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Die Lust auf Wild

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  • Die Lust auf Wild

    Huhuhuu,

    bräuchte mal ein paar gute Tipps in Sachen " Jagdtrieb"

    Vielleicht gute Bücher wo ich nach gehen kann.
    Falls ich zu einen HT gehen sollte, auf welche Methoden soll ich achten.
    Oder wie habt/ versucht ihr euren Fellnasen klar zu machen, das er nicht jagen soll.

    Bei Rudi wird es immer schlimmer...sobald er einen Hasen, Katze wegrenne sieht will er hinterher.
    Er zittert am ganzen Körper und versucht krampfhaft die Spur auf zu nehmen.
    Reaktion auf mich gleich "0"
    Er zieht und reisst an der Leine wie verrückt

    Ich gehe davon aus das es mit dem wegrennen zu tun hat. Meine Kaninchen im Garten waren uninteressant für ihn...genauso wie mein Kater. Aber wehe da ist eins durch den Garten geflitzt, dann konnte er sich nicht halten.

    Genauso die Hasen auf den Feld hier. Solang sie ruhig da sitzen ist er auch mehr oder weniger ruhig. Lobe ihn im Sitz und versuche mit ihm entspannt weiter zu gehen.
    http://www.pictures4ever.de/

  • #2
    Mach dir keine Sorgen Rudi ist völlig normal, bewegte Objekte lösen nunmal oft den Hetztrieb aus, jetzt bist du gefragt zu agieren bevor Rudi auslöst. Reizangel würde ich zB bei Hunden wie Rudi nicht machen, ansonsten arbeite ganz normal an seiner Impulskontrolle.

    UND: komm gefälligst zum Kölner Treff!!!!

    Ich habe bei Troja das Problem das sie Bienen jagt, heute ist es schön windig, ich habe also Seifenblasen als Flugobjekte im Garten kreisen lassen und Troja durfte nicht mitspielen.
    Mit dem rumpligsten Urrumpel, der Tüpfelhyäne und Kepri ganz tief im Herzen
    ------------------------------------------------------------------------------------

    Führung sollte aus dem Verständnis der Bedürfnisse derjenigen entstehen, die davon betroffen sind.

    Marian Anderson


    http://kepri.jimdo.com/

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    • #3
      Zitat von kepri Beitrag anzeigen
      Mach dir keine Sorgen Rudi ist völlig normal, bewegte Objekte lösen nunmal oft den Hetztrieb aus, jetzt bist du gefragt zu agieren bevor Rudi auslöst. Reizangel würde ich zB bei Hunden wie Rudi nicht machen, ansonsten arbeite ganz normal an seiner Impulskontrolle.

      UND: komm gefälligst zum Kölner Treff!!!!

      Ich habe bei Troja das Problem das sie Bienen jagt, heute ist es schön windig, ich habe also Seifenblasen als Flugobjekte im Garten kreisen lassen und Troja durfte nicht mitspielen.
      Wenn wir z.B Fussball spielen schafft er es nicht sitzen zu bleiben, wenn ich den Ball am Boden bewege. Da sind wir auch gerade dabei das zu lernen.

      Bei Hasen und co. ist die Angst da, das ihn was passiert wenn er hinterher rennt. Er achtet auf nicht mehr...Autos ect. sind luft für ihn. Wie kann ich am besten diese Impulskontrolle üben? Treffen ja nicht jeden Tag ein Häschen^^

      Du schriebst Reizangel ist nichts für ihn. Wieso?
      Habe gelesen das man so, einen Hund gut beibringen kann still sitzen zu bleiben.

      Hhiihihi das mit den Seifenblasen ist gut

      Kölner Treff: ja gerne... wenn ich Zeit habe
      http://www.pictures4ever.de/

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      • #4
        Reizangel geht hardcore auf die kleine Rudibeinchen.

        Ich denke Kepri meint agiere bevor es dein Hund tut7lerne ihn zu lesen.


        Kurzes Jacquimemo:Ich durfte ja mit, als Kepri Troja abholte.
        Wir gingen mit der ganzen Podibande in den Wald.
        Als einer der Hunde erste Jagdansätze (ich glaube es war ein kurzes Vorstehen oder Erstarren) kam von Anja und mir im gleichen Moment ein freudiges "feine Maus!".
        Hund nutzte das Lob um zu schauen.
        So kann man iiiiiiiiiiiiiiiiirgendwann mal Zeit haben...
        Es war aber wirklich witzig.
        Wir Beiden kannten uns keine zwei Stunden und dann wie aus eine Munde.

        Ich schau mal in einer Jagdzeitung hatte ich glaube ich ein nettes Buch zum Thema!
        Unterwegs mit den borderline Dogs
        UO ist harte Arbeit und keine Erziehung

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        • #5
          So:
          Trillerpfiff als Abbruchssignal
          von
          Jolanda Giger-Merki





          Tausend Wege.....
          Unterwegs mit den borderline Dogs
          UO ist harte Arbeit und keine Erziehung

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          • #6
            Tierheldin, bin im sprung heim zur Gassirunde,
            bzw. zur esistabendwiehalteichdenhundvomjagenabrunde...
            es ist derzeit aber auch sowas von in der Luft!!
            da müssen irgendwelche Verwirbelungen sein, die die Tölis kirre macht.
            auch mein Jagdhund hält derzeit die Nase NUR am boden und scharwenzelt OHNE nach hinten zu blicken LAUT klongend durch den Wald...
            ich schreibe da morgen was zu.
            anyachrissi
            Anyachrissi mit Gauri
            (und Garmin im Herzen)



            Hunde, die sich nicht wie Hunde benehmen, gibt es im Spielwarengeschäft.
            Valium-Patienten empfehle ich, die beruhigenden Pillen zu vergessen und stattdessen sich mal für 2 Wochen intensiv mit einem Bernhardiner abzugeben. Glauben Sie mir, das hilft und dazu gibt’s erst noch Gratis-Frischluft!(Oliver Jobes. Verhaltensforscher 1966)[/COLOR]

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            • #7
              Bücher: Auf und davon von Martina Nau

              Jagdhunde ohne Revier? Von Ina Hildebrand

              Die DVD 's : Antijagdtraining von Pia Groning

              Antijagdtraining für Hunde von Uwe Friedrich


              Am besten gefiel mir die DVD vom Friedrich, ich habe kein festes Konzept sondern mir aus diesen Büchern unser passendes zusammen gebastelt. Impulskontrollübungen mache ich mit Tiffany gar nicht da sie dadurch hochfährt und nervöser wird.
              Richtiges Verhalten immer bestärken ist wichtig um nicht in diese Frustschleife zu geraten und viiiiieeeeeelllllll Geduld
              MfG Michaela und der Revoluzzerkobold

              "Imagination, rather than mere intelligence, is the truly human quality."
              Terry Pratchett

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              • #8
                Ich mag: Impulskontrolle: Wie Hunde sich beherrschen lernen: Amazon.de: Ariane Ullrich: Bücher


                und

                http://www.amazon.de/unerw%C3%BCnsch...+von+reinhardt

                Wobei es mehr braucht, als in dem Buch beschrieben, aber ich liebe den kommunikativen Spaziergang, weil das der erste Weg ist, den Halter darauf zu schulen, den Hund genau zu beobachten und rechtzeitig einzugreifen. Außerdem beschreibt es schön, was man machen kann, um den Hund zu beschäftigen etc.

                Aber solche Dinge wie Impulskontrolle, Abbruchsignal etc. kommen nicht vor.

                Ich mache gerade einen Kurs, ich nenne das dann Training unter Ablenkung und es gibt wenig Hunde, die wirklich sicher absitzen. Kaum lasse ich einmal ein Quietschi quietschen oder werfe einen Ball, fliegen manche Halter im Freiflug hinter ihren Hunden her.
                Zuletzt geändert von Varghona; 18.04.2013, 19:09.
                Der eigene Hund macht keinen Lärm, er bellt nur.

                Tucholsky

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                • #9
                  Ach, diese sogenannten Anti-Jagdtrainings sind ja sehr unterschiedlich aufgebaut.

                  Viele möchten ja jegliches Jagdverhalten abwürgen und deshalb möchten sie im Grunde nur Abbruchsignale und besseren Gehorsam trainieren.

                  Ich bin der Meinung, dass man den Jagdtrieb nicht wegzaubern kann, aber man kann Bedingungen schaffen. Dazu muss man dem Hund was anderes anbieten. Abbruchsignal, Gehorsam, Impulskontrolle - das ist die eine Seite der Medaille, aber Fährtentraining, Spurensuche, Schnüffelkurse, Apportieren - irgendwas sollte man auch als Spaßfaktor dagegen setzen. Kontrollierte Nasenarbeit ist für die meisten Hunde super.
                  Der eigene Hund macht keinen Lärm, er bellt nur.

                  Tucholsky

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                  • #10
                    Neulich haben wir den Jäger mit seinem Vizsla getroffen, da wo wir immer spazieren gehen. Wegen des Winter standen da die Rehe quasi direkt neben den Wegen und der Vizsla tat keinen Mucks bei dem Anblick selbst als der ganze Schlag aufsprang. Beeindruckend.


                    Hier noch ein Buchtipp: Sabine Middelhaufe's 'Jagdhund ohne Jagdschein'

                    Buecher von Sabine Middelhaufe
                    Gruß aus Hamburg
                    Ralf


                    Deutscher Viceeuropaweltmeister
                    im Synchronleinenverdüddeln

                    (Dreiergespannklasse, zertifiziert,
                    Härtegrad Prädikatsterrier,
                    gezerrt, nicht geführt)

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                    • #11
                      Ich habe mir letztens auch ein Buch gekauft:
                      Antijagdtraining Online-Shop*-*"Zeitgemäße Jagdhundeführung - im Alltag und im Revier" von Anke Lehne

                      Klar geht es hauptsächlich um die Ausbildung von Jagdhunden die jagdlich geführt werden sollen, aber am Ende eines jeden Kommandos steht, so es der Autorin Sinn macht eine alternative Abwandlung für den "Hausgebrauch" sprich für den Familienhund.

                      Es ist ein schwieriges Thema zu dem Frauchen vieeeeeel Zeit, Beobachtungsgabe und Ruhe braucht. Man seinen Hund echt lesen lernen muß ( so "Schnatterspaziergänge sind da echt nicht von Vorteil ) und zumindest habe ich für mich gemerkt, das manches erst über Jahre besser wird bzw sich ändert (liegt sicherlich an mir weil ich nicht konsequent genug bin) In dem Moment wenn mein Mini Podi Wild sieht was sich bewegt ist er auf 180 und für mich nicht mehr erreichbar, wenn er dann volle in die Schleppleine rein ist kommt er zwar zurück, aber hibbelt und schreit neben mir rum, da brauche ich ihm nicht mit einem Leckerchensuchspiel oder einem fliegenden Spielzeug kommen .
                      Aber du wirst er lernen und ein Auge dafür entwickeln
                      Ich bin wie ich bin! Die einen kennen mich, die anderen können mich! (Konrad Adenauer)

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                      • #12
                        Zitat von Nett-Man Beitrag anzeigen
                        Neulich haben wir den Jäger mit seinem Vizsla getroffen, da wo wir immer spazieren gehen. Wegen des Winter standen da die Rehe quasi direkt neben den Wegen und der Vizsla tat keinen Mucks bei dem Anblick selbst als der ganze Schlag aufsprang. Beeindruckend.


                        Hier noch ein Buchtipp: Sabine Middelhaufe's 'Jagdhund ohne Jagdschein'

                        Buecher von Sabine Middelhaufe
                        Ich gestehe, bei Jägern nagt da immer ein gewisses Misstrauen in mir, weil ich weiß, wie die Hunde da teilweise gearbeitet werden.

                        Aber es gibt auch Jäger, die haben wirklich gut mit ihren Hunden gearbeitet.
                        Dazu muss man aber auch sagen, dass die normalerweise auch schon mit ein paar Wochen anfangen zu trainieren und zwar ganz gezielt und die Hunde oft auch nur auf einzelne Tierarten gehen.

                        Wenn die z.B. einen Hund haben wollen, der auf Sauen geht, dann organisieren sie es so, dass der Hund von Anfang an nur auf Saujagden mitgenommen wird. Wenn irgendwo auch ein Reh oder sonstwas sein könnte, bleiben die Hunde im Auto oder zuhause und andere Hunde kommen mit. Der Hund lernt also schon ab der 10. Lebenswoche: die Sau ist das Jagdobjekt.

                        Weil so ein Reh viel einfacher aufzuscheuchen und zu jagen wäre, für den Hund, denn Bambi wehrt sich nicht, während so eine Wildsau sehr ungemütlich werden kann, tun die Jäger wirklich alles, um solch unerwünschten Jagderfolge zu ermöglichen.

                        Da steckt also von Beginn an eine ganz andere Arbeit hinter und je nachdem wäre der Viszla bei einem anderen Tier kaum zu halten.

                        Wobei ich die Vizslas eh komisch finde. Aber das ist ein anderes Thema.
                        Der eigene Hund macht keinen Lärm, er bellt nur.

                        Tucholsky

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                        • #13
                          Zitat von Varghona Beitrag anzeigen
                          I
                          Wobei ich die Vizslas eh komisch finde. Aber das ist ein anderes Thema.

                          Höhö, ich find die auch merkwürdig, die sind mir nicht ernsthaft genug.

                          Ansonsten stimme ich dir zu, Nett- Man hat nur das Ergebnis gesehen, der Weg dorthin bleibt spekulativ.
                          Mit dem rumpligsten Urrumpel, der Tüpfelhyäne und Kepri ganz tief im Herzen
                          ------------------------------------------------------------------------------------

                          Führung sollte aus dem Verständnis der Bedürfnisse derjenigen entstehen, die davon betroffen sind.

                          Marian Anderson


                          http://kepri.jimdo.com/

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                          • #14
                            Alle böse außer Krauses?
                            Unterwegs mit den borderline Dogs
                            UO ist harte Arbeit und keine Erziehung

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                            • #15
                              Nö, ich durfte auch schon bei netten Jägern am wöchentlichen Training teilnehmen! Die Hunde konnten alle ohne Bindfaden am Zeh apportieren
                              Mit dem rumpligsten Urrumpel, der Tüpfelhyäne und Kepri ganz tief im Herzen
                              ------------------------------------------------------------------------------------

                              Führung sollte aus dem Verständnis der Bedürfnisse derjenigen entstehen, die davon betroffen sind.

                              Marian Anderson


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