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Erfahrung mit Mammatumoren bei Hündin?

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  • Erfahrung mit Mammatumoren bei Hündin?

    Hallo ihr Lieben,

    weil ich hier im Forum immer wieder gute Ratschläge und interessante Themen lese, wende ich mich mit dieser Frage an euch. Ich würde gern wissen, ob jemand von euch Erfahrungen mit Mammatumoren bei einer (unkastrierten) Hündin hat? Lucky (13 Jahre, Terriermischlingshündin) hat einen Mammatumor, der mittlerweile etwa die Größe eines Golfballes hat (etwas größer).

    Ich beobachte den Tumor seit einem Jahr und war damit neulich in der Tierklinik. Dort riet man mir, sie operieren zu lassen und den Tumor entfernen zu lassen. (Vorher würde natürlich per Röntgenaufnahme geprüft werden, ob andere Organe und speziell die Lunge nicht auch schon betroffen sind, dann würde ich eine OP ablehnen).

    Hat jemand von euch Erfahrungen mit Mammatumoren und mit einer solchen OP? Macht es Sinn, nur den Tumor zu entfernen? Manchmal wird ja auch die gesamte Gesäugeleiste entfernt (was ich mir für Lucky an sich nicht wünsche). Ich habe mich nach anfänglichem Zögern zu dem Eingriff entschieden, denke ich. Sie ist fit und aufgeweckt und scheint keine Schmerzen zu haben. Und ich habe natürlich Angst, dass der Tumor immer weiter wächst, ihr dann doch Beschwerden macht und vielleicht zu groß ist, um zu operieren.

    Habt ihr einen Rat für mich, den ihr mir mit auf den Weg geben würdet? Etwas, das ich bei meiner Entscheidung beachten sollte? Oder eine ganz andere Sichtweise auf dieses Thema? Vielen Dank im Voraus!
    Für immer im Herzen - Lucky, 20.06.1997 bis 25.08.2012

  • #2
    Huhu!

    Also, als ich Dina bekam, sie war schon im zweistelligen Alter, mindestens Zehn also, hatte sie bereits gutartige sowie mutmaßlich bösartige Mamatumoren.
    Die Gutartigen sind sowas wie Fettgeschwülste, fühlt sich an, wie eine kleine Speckrolle und wächst nur sehr, sehr langsam.
    Die Bösartigen sind sehr körnig und teilweise recht hart.
    Ich habe mich damals entschieden, Dina nicht operieren zu lassen, weil:
    - sie schon recht alt war und niemand sagen konnte wie lange die Tumore schon da sind und wo sie eventuell sitzen (wie weit im Inneren).
    - mir eine derartige narkose zu unwohl war. Es besteht bei einem Senior ja die Möglichkeit, dass er nicht mehr aufwacht.
    - beide Gesäugeleisten in zwei OPs hätten entfernt werden müssen. Eine solche Wunde am Bauch heilt recht langsam und behindert den Hund ziemlich über einen längeren zeitraum. Diese Last habe ich auch mir nicht zugetraut und tue es auch heute nicht.

    Hätte sie nur einen kleinen Tumor gehabt und es wäre nur eine OP mit einem paar zentimeter großen Schnitt gewesen, hätte ich wohl eingewilligt.

    Ein Grund für die OP:
    - mit jeder Läufigkeit der Hündin wachsen die bösartigen Tumore, der Hormonumschwung macht einer alternden Hündin ja eh schon zu schaffen, der wachsende Tumor raubt zusätzlich Kraft.

    Wird also die ganze Gesäugeleiste entfernt, mach dich auf eine zeit gefasst, in der du viel für den Hund da sein musst und er nicht Hund sein darf. Das kann mehrere Monate so gehen oder auch in 4 Wochen gut abgeheilt sein...
    Wenn deine Hündin jetzt keine Schmerzen hat und der Tumor nur langsam gewachsen ist, würde ich die OP nicht machen lassen. Aber das ist nur so ein Bauchgefühl und meine persönliche Meinung. Komplett davon abraten kann ich nicht - es kann ja durchaus nützlich sein.


    Der Dackelhündin meiner Eltern wurde die hintere Hälfte einer Gesäugeleiste entfernt, da sie dort 3 kleine Tumore hatte. Sie bekam sie mit drei Jahren, mit 8 wurde sie operiert. Sie hat die OP gut überstanden und war innerhalb weniger Wochen wieder genesen.
    Ein kleiner Resttumor ist aber wohl erhalten geblieben
    Das kann auch immer passieren, auch wenn die komplette Gesäugeleiste entfernt wird (da hat der Tumor dann auch weniger Angriffsfläche). Eine Kastration würde zur Tumorbekämpfung Sinn machen, allerdings ist das alles zusammen ein Rieseneingriff, den ich weder der Dackelhündin und erst recht nicht Dina zumuten wollte.

    Alles in allem mein Fazit: eine Seniorhündin einen Tumor zu entfernen halte ich fast für "übertrieben", solange er sie nicht beeinträchtigt oder sie Schmerzen hat.
    "Liebe mich ein bisschen weniger aber dafür länger."
    [Jiddisch]

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    • #3
      Hallo Cassiopeia,

      vielen Dank für deine Antwort!
      Also das Entfernen der Gesäugeleiste ist ein Eingriff, den ich im Moment ausschließe. Dazu riet mir schon vor 3 Jahren mein Tierarzt, aber das wollte und will ich meiner Hündin nicht zumuten. Im jetzigen Fall geht es "nur" um das Entfernen des Tumors. Wenn ich es schaffe, lade ich heute Abend mal ein Foto hoch. (Wer es nicht sehen möchte, bitte dann schnell runterscrollen).

      Der von dir angesprochene Punkt mit der Läufigkeit macht sich leider jetzt schon bemerkbar. Seit ihrer ersten Scheinträchtigkeit vor einem Jahr wächst der Tumor (oder wird sie seit Wachsen des Tumors scheinträchtig? Kann man nicht wissen) und sie hat immer auf der Zitze, wo der Tumor sitzt, Milch und zusätzlich die üblichen Beschwerden einer Scheinträchtigkeit. Wie da nun medizinisch der genaue Zusammenhang herzuleiten ist, kann ich nicht sagen. Aber zumindest macht Lucky das zweimal im Jahr Schwierigkeiten, die jeweils ca. 8-10 Wochen andauern...

      Wie lange ist es her, dass Dina bei dir eingezogen ist? Haben sich die Tumore in der Zeit kaum verändert?
      Danke und liebe Grüße!
      Für immer im Herzen - Lucky, 20.06.1997 bis 25.08.2012

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      • #4
        Hmh, die Probleme mit dem Tumor und der Läufigkeit sind ja schon Gründe FÜR eine OP.
        Und wenn wirklich nur ein kleiner Teil (also der Tumor) entfernt wird, denke ich, du kannst den Eingriff wagen.
        Halt sehen, was die Röntgenbilder bringen, klar.


        Dina habe ich seit zwei Jahren, sie ist geschätzte 15.
        Mit jeder Läufigkeit wurde sie "träger", bewegte sich irgendwann fast eine Woche gar nicht mehr. Fraß auch nicht mehr. Daraufhin gab's Tabletten. Nun geht es ihr ganz gut damit, sie ist gut eignestellt darauf. Die Tumore sind in diesen zwei jahren sehr unterschiedlich gewachsen. Eigentlich ist nur einer deutlich größer geworden. Die anderen haben sich eher verhärtet.
        Mir wäre bei ihr eine OP zu riskant gewesen und ich habe mich von den TAs in eine Ecke gedrängt gefühlt, in die ich nicht wollte (man muss unbedingt operieren...). Dina geht es soweit gut, ob nun mit oder ohne Tumor: die Läufigkeit würde ihr so oder so zu schaffen machen, denke ich. Und so eine RiesenOP kommt mir keinesfalls in die Tüte.

        In eurem Fall würde ich es in Betracht ziehen. Je nachdem, wie du die Gesundheit deiner Maus einschätzt...

        Viele Grüße

        Cassi
        "Liebe mich ein bisschen weniger aber dafür länger."
        [Jiddisch]

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        • #5
          Hallo Luckysarah!

          Fühl mal, ob der Tumor sauber abgegrenzt ist, und ob er sich bewegen läßt.

          Wie schon geraten, ließe ich im Vorfeld röntgen, um zu schauen, ob die Lunge oder weitere Organe betroffen sind. Dann würde ich auf keinen Fall mehr operieren lassen - nicht mehr in diesem Alter!

          Bösartige Tumore fühlen sich meistens an, als würde mal Blumenkohl ertasten. Deine Hündin hat schon ein sehr passables Alter und die OP ist nicht gerade eine leichte Geschichte. Die Gesäugeleiste entfernen ließe ich - ehrlich gestanden - nicht mehr.

          Die Nachwirkungen der OP sind äußerst schmerzhaft und anstengend für den Hund. Du könntest überlegen, chemisch kastrieren zu lassen. Das würde zumindest das Wachstum des Tumors etwas begrenzen. Der lebt nämlich richtig auf nach den Hitzen.

          Im Zweifel (ganz, ganz ehrlich) n i c h t operieren. Es geht ihr ja prima. Lass sie einfach nur leben, genießen! Oft ist es leider so, dass man den Tumor entfernen läßt, aber durch den Sauerstoff, der ber der OP an die Stellen kommt, beginnt ein außerplanmäßiges Wachstum. Die Sch...dinger leben davon, dass sie sich nach außen ausbreiten, wenn man sie rausschneidet und nicht ganz sauber und weiträumig entfernt und der Sauerstoff begünstigt das anscheinend noch. In diesem Alter ließe ich die Sache eher auf sich beruhen.

          Ich drück Dich mal ganz doll. Ich weiß, es ist keine leichte Entscheidung. Ich hatte eine 9-jährige Pflegehündin und kenne mich somit gut aus, weil sie betroffen war. Ihre Familie hat alles operieren lassen und dennoch hat sie kein Jahr mehr dann gelebt.

          Liebe Grüße
          Daniela mit den Mädels

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          • #6
            Guten Abend, da bin ich wieder. Danke erstmal für eure Gedanken und Ratschläge.

            Also der Tumor ist sauber abgegrenzt und lässt sich auch verschieben. Was kann man daraus eventuell schließen? Von einer chemischen Kastration habe ich bisher nicht gehört, Labbifreundin. Kannst du mir kurz erklären, was das ist?

            Für mich steht klar das Wohl des Hundes im Vordergrund, das habe ich auch dem behandelnden Arzt gesagt - ich möchte nicht, dass an meiner Lucky "herumoperiert" wird. Als der Tumor kleiner war, habe ich immer gesagt, der bleibt da, wo er ist, wenn er keine Schwierigkeiten macht oder sehr viel größer wird. Wie er jetzt aussieht, zeigt das Foto (siehe unten).
            Angehängte Dateien
            Für immer im Herzen - Lucky, 20.06.1997 bis 25.08.2012

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            • #7
              Hi luckysarah!

              Ich bin im Grunde der gleichen Meinung wie meine Vorredner (und du.. )..

              Wenn der Tumor einfach zu resezieren ist, würde ich die Operation wahrscheinlich machen lassen.. Allerdings wird es bei der Größe bereits einen ziemlich großen Weichteildefekt geben (es muss ja ein "Sicherheitsabstand" an gesundem Gewebe mit entfernt werden.. Beim Menschen sind das 2-3 cm!).. Das ist keine kleine Sache und bedeutet viel Stress für den Hundekörper! Trotzdem das kleinere Übel wenn man an ein Krebsleiden denkt..

              Zunächst mal würde ich aber auch dringend die Metastasierungswahrscheinlichkeit abklären.. Denn dann noch zu operieren halte ich für falsch..

              Ich habe noch nie einen Hund mit entfernter Milchleiste gesehen, aber wenn ich mir das Wundgebiet nach der OP vorstelle und die Schmerzen/Einschränkungen die damit verbunden sein werden, bin ich wahrscheinlich gleicher Meinung wie du und würde mich dagegen entscheiden.. 13 Jahre sind ja auch kein Pappenstiel!

              Ich habe meinen Hund ja letztes Jahr mit fast 20 Jahren eingeschläfert und für uns war lange Jahre schon klar, dass wir diesem alten Organismus keine OP (und Narkose) mehr zumuten werden..
              Ich habe mit 13 auch Herztabletten für meine Maus abgelehnt, die die Nebenwirkung gehabt hätten, dass sie vermehrtes Durstgefühl und dadurch vermehrten Harndrang sowie eine herabgesetzte Aktivität zeigen sollte. Da sie da noch so fit war hab ich mich dagegen entschieden.. Man sollte nicht immer alles machen und der Natur auch mal ihren Lauf lassen.. Tiffy hat noch über 6 Jahre super gut gelebt!

              Ich bin mir aber sicher, dass du die richtige Entscheidung für euch triffst.. Ich finde es gut, dass du hier Meinungen und Erfahrungen sammelst, aber lass dir von niemandem reinreden oder gar ein schlechtes Gewissen machen! Du machst das!

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              • #8
                Hallo Luckysarah!

                Chemische Kastration ist, wenn man der Hündin Hormone spritzen läßt, die die Hitze und die Fruchtbarkeit ausbleiben lassen. Die Spritze gibt es alle drei Monate.
                Meistens wird dieses Medikament jungen Hündinnen nicht verabreicht, weil bei Langzeitanwendung von vielen Jahren vermehrt Tumore an der Gebärmutter auftreten. Es ist halt keine optimale Methode. Der sicherste Weg ist immer eine Kastration. Je früher gemacht (nach erster Hitze) verhindert sie 98% der Mamatumore!

                Wenn ein bestehender Tumor frei abgrenzbar und verschiebbar ist, ist es leider sehr oft ein bösartiger Tumor. Gutartige Zysten bilden ein anderes Gewebe, welches deckender ist und eher nicht verschiebbar.

                Wie gesagt: Ich ließe Gina röntgen, um zu schauen, ob es eine Metastasenbildung bzw. Streuung in andere Organe gibt. Eine OP würde ich in diesem Alter aber absolut ablehnen. Man kann mit verschiedenen Medikamenten bei Bedarf noch eine Weile für eine durchaus gute Lebensqualität sorgen.

                Ich habe oft Hündinnen gesehen, denen eine, bzw. zeitgleich beide Gesäugeleisten entfernt wurden. Riesige Wunden und enorme Schmerzen. Man muss die Haut ja wieder zusammenziehen und das auch noch großflächig.Würde ich einer alten Hündin niemals zumuten. Lass sie einfach leben und genießen!

                Liebe Grüße
                Daniela mit den Mädels

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                • #9
                  Bei Maja wurde jetzt auch ein kleiner Knoten an einer Zitze festgestellt-sie ist gerade mal 5,5 Jahre! Bin echt fertig....Aber TA meinte, erstmal nur beobachten, da er noch sehr klein ist. Könnte auch nur eine Kalkablagerung sein. Trotzdem ist es ein blödes Gefühl, da mein weiß, dass Mammatumore bei Hündin irgendwann auftreten und man verbindet das gleich mit Krebs und ständigen OPs. Aber mit 5 Jahren finde ich eindeutig zu früh :-(((((
                  Ich war jetzt mit Maja bei meiner Heilpraktikerin und ich versuche durch die Behandlung das Ganze einzudämmen.

                  Ist es vielleicht sinnvoll, sie jetzt noch kastrieren zu lassen? Eigtenlich wollte ich so einen Eingriff meinem Hund ersparen,aber wenns den Krebs eindämmt?
                  Zuletzt geändert von yvowag; 16.06.2010, 07:32.
                  Wirklich reich ist man nur dann, wenn man das Herz eines geliebten Hundes besitzt....

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                  • #10
                    Guten Morgen!

                    Ein kleines Update zu Lucky: Ich habe sie am vergangenen Donnerstag in die Tierklinik gebracht, um ihren Tumor entfernen zu lassen. Nach ein paar besorgten Anrufen über den Tag verteilt konnte ich sie um 19:30 Uhr erleichtert abholen.

                    Ich bekam mein Hundebaby wieder, das noch nicht in der Lage war zu laufen, mit einem Verband um das Vorderbeinchen und einem großen Pflaster über den Bauch. Aber sie hob bereits das Köpfchen und schaute immer mal. Ich dachte, nun werden wir die nächsten Tage gaaanz gemächlich angehen, immerhin musste ich mir im Haus jeden Gang überlegen, da sie nicht lief und ich sie wenn überhaupt vorsichtig tragen musste.

                    Doch bereits am nächsten Morgen überraschte mich der kleine Terrierteufel: Ich kam gerade aus dem Bad und wollte sie nach oben tragen zum Frühstück, da blickte sie mir mit wachen Augen schwanzwedelnd vom Flur entgegen. Und wenn ich sie nicht davon abgehalten hätte, wäre sie sofort die Treppe hinaufgestürmt, um zu schauen, ob endlich wieder etwas Essbares in ihrem Napf zu finden ist.

                    Ich bemühe mich, sie in ihrem Übereifer zu bremsen, so gut es geht, doch das fällt manchmal nicht ganz leicht. Direkt am Freitag hatte ich auf einem kleinen Spaziergang mal kurz nicht hingesehen, da lag sie auf dem Rücken im Gras und wälzte sich genüsslich.

                    Sonntag folgte der erste Verbandwechsel, und da wurde mir das ganze Ausmaß der OP erst bewusst. Ich hatte ehrlich gesagt mit einem viel kleineren Schnitt gerechnet, doch an Luckys Bauch zeigte sich ein etwa 18 Zentimeter langer Schnitt. Mit zittrigen Knien klebte ich das neue Pflaster und bin seitdem noch mehr darauf bedacht, dass sie nicht zuviel rennt, springt und tobt.

                    Aber - und das ist das Wichtigste - sie hat den Eingriff gut überstanden, und braucht nun nur noch ein paar gedrückte Daumen für die Wundheilung. Ich hoffe, ich habe damit die richtige Entscheidung getroffen und danke euch für euren Beistand im Voraus.

                    @yvovag: Es tut mir leid, dass bei Maja ein Knoten entdeckt wurde. Zu deiner Kastrations-Frage kann ich keinen Rat beisteuern, damit habe ich keine Erfahrungen. Jedoch weiß ich aus Erfahrung, dass viele Hündinnen kleine Knoten in der Gesäugegegend haben, die teilweise völlig unauffällig bleiben und sich nur sehr langsam verändern, sodass ein Eingriff nicht zwingend notwendig wird. Auch bei Lucky habe ich vor 3 Jahren so einen Knoten histologisch untersuchen lassen. Der Befund war gutartig, meine Sorgen umsonst. Kopf hoch!
                    Für immer im Herzen - Lucky, 20.06.1997 bis 25.08.2012

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                    • #11
                      Das hört sich ja richtig gut an. Du kannst sehr stolz sein auf deinen Wauzi! Wenn man könnte, würde man gerne die ganze Last auf sich nehmen und dem Hund das ersparen. Er versteht ja nicht, warum er jetzt so eine blöde Narbe hat und noch nicht rumtollen darf.
                      Wirklich reich ist man nur dann, wenn man das Herz eines geliebten Hundes besitzt....

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                      • #12
                        Hallo Luckysarah,
                        ich wollte mich mal nach Luckys gesundheitlichem Zustand informieren. Die Entfernung des Tumors ist ja nun fast 3 Jahre her. Wie war der weitere Verlauf?
                        Meine Luzie (12 jährige Maleserin) hat die gleichen Leiden und ich stehe nun auch vor der selben Entscheidung OP ja oder nein. Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen.

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                        • #13
                          Es tut mir leid, dass deine Luzie auch krank ist.

                          Leider ist Lucky nicht mehr da; ihren weiteren Weg kannst du hier nachlesen.
                          Mein Hund schläft in meinem Bett, weil es in seinem Körbchen spukt.

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                          • #14
                            Hallo,
                            ich bin etwas verzweifelt und bin auf diesen - zugebeben alten - Thread gestossen und wollte fragen ob Ihr mir einen Rat geben können.

                            Ich bin verzweifelt, ich habe eine Hündin die nun fast 12 Jahre alt ist.

                            Sie ist eine Spitz/Galgo Mischung. Sie bekommt langsam trübe Augen, erfreut sich sonst aber bester Gesundheit, schläft die meiste Zeit des Tages.

                            Ich habe gestern an einer Zitze eine Verdickung gefunden und war damit beim Tierarzt. Eigentlich sogar bei zweien.

                            Der erste hat sofort noch einigen Sekunden abtasten Ein Mammatumor diagnostiziert. Etwa Kichererbsen-gross und er sagte es
                            Gäbe noch einige kleinere Korn-gross daneben.

                            Er riet mir nun, die kompletten Milchleisten zu entfernen, und auch einen Lymphknoten - und den Hund auch noch direkt zu kastrieren bei der Gelegenheit.

                            Er sagt das müsse dann alles eingeschickt werden und erst danach wüsste man
                            ob gutartig oder nicht – meistens seien es Mischformen.

                            Das ganze kommt auf rund 1.000 Euro.

                            Ich bin derzeit arbeitslos und kann das Geld quasi nicht aufbringen, der Hund ist mir aber sehr wichtig. Was ich vermisst habe bei dem ganzen war eine Aufklärng was nach der OP noch an weiteren Behandlungen und natürlich auch Kosten auf mich zukommt. Ob es eine Möglichkeit gibt den Hund ggf. unbehandelt zu lassen, immerhin ist sie umgerechnet schon 79 Menschenjahre alt.

                            Ich bin also noch zu einem zweiten Tierarzt, dort hat man dann sehr lange mit mir gesprochen. Die Ärtzin sägte mir, dass man beide Milchleisten nicht auf einmal bei so einem Hund entfernen sollte, weil der Schnitt sonst zu groß wäre. Ausserdem diagnostizierte sie eine Scheinträchtigkeit und somit so eine Kastration erst in ca. 2 Monaten sinnvoll, weil aktuell alles geschwollen sei.

                            Sie hat mir nochmals erklärt, dass auch die Entfernung beider Milchleisten keine Garantie auf eine Verlängerung des Lebens des Hundes bringt und dass der Hund genauso noch 3 oder 4 Jahre wie gehabt weiterleben kann, solange der Tumor nicht streut. Sie hat gesagt man könne sie z.B. kastrieren, damit die Tumore keine hormonelle Stimulierung mehr bekommen und bei der Gelegenheit gleich die beiden größten (erbsen) Tumore entfernen und zu verhindern dass diese weiterwachsen und ggf. aufplatzen.
                            Ich denke diese Lösung werde ich wohl bevorzugen, bin mir aber immer noch nicht sicher.


                            Ich muss an dieser Stelle sagen, dass ich selbst leider überhaupt keine Ahnung habe wie alt meine Hündin überhaupt werden könnte.

                            Es geht nun darum abzuwägen was für den Hund die Beste Lösung wäre, die wenigste
                            Qual und die tierfreundlichste Lösung.

                            Vielen Dank
                            Patrik
                            Freiburg
                            Zuletzt geändert von Hody; 28.08.2015, 12:49.

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                            • #15
                              Um es vorweg zu schicken - ich habe keine Erfahrung mit Mammatumoren bei Hündinnen.

                              ... aaaber mir scheint die Meinung der zweiten Tierärztin differenzierter und deiner sowie der Situation deiner Hündin angepasster.

                              Sie ist wirklich schon relativ alt und es gibt keine Garantie dafür, dass eine so umfangreiche und belastende Operation ihr überhaupt zu einem längeren Leben und, am wichtigsten, zu mehr Lebensqualität verhilft.
                              Zudem belastet so eine Mammutoperation dich selber stark, nicht nur ideell sondern auch finanziell.

                              Also mit Vorgeschichte, Rahmenbedingungen und Möglichkeiten würde ich persönlich den Rat der zweiten Tierärztin befolgen.
                              Die Entscheidung kann dir niemand abnehmen ... alles Gute auf jeden Fall für euch beide, auf dass ihr die richtige Entscheidung trefft und noch lange zusammen sein könnt.
                              Grüessli
                              Barbara und Nero (... der mit dem will to eat)
                              ------------------------------------------------------
                              klare Ansagen, kleinschrittiger Aufbau, viel Geduld und absolute Konsequenz: ich habe im Hundetraining viel über Männer gelernt.

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