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Wieviel Schlaf ist normal?

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  • Wieviel Schlaf ist normal?

    Mein Junghund (4 Monate) schläft irgendwie sehr viel. Ich gehe morgens und abends kurz mit ihm raus (je ca 15 - 20 Min.) und 1 bis 2 x am Tag lang (1 bis 1,5 Stunden). Ist das zuviel? Ist er deshalb zwischendrin so erledigt, daß er, außer fressen und spielen, fast die ganze Zeit schläft? Was ist ’normal’? Manche sagen, ich mache zuwenig mit ihm, andere meinen eher zuviel????? Wer kennt sich da aus?

    Er ist ein Mischlingshund (evt. Border Collie mit drin) und hat 43 cm Schulterhöhe. Er ist ein Streuner, aus Griechenland adoptiert und seit einer Woche bei mir.
    Nicht das Beginnen wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten.

  • #2
    oh, gott! gib deinem hund zeit! auch wenns n streuner ist, so ein junger hund braucht keine (fast vier!!!) stunden am tag bewegung draussen! soviel ist meine mit 8monaten noch nicht draussen gewesen. (nunja ist auch n schönwetterhund der auf den sommer wartet...) der tipp mit dem buch ist der beste, empfehlungen gibts da nicht, denn die neuen bücher die es zur zeit gibt sind in etwa gleich, ( finger weg von büchern in denen empfohlen wird welpen zu schütteln, demütigen oder zu ängstigen...)
    ein besuch in der hundeschule wäre auch sehr angebracht, denn dort wird vermittelt wie du den kleinen sinnvoll beschäftigst, ein border braucht kopfarbeit! auch in alltagsfragen stehen dir gute trainer immer gern zur seite
    LG mamamia

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    • #3
      ach ja, viel schlaf ist übrigen normal bei so jungen hunden, sie müssen ja so viel verarbeiten, wachsen und gedeihen, verdauen... (hast du kinder? bei menschen ist es doch das gleiche) und dann braucht jeder hund ne andere menge schlaf, meine verpennt heute noch die grösste zeit des tages, wenn sie dann aber wach, na aber hallo!
      mamamia

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      • #4
        Hallo Toerteloni,

        unser Labrador hat mit 4 Monaten auch sehr viel geschlafen. Allerdings denke ich , dass Du Deinen Hund momentan mit dem vielen Gassi gehen überforderst (man meint es ja eigentlich gut).Ein großer Hund hat fast mit 6 Monaten den größten Teil seiner Höhe erreicht aber seine Bänder und Sehnen sind noch sehr weich. Daher sollte er nicht zu stark belastet werden oder zu dick sein.(wegen späterer Skelettschäden) Am besten und gesündesten ist immer noch das Spiel mit Artgenossen auf einer Wiese oder so.Da ist die Belastung nich so einseitig. Mit einem kleinen Kind macht man ja auch nicht direkt Marathonläufe.
        Vor allem läuft er Dir überall nach um ja nicht alleine gelassen zu werden, auch wenn er völlig erschöpft ist. Ich habe das Anfangs auch unterschätzt bei unserem. Habe selbst das Buch die Kleine Welpenschule von Beate & Gereon Ting, das ist doch eine gute Hilfestellung bei vielen Fragen die man hat. Das Buch verkaufe ich auch gerne als gebraucht falls jemand Interesse hat. Dir wünsche ich viel Freude & Erfolg mit Deinem neuen Begleiter
        Sonnige Grüße von Spiderwoman28 & Aragon

        "Der Hund ist das einzige Wesen auf Erden, das dich mehr liebt als sich selbst."--Josh Billings--

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        • #5
          Zitat von mamamia Beitrag anzeigen
          ( finger weg von büchern in denen empfohlen wird welpen zu schütteln, demütigen oder zu ängstigen...)
          ein besuch in der hundeschule wäre auch sehr angebracht
          Hallo Windhundliebe, hallo Mamamia und die Anderen,

          zum Glück hat bei der Erziehung des Hundes ein Umdenken stattgefunden und ich finde es richtig, dass die Literatur mit dem Geist der Zeit geht.

          Uns hat man noch die "alten" Methoden (Zuckerbrot und Peitsche - von Hundetrainer, Literatur) beigebracht, welche wir so nicht mehr anwenden. Dennoch strafe ich meinen Hund auch körperlich (Schnauzengriff, Hinunterdrücken - Hunde/Wölfe tuen dies bei der Erziehung ihrers Nachwuchses in ihrer Familie auch) zielgerichtet. Allerdings setze ich diese nur dann ein, wenn ich mit "psychischer Härte" (Konsequenz) situationsbezogen nicht zum gewünschten Erfolg komme, da mir keine Zeit bleibt.

          Beispiel: Unser "Baby" ist jetzt im pupertierenden Alter und stellt so Einiges in Frage, und somit auch immer wieder stark unsere Autorität. Was nützt es mir dann, wenn er unterwegs auf taub stellt (Kopf durch die Wand) und uns begegnende Hunde durch aggressives "Anpöpeln" herausfordert? Letztendlich bewahre ich ihn vor körperlichem Schaden, den ein weitaus größerer Hund potenziell dann darstellt. Er muss lernen, dass man seine Familie nicht grundlos in einen "Kampf" verwickelt/führt.

          Ausdrückliche Anmerkung: Von Schlägen und anderen Sachen halte ich überhaupt nichts, und auch nicht davon, seinen Hund aus Unkenntnis grundlos zu misshandeln.

          Man denkt es nicht, aber Hunde haben erstaunlicher Weise ein sehr hohes Schlafbedürfnis und manche verschlafen bis zu 16 Stunden des Tages. Ist er in der restlichen Zeit gesund und munter gibt es keinen Grund sich Sorgen zu machen. Es ist richtig, einen Welpen nicht zu überfordern, dennoch spielt für mich auch die Rasse für die Zeit der Beschäftigung eine Rolle. So hat schon ein Hüte- und Jagdhundwelpe ein ganz anderes Temperament als ein Herdenschutzhundwelpe. Hier sollte man seinen Welpen genau beobachten und ihm mitteilen "jetzt ist Schluss", wenn man einschätzt, dass es zuviel für den Hund ist (auch Hinterherlaufen und Aufpassen strengt an). Ein fester Ruheplatz ist ganz wichtig und sorgt für Sicherheit (egal ob Welpe oder erwachsener Hund).
          Zuletzt geändert von Mueckony; 20.02.2007, 12:27.
          Liebe Grüße
          Conny

          "Egal wie wenig Geld und Besitz du hast, einen Hund zu haben, macht dich reich."
          (Louis Sabin)

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          • #6
            Ok, ok...

            Habe verstanden und werde mir ein Welpenbuch zulegen, klar. Ich glaube aber, ich muß hier mal was klarstellen bevor ich als gedankenloser Anfänger abgestempelt werde.

            1. Bin ich aus einer Familie, die immer Hunde hatte. Ist schon lange her aber ich denke, das Gefühl für Hunde bleibt, auch wenn ich damals noch sehr jung war.

            2. Ich habe sozusagen einen privaten Hundecoach. Eine Freundin, die um die Ecke wohnt, Hunde über alles liebt und selber einen toll erzogenen, glücklichen Basenji hat. Wir gehen zusammen spazieren mit den beiden und sie korrigiert mich viel und oft und gibt wertvolle Tipps. Mit einem tollen Buch (Braver Hund! von der Autorin von der Leyen) hat sie mir auch schon ausgeholfen.

            Trotzdem wollte ich jetzt mal andere Meinungen einholen. Vielen Dank dafür. Werde ich beherzigen und die Dauer der Spaziergänge etwas reduzieren.
            Nicht das Beginnen wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten.

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            • #7
              hallo toerteloni

              als gedankenlos würd ich dich nicht bezeichnen, sonst würdeste ja net fragen, eher etwas übermotiviert...? find es wirklich gut, dass du dich der kritik stellst, aber noch besser find ich dass du jemanden bei dir hast der dich unterstützt, da du ja auch schon so deine zweifel hattest!
              LG mamamia

              ach ja wie heisst er denn nun, dein kleiner?

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              • #8
                Apropos übermotiviert

                hallo mamamia,

                mit dem übermotiviert hast Du den Nagel wohl auf den Kopf getroffen. Möchte halt, wie wir alle, möglichst wenig Fehler machen. Daher bin ich der Freundin auch überaus dankbar - da lerne ich gleich in der Praxis. Bücher sind natürlich auch gut. Ja, und Hundeschule beginnen wir am 10. März. Mein ’Grieche’ heißt Snoopy und ich versuche, ein Foto dranzuhängen.

                War eben draußen und habe auf die Uhr geschaut. :rolleyes: damit ichs nicht wieder übertreibe mit Gassi. Und apropos Kopfarbeit: habe angefangen, das Hütchenspiel zu spielen (Leckerlis unter Pappbechern, das Spiel habe ich hier im Forum entdeckt) - er liebt es.
                Angehängte Dateien
                Nicht das Beginnen wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten.

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                • #9
                  hallo snoopy
                  willkommen in deutschland! bist ja echt n süsser!

                  mit kopfarbeit, und intensiven spielen, stärkst du auch die bindung zu dir und dem neuen zuhause. das spiel mit artgenossen ist natürlich sehr wichtig, aber versuche die zeit zuhause so zugestalten, dass er gern daheim ist, und ihn seine streunenden wurzeln etwas vergessen lassen
                  du machst das schon!!!
                  LG mamamia

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                  • #10
                    Apropos übermotiviert

                    Hallo Windhundliebe,

                    habe gar kein Problem mit belehren lassen, sonst würde ich mich nicht hier im Forum tummeln. Ich bin schon froh über die Ratschläge, die ich bekomme.

                    Jetzt ist es leider so, daß mein Gefühl, daß etwas nicht in Ordnung sein könnte wegen dem großen Schlafbedürfnis, durchaus berechtigt war. Gestern ist sein Gesamtzustand sehr schlecht geworden, er war kaum mehr zum Gassigehen zu bewegen und hat sich danach (nach nur 10-15 Min.) gleich wieder ins Körbchen gelegt. Er gefiel mir gar nicht und ich bin mit ihm zur Tierärztin gegangen. Er hat hohes Fieber, eine Schnupfennase, er niest und keucht ab und zu und ich mache mir große Sorgen um ihn. Die Tierärztin kann ich das ganze Wochenende anrufen, die Nr. von der Tierklinik hat sie mir auch gegeben. Er bekommt seit gestern Antibiotika und ich hoffe, es ist nicht die Staupe (gegen die er nicht geimpft ist). Die Symptome würden passen.

                    Drückt mir die Daumen, daß mein Grieche durchhält. Er hatte es doch schon schwer genug.
                    Nicht das Beginnen wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten.

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                    • #11
                      Wollte nur kurz sagen, daß ich den Hund sehr toll finde. Optisch würde ich den nach dem Bild als Husky/BC beschreiben. Unser Satyr kam auch aus Griechenland, als Jungrüde von 7 Monaten. Mit dem kannste sicher auch unternehmen, was immer Du möchtest und der freut sich eh wie ein Wilder. Wenn solch ein Hund zu Dir paßt, was sich durch die "Übermotivation" interpretieren läßt, wirste ganz viel Glück mit dem finden. Egal, was Du ihm anbietest, wird er mit großer Freude nehmen.

                      Wünsche Dir das Beste für seine Gesundheit
                      Viele Grüße aus Haltern am See
                      Jürgen, Satyr, Elisha

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                      • #12
                        hallo toerteloni

                        wie gehts euch denn?

                        viele liebe grüsse von mamamia

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                        • #13
                          Hallo toerteloni,

                          wie geht es Deinem Hund und Dir? Falls es Dir schlecht geht - Du bist nicht allein und es tut gut, wenn man seinen Kummer teilen kann.
                          Liebe Grüße
                          Conny

                          "Egal wie wenig Geld und Besitz du hast, einen Hund zu haben, macht dich reich."
                          (Louis Sabin)

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                          • #14
                            hallo kann mich nur conny anschliessen!
                            wir warten sehnlich auf ne antwort. ich hoffe es geht euch gut und es liegt nur an der fehlenden zeit das keine antworten kommen...
                            LG mamamia

                            Kommentar


                            • #15
                              Alles Bestens!

                              1000 Dank für Eure Anteilnahme. Snoop und mir geht’s wieder gut. Er hat 10 Tage lang Antibiotika geschluckt und es ging jeden Tag aufwärts. Jetzt schläft er zwar immer noch sehr gerne und verläßt auch nicht voller Tatendrang die Wohnung aber das kann auch (lt. meiner Trainerin in der Welpenstunde) daran liegen, daß er noch sehr die Geborgenheit seines neuen Heims braucht und geniest. Auch wenn er nun schon bald 5 Monate alt ist. Ist für ihn vielleicht (trotz Treppensteigen) das Paradies nach seiner Straßen-Streuner-Zeit in Griechenland. Mal auf der Straße ist er sehr munter, vor allem wenn er auf 4 Pfoten trifft.

                              Er passt zu mir - ich schlafe auch sehr gerne lang und viel...

                              Leider hat der Gute den Hund einer Freundin angesteckt, dem jetzt die gleichen Pillen verabreicht werden. Stecken sich Hunde eigentlich oft gegenseitig an? War nach der Diagnose natürlich nicht mehr in den Welpen/Junghund-Spiel-Stunden.

                              Ach ja, der Vollständigkeit halber - er war doch gegen Staupe geimpft - da habe ich die Tierärztin wohl falsch verstanden. Na dann...
                              Nicht das Beginnen wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten.

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