich bedenken möchte.

    1. ich habe zwei Katzen und nur eine 55 m² Mietswohnung + Garten
    2. ich arbeite Vollzeit und wäre am Tag rund 9 Stunden außer Haus, hätte aber Gelegenheit in der Mittagspause eine halbe Stunde Zeit mit dem Hund zu verbringen bzw. Gassi zu gehen. Können Hunde 9 Stunden am Tag alleine bleiben?
    3. ich bin momentan gesundheitlich etwas eingeschränkt und kann nicht länger als ca. 30 Minuten am Stück gehen, es gibt ja aber auch Hunde die damit zurecht kommen würden, oder? außerdem ist es kein Dauerzustand (hoffentlich)

    Über die Kosten habe ich mich informiert, das geht soweit in Ordnung. Natürlich müsste ich mich entsprechend beraten lassen und würde keinen Welpen nehmen, sondern einen erwachsenen Hund. Da ich Anfänger bin wäre es gut, wenn er schon an der Leine läuft und stubenrein ist. Auch müsste man die Verträglichkeit mit den Katzen testen, aber dazu würde mir das Tierheim bestimmt Gelegenheit geben. Meine Katzen sind nämlich noch nie auf einen Hund getroffen.

    Wie lange Urlaub braucht man, um den Hund einzugewöhnen bei sich zu Hause? Bei meinen Katzen war das unkompliziert, aber wie sieht das bei Hunden aus? Ist eine Hundeschule bei erwachsenen Hunden auch zwingend notwendig? Mit der Erziehung kenne ich mich halt wenig aus, wäre also daher vielleicht ratsam.

    Wäre super, wenn ihr mir weiterhelfen könntet

    lg, Nimsa

  • #2
    Hm.
    Erstmal willkommen im Forum!

    Das größte Hindernis sehe ich ehrlich gesagt in der langen Zeitspanne, die der Hund täglich allein bleiben soll. Das ist einfach zuviel. Es gibt durchaus Hunde, die lange allein bleiben können, wenn sie müssen. Aber will man ihnen das zumuten, als Normalzustand? Ich könnte das nicht. Mein Hund muss manchmal auch allein sein und kann das auch, aber keinen ganzen Tag. Du bist der Lebensmittelpunkt deines Hundes. Was bleibt ihm, wenn du jeden Wochentag weg bist?

    Gibt es nicht vielleicht die Möglichkeit, dir einen Hund mit jemandem zu teilen?
    Mein Hund schläft in meinem Bett, weil es in seinem Körbchen spukt.

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    • #3
      Hallo und willkommen.

      Hunde sind ja ziemlich anpassungsfähig und Deine Voraussetzungen klingen ja ganz gut. Nicht optimal, aber wer hat das schon?

      Was ich als hinderlichen Punkt finde, ist Deine Vollzeitberufstätigkeit. 9 Stunden sind sehr lange. Die halbe Stunde Mittagspause rettet das dann auch nicht wirklich. Wobei ja auf Arbeit auch immer mal was sein kann, dass man nicht weg kommt. Und nach der Arbeit hat man ja auch noch zu tun. Einkaufen, Arzttermine, vllt. will man auch mal Freunde treffen oder ins Kino gehen. Schlafen muß man auch. Da bleibt für den Hund garnicht mehr viel Zeit.
      Und Du solltest bedenken, dass Hunde, wie Menschen, soziale Lebewesen sind. Die Kontakt brauchen.

      Lösungen gibts auch dafür. Bspw. halbtags einen Hundesitter oder den Hund mit auf die Arbeit nehmen, wenn möglich.

      Andere Frage, was erwartest Du von einem Hund? Davon hängt viel ab, das Du auch den richtigen aussuchst.

      In Deinem Fall würde ich zu einem älteren Hund raten. 6 Jahre aufwärts. Vllt. sogar einen "Omi-Hund" im Seniorenalter. Solche Hunde haben meist außer einem liebevollen Heim nicht mehr so viele Ansprüche. Die wollen nicht mehr zig Kilometer am Tag laufen oder täglich mit Sport, Tricks und sonstigem bespaßt werden.
      Allerdings ist auch beim älteren/alten Hund das Problem, das er nicht so lange allein bleiben sollte.

      Viele erwachsene Hunde sind stubenrein und haben auch schon eine gewisse Grunderziehung. Vor allem, wenn Du einen Hund aus einem deutschen Tierheim nimmst, der bereits in einer Familie gelebt hat. Auslandshunde können problematisch sein.

      Katzenverträglichkeit kann man testen. Bei manchen Hunden im Tierheim ist sowas auch schon bekannt. Viele Hunde arrangieren sich auch mit den häuslichen Katzen, auch wenn sie es noch nicht kennen. Die Frage ist, was werden Deine Katzen machen? Katzen können bei "Eindringlingen" in ihr Heim ausgesprochen eklig reagieren. Und sind bei weitem nicht so kompromißbereit wie Hunde.

      Hundeschule ist nicht zwingend notwendig. Wenn Du aber eine gute Hundeschule hast, kann das durchaus Spaß machen (und lehrreich sein), mit dem Hund dort hin zu gehen.

      Was mir noch einfällt:

      Hast Du eine Genehmigung vom Vermieter zur Hundehaltung? Und ist der Garten nur zu Deiner Wohnung und eingezäunt oder ein Gemeinschaftsgarten?
      LG Verena mit Rosie und Ali an meiner Seite, Lea, Hero, Cora
      und Erwin immer in meinem Herzen

      Hundebändigerin und Katzensklavin

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      • #4
        Hallo Nimsa

        Für mich ist auch die lange, lange Zeit, die der Hund wochentäglich bei dir allein sein müsste, der große Negativ-Punkt.
        Damit tust du dem Hund und dir selbst keinen Gefallen, denn für dich wäre es ja auch Stress, zuhause einen Hund zu wissen,
        von dem du auch nicht weißt, wie es ihm geht...


        Warum willst du überhaupt einen Hund?
        Mit zwei Katzen bist du ja durchaus schon "haustierversorgt"
        D.h. du hast eigentlich bereits die Haustiere, die aufgrund deiner Lebensbeschreibung perfekt zu dir passen, oder!?
        Wenn wir behaupten, der beste Freund unseres Hundes zu sein, müssen wir die Art von Freund sein, den wir selbst gern hätten.
        (Suzanne Clothier)

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        • #5
          Hi ihr Lieben!
          Erst mal Danke für eure Antworten.
          Warum will ich einen Hund? Naja, ich bin ein sehr tierlieber Mensch. Meine Katzen liebe ich über alles und die haben es bei mir auch sehr gut, aber ich wünsche mir häufig noch einen Hund, mit dem ich rausgehen kann, der mich begleitet in die Natur oder ähnliches. Klar, momentan sind lange Wanderungen ausgeschlossen, aber ich hoffe das ändert sich noch mal. Ich bin alleinstehend und habe keine Kinder, und vielleicht will ich diese Lücke eines Weggefährtens füllen.
          Unser Garten ist übrigens ein Gemeinschaftsgarten im Hinterhof, aber eingezäunt. Größtenteils wird er nur vom Nachbarsjungen zum Spielen genutzt, es wäre kein Problem den Hund dort spielen zu lassen.Da würde sich der Junge bestimmt auch freuen. Hier sind alle recht tierlieb und auch meine Vermieterin wäre einverstanden. Im Detail müsste ich das aber noch absprechen bzw. mir schriftlich bestätigen lassen.
          Die Möglichkeit die Verantwortung zu teilen mit jemandem gibt es leider nicht, auch auf die Arbeit mitnehmen ist leider keine Option. Zwei Hunde könnten eine Lösung sein, aber dafür ist die Wohnung einfach zu klein, denke ich. Zwei Hunde, zwei Katzen und ich - da kriege ich glaube ich Platzangst.
          Ich habe mich halt auf der Tierheimseite umgeschaut und mich schlagartig in einen Hund verliebt. Aber wenn ich ehrlich bin, glaube ich nicht, dass die Umstände momentan geeignet sind. Ich habe mich gestern abend noch etwas umgeschaut im Internet und es scheint mir auch logisch, dass ein Hund so lange nicht alleine sein möchte. Katzen sind da kein Ersatz.
          Hach es ist wirklich schade, aber grade tendiere ich dazu meinen Wunsch auf Eis zu legen.

          lg, Nimsa

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          • #6
            HalloHallo ...

            Ich habe grade bei https://www.omihunde-netzwerk.de/ geguckt - vielleicht kannst Du da einfach mal Kontakt aufnehmen (wie hieß denn noch die Usererin???)?!

            (man darf ja eigentlich keine "Vermittlung" machen aber ich stelle unter *verliebt* in *Tierschutz/Tierheime* mal einen Hund ein)



            Konny und Denia

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            • #7
              Zitat von Nimsa Beitrag anzeigen
              Hi ihr Lieben!
              Erst mal Danke für eure Antworten.
              Warum will ich einen Hund? Naja, ich bin ein sehr tierlieber Mensch. Meine Katzen liebe ich über alles und die haben es bei mir auch sehr gut, aber ich wünsche mir häufig noch einen Hund, mit dem ich rausgehen kann, der mich begleitet in die Natur oder ähnliches. Klar, momentan sind lange Wanderungen ausgeschlossen, aber ich hoffe das ändert sich noch mal. Ich bin alleinstehend und habe keine Kinder, und vielleicht will ich diese Lücke eines Weggefährtens füllen.
              Unser Garten ist übrigens ein Gemeinschaftsgarten im Hinterhof, aber eingezäunt. Größtenteils wird er nur vom Nachbarsjungen zum Spielen genutzt, es wäre kein Problem den Hund dort spielen zu lassen.Da würde sich der Junge bestimmt auch freuen. Hier sind alle recht tierlieb und auch meine Vermieterin wäre einverstanden. Im Detail müsste ich das aber noch absprechen bzw. mir schriftlich bestätigen lassen.
              Die Möglichkeit die Verantwortung zu teilen mit jemandem gibt es leider nicht, auch auf die Arbeit mitnehmen ist leider keine Option. Zwei Hunde könnten eine Lösung sein, aber dafür ist die Wohnung einfach zu klein, denke ich. Zwei Hunde, zwei Katzen und ich - da kriege ich glaube ich Platzangst.
              Ich habe mich halt auf der Tierheimseite umgeschaut und mich schlagartig in einen Hund verliebt. Aber wenn ich ehrlich bin, glaube ich nicht, dass die Umstände momentan geeignet sind. Ich habe mich gestern abend noch etwas umgeschaut im Internet und es scheint mir auch logisch, dass ein Hund so lange nicht alleine sein möchte. Katzen sind da kein Ersatz.
              Hach es ist wirklich schade, aber grade tendiere ich dazu meinen Wunsch auf Eis zu legen.

              lg, Nimsa
              Ich schenk dir mal die hier -> und meinen Respekt für deine Ehrlichkeit und für deine sehr reflektierte Haltung.

              Ich kann deinen Wunsch nach einem Hund, einem vierbeinigen Weggefährten, absolut nachvollziehen.
              Und, so wie ich dich hier lese, glaube ich auch, dass du absolut das Zeug hättest, dich zu einem "guten Frauchen" zu entwickeln - mit dem richtigen Hund an deiner Seite...
              Aber die Umstände - und das ist in erster Linie wirklich dein 8 Std-Job - passen halt nicht.
              Zur Zeit nicht.
              Und im Leben geht es ja oft um den richtigen Zeitpunkt...
              Tja, hach.
              Aber vielleicht kommt der richtige Zeitpunkt, wo ein Hund mit seinen Bedürfnissen in dein Leben passt, doch schneller als du denkst.

              Ich wünsche es dir!!!
              Wenn wir behaupten, der beste Freund unseres Hundes zu sein, müssen wir die Art von Freund sein, den wir selbst gern hätten.
              (Suzanne Clothier)

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              • #8
                Wahrscheinlich die richtige Entscheidung.

                Auch zwei Hunde sind nicht die Lösung. Die sind dann gemeinsam einsam und warten auf Dich. Wenn es auch für 2 leichter ist, als für einen Einzelhund.

                Der Platz in Deiner Wohnung ist eher zweitrangig. Wir haben mit 5 Personen und 3 größeren Hunden auf knappen 70m² gewohnt.

                Leben, Spaß, Spiel und Beschäftigung finden für Hunde ja größtenteils draußen statt (sollte zumindest so sein).Die Wohnung ist Ruhezone. Da ist die Größe nicht so wichtig.

                Als allein Lebender hat mans natürlich ungünstig. Aber in vielen Orten gibt es ja mittlerweile professionelle Hundesitter. Dort werden Hunde entweder in einer Art "Kindergarten" betreut oder nach Vereinabrung zum Gassigehen abgeholt und wieder in die Wohnung zurück gebracht.
                Ich habe sowas auch schon genutzt. Wobei es natürlich, wenn man es täglich nutzt, auch eine Geldfrage ist.
                LG Verena mit Rosie und Ali an meiner Seite, Lea, Hero, Cora
                und Erwin immer in meinem Herzen

                Hundebändigerin und Katzensklavin

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                • #9
                  Zitat von Nimsa Beitrag anzeigen
                  Hach es ist wirklich schade, aber grade tendiere ich dazu meinen Wunsch auf Eis zu legen.
                  Ich finde es sehr schön, dass du da im Interesse des Tieres entscheidest und nicht denkst, "Ich möchte aber trotzdem!" Das ist schwer genug.

                  Vielleicht kannst du ja deine Spazier-Bedürfnisse eine Weile mit einem "Leihhund" aus einem Tierheim befriedigen? Da werden doch meistens Gassigänger gesucht …
                  Mein Hund schläft in meinem Bett, weil es in seinem Körbchen spukt.

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                  • #10
                    Hi ihr Lieben!
                    Danke für die zahlreichen Antworten und eure Meinungen.

                    Zuri.Denia
                    Also ich weiß ja nicht. Ein alter, evtl. kranker Hund, der viel Pflege braucht? Ich weiß nicht ob das sinnig ist, ehrlich gesagt, da hätte ich noch mehr Gewissensbisse, einen solchen Hund die ganze Zeit alleine zu lassen. Vielleicht würde mich das auch überfordern, zumal ich niemanden habe, der mit dem Tier zum Arzt gehen könnte.

                    DogGirl:
                    Lieben Dank für die Blumen, das hat mich etwas getröstet

                    mausilla:
                    Hm, sind Hunde so sehr menschenbezogen? Vielleicht vergleiche ich da zu sehr mit Katzen, die kommen tagsüber sehr gut ohne mich aus und haben sich zum Spielen und Schmusen.. ich hätte gedacht bei Hunden wäre das ähnlich, dass sie sich zu zweit beschäftigen können?

                    Mackie:
                    Ja das ist eine gute Idee, mit dem Tierheim. Da wollte ich sowieso bald mal vorbei und Futter spenden (meine Katzen lehnen grade eine gewisse Marke rigeros ab, wie gut das ich einen Vorrat davon habe ^^)
                    Da ist man natürlich an gewisse Zeiten gebunden, aber so könnte ich Sonntag Mittags mal mit einem Hund in den Wald fahren und ein bisschen laufen und schmusen

                    Ich werd mich wohl damit abfinden, dass es einfach kein guter Zeitpunkt ist. Ehrlich gesagt wäre es auch stressig für mich, in der Pause dann immer heim zu fahren etc - schließlich muss ich ja auch mal was essen zwischendurch.

                    Mein Bekannter hat einen süßen rumänischen Hund aus dem Tierheim aufgenommen. Immer wenn ich den sehe schmilzt mein Herz, er ist so eine süße Knuddelwurst!
                    Aber naja, man kann nicht alles haben. Meggy und Maya danken es mir wahrscheinlich, die teilen bestimmt ungerne das Sofa oder das Bett :-D Ob ich denen beibringen kann mit mir zu wandern?

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                    • #11
                      Zitat von Nimsa Beitrag anzeigen
                      ...
                      Zuri.Denia
                      Also ich weiß ja nicht. Ein alter, evtl. kranker Hund, der viel Pflege braucht? Ich weiß nicht ob das sinnig ist, ehrlich gesagt, da hätte ich noch mehr Gewissensbisse, einen solchen Hund die ganze Zeit alleine zu lassen. Vielleicht würde mich das auch überfordern, zumal ich niemanden habe, der mit dem Tier zum Arzt gehen könnte.
                      ...
                      Also - "OmiHunde" sind auch Hunde von Ommas und Oppas, die ihren Hund nicht mehr behalten können früher waren da auch durchaus "junge" Hunde direkt auf der StartSeite eingestellt.
                      Der Verein arbeitet mittlerweile anders... steht ja auch da geschrieben...

                      Konny und Denia

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                      • #12
                        Zitat von Nimsa Beitrag anzeigen

                        Ich werd mich wohl damit abfinden, dass es einfach kein guter Zeitpunkt ist. Ehrlich gesagt wäre es auch stressig für mich, in der Pause dann immer heim zu fahren etc - schließlich muss ich ja auch mal was essen zwischendurch.
                        ja, es wäre garantiert ein zusätzlicher Stresspunkt.

                        Ich finde es wirklich schön, dass du das so überdenkst und entscheidest. Und es muss ja keine Entscheidung für immer sein, das Leben ändert sich oft genug.
                        Mein Hund schläft in meinem Bett, weil es in seinem Körbchen spukt.

                        Kommentar


                        • #13
                          Zitat von Nimsa Beitrag anzeigen
                          mausilla:
                          Hm, sind Hunde so sehr menschenbezogen? Vielleicht vergleiche ich da zu sehr mit Katzen, die kommen tagsüber sehr gut ohne mich aus und haben sich zum Spielen und Schmusen.. ich hätte gedacht bei Hunden wäre das ähnlich, dass sie sich zu zweit beschäftigen können?
                          Ja, Hunde sind vom sozialen her völlig anders als Katzen.

                          Katzen können auch soziale Beziehungen eingehen. Sind aber von ihrer Natur eher doch eher Einzelgänger. Die gut allein klar kommen. (und manchmal asoziale kleine Drecksäcke)

                          Hunde leben im Rudel, oder besser, im Familienverband.
                          Bedeutet eigentlich Erwachsene (sprich Eltern) + Welpen und Jungtiere aus vorherigen Würfen. Was man natürlich als Normalhundehalter so nicht bieten kann.

                          Im Idealfall ist der hundehaltende Mensch das Elternteil, das Vorbild, derjenige an dem sich der Hund orientiert. Auch wenn man mehrere Hunde hält, ist das so.
                          Ist der Mensch längere Zeit weg, fehlen dem Hund diese sozialen Kontakte. Auch erwachsene Hunde werden aufgrund der jahrtausende langen Domestikation nie wirklich erwachsen. Im Gegensatz zu Wölfen, bleiben Hunde eher unterordnungsbereit. Damit aber auch abhängig.

                          Es geht zwar auch in der Hundehaltung anders, aber das will der normale Hundehalter nicht wirklich. Wenn ich nämlich ein funktionierendes Rudel Haushunde ohne große menschliche Betreuung und Kontakte halte, sind die sich auch selbst genug. Und leben miteinander. Der Mensch bleibt dann allerdings außen vor und die Hunde gehen keine Bindung zum Menschen ein.
                          Wenn ich also zwei oder mehr Hunde zusammen halte, viel weg bin und glaube, die bespaßen sich miteinander, kann das durchaus sein. Nur bin ich als Mensch dann "abgemeldet". Die Hunde haben sich und der Mensch ist bestenfalls Dosenöffner.

                          Vom sozialen mal abgesehen ist ein Hund ja auch rein physisch von seinem Menschen abhängiger als Katzen. Vor allem in Wohnungshaltung.
                          Der Hund muß warten, bis er rausgelassen wird, um seine "Geschäftlichkeiten" zu erledigen. Wohnungskatzen haben ein Katzenklo.
                          Im Gegensatz zu Katzen, die ja Lauerjäger sind, sind Hunde Lauftiere. Sie brauchen die regelmäßige Bewegung und Außenreize.
                          Während die Katze mit viel beobachten zufrieden ist und ihren Jagd- und Spieltrieb mit entsprechender Beschäftigung auch in der Wohnung ausleben kann.

                          Und wenn zwei unausgelastete Hunde sich in der Wohnung miteinander bespaßen, sind die Folgen für die Einrichtung nicht immer erfreulich für den Hundehalter.


                          LG Verena mit Rosie und Ali an meiner Seite, Lea, Hero, Cora
                          und Erwin immer in meinem Herzen

                          Hundebändigerin und Katzensklavin

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                          • #14
                            Ich hatte ja den "WunschGedanken", dass zwei Hunde (kennen+mögen sich weil immer schon zusammen gewesen und auf einer PflegeStelle mit Katzen gewesen) älteren Semesters und "schlaftablettig" glücklich gemacht werden könnten?!

                            Der Knackpunkt sind die 9 und mehr? Stunden Abwesenheit... ohne GassiGänger zwischendurch geht das natürlich überhaupt nicht!!!

                            Konny und Denia

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                            • #15
                              Hi!

                              Mausilla, vielen Dank für die ausführliche Erklärung. Das hat mir weitergeholfen.

                              Zuri.denia, ja Gassi gehen in der Pause kurz wäre nicht das Problem, allerdings kommen zwei Hunde in der Tat nicht in Frage. Nicht nur weil die Wohnung klein ist, sondern weil das auch finanziell langsam aber sicher den Rahmen sprengt. So ein Hund muss ja auch besteuert u. versichert werden und zum Tierarzt, und bei drei Tieren ginge das noch, weil Tiere einfach meine Leidenschaft sind und ich dafür in anderen Ecken spare, aber bei vier Tieren? Das könnte sehr viel werden plötzlich. Hundepension oder ähnliches kommt aus finanziellen Gründen ebenfalls nicht in Frage.
                              Ich kenne natürlich durchaus Hundehalter, die ihren Hund sehr lange alleine lassen, aber nur weil andere Menschen Dummheiten machen, muss ich es ihnen nicht gleich tun.
                              Ich werde auf jeden Fall am Sonntag mal im Tierheim vorbeischauen und mir da einen Gassihund schnappen Vielleicht finde ich ja in Zukunft noch eine Lösung, wer weiß, wie ihr schon sagt, manchmal ändern sich die Dinge schnell.
                              Ich musste beispielsweise auch Jahre lang darauf warten, mir Katzen zulegen zu können, weil meine Arbeiszeiten lange ne Katastrophe waren und ich nur sehr selten und unregelmäßig zu Hause war. Das konnte ich nicht verantworten.

                              Bestimmt komme ich auch irgendwann zu einem Hund Ich werde mich auf jeden Fall schon mal informieren und die Augen offenhalten

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