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Das Beste für den Hund Hundefutter: Die Qual der Wahl

Dr. B. Glöwing, J. Peschel-Paetzold und K. von der Leyen 06.03.2015

Hundefutter ist ein sensibles Thema für Hundefreunde, schließlich gibt es dazu viele Meinungen. Wir nennen Vorteile von Trocken-, Nass- und Rohfütterung und helfen bei der Entscheidung für das richtige Hundefutter.

Neulinge in der Hundehaltung werden schnell von allen Seiten beraten, welches Hundefutter das richtige für den eigenen Hund ist. Und tatsächlich: Ob BARF, Trocken- oder Nassfutter, in Sachen Hundefutter gibt es viele Fütterungsvarianten. Jede Variante hat seine Anhänger und seine Vorteile. Doch genauso existieren auch Gegner der jeweiligen Fütterungsart und eventuelle Nachteile dieser Fütterung für den eigenen Hund.

Die Wahl in Sachen Hundefutter hängt in vielen Fällen von den Gewohnheiten des Menschen ab. Kriterien bei der Entscheidung sind dabei etwa Zeit, Lagerung des Futters und Kosten. Im Vergleich zum Fertigfutter ist die Variante BARF zeitaufwendiger, und Nassfutter ist im Gegensatz zu Trockenfutter etwas teurer.

Des Weiteren hängt die Wahl vom Hund selbst ab. So haben Welpen einen anderen Bedarf an Proteinen, Mineralstoffen und Vitaminen als erwachsene Hunde. Ein Hund, der sich im Wachstum befindet, frisst im Verhältnis zu seinem Körpergewicht tendenziell mehr als ein ausgewachsener Hund.

Hundefutter: Die Qual der Wahl
Welches Hundefutter ist für den eigenen Vierbeiner die richtige Wahl? Wir geben Informationen zu diesem Thema. © Maerzkind/Fotolia

Ein Vierbeiner, der lediglich gemütliche Spaziergänge unternimmt, benötigt anderes Hundefutter als ein Rettungshund. In diesem Fall kommt es auf den Energiegehalt im Hundefutter an. Dieser sollte bei einem wenig aktiven Hund niedriger sein als bei seinem sportlichen Kameraden. Auch Hundesenioren brauchen ein auf sie zugeschnittenes Hundefutter: Sie haben in der Regel einen geringeren Energiebedarf bei gleichem Nährstoffbedarf.

Darüber hinaus gibt es weitere Kriterien, die die Entscheidung für ein Hundefutter beeinflussen, schließlich gibt es Hunde, die Unverträglichkeiten zeigen oder schlicht an Übergewicht leiden. Wenn das Hundefutter eine mangelnde Qualität hat, kann sich das zudem in Durchfall oder großen Kotmengen niederschlagen. In diesen Fällen heißt es Handeln. Und dies funktioniert allein über das Hundefutter.

Schnell verliert der Neuling, aber auch der eingefleischte Hundeprofi, den Überblick in Sachen Hundefutter. Wir raten: Hundebesitzer sollten auf eine ausgewogene und qualitativ gute Zusammensetzung beim Hundefutter achten. Dies wird dann schnell belohnt: Der Vierbeiner hat glänzendes Fell, ist aktiv und hält sein Gewicht.

Hundefutter: Trocken- und Nassfutter

Laut einer Studie der Unternehmensberatung BBE kaufen rund 84 Prozent aller Hundebesitzer Fertigfutter für ihre Vierbeiner. Die Beweggründe hierfür sind ganz unterschiedlich. Mitunter sind es praktische Gründe. Schließlich befinden sich im Trocken- und Nassfutter sämtliche notwendige Nährstoffe.Die einfache Handhabung spart viel Zeit. Außerdem ist das Fertigfutter für jede Lebensphase des Hundes erhältlich und gewährleistet so die optimale Versorgung des Hundes. Inzwischen gibt es zudem Fertigfutter für unterschiedliche Hundetypen: Ob langes oder kurzes Fell, eine bestimmte Rasse oder ein bestimmtes Energielevel, vom Coach-Potato bis Rettungshund, die Auswahl an Hundefutter im Fertigfuttersegment ist groß.

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Hundefutter: BARF

Seit einigen Jahren hat sich ein ganz besonderer Trend in Sachen Hundefutter herauskristallisiert: BARF, die biologisch artgerechte Fütterung. Hierbei wird die Ernährung der Wölfe imitiert: Bei der Fütterung wird komplett auf Fertigprodukte verzichtet und nur rohes Fleisch und Fisch sowie Gemüse gefüttert. Die rohen Zutaten enthalten besonders viele Vitamine, Spurenelemente, Nährstoffe und Mineralien.

Deshalb ist BARF als Hundefutter sehr beliebt bei Allergien und Hautproblemen. Auch als Welpennahrung eignet sich BARF. Schließlich enthält das Eiweiß des Fleisches die optimale Aminosäure-Zusammensetzung. Dies ist wichtig für das Wachstum des kleinen Vierbeiners, der einen doppelt so hohen Energiebedarf wie ein ausgewachsener Hund hat.

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Nassfutter, Trockenfutter oder Barfen? Letztendlich entscheidet der Geschmack des Hundes, welches Hundefutter in den Napf kommt.

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