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Übungen für Mensch und Tier Das 7-Wochen-Profitraining: Endlich ein Team!

Astrid Nestler 12.09.2011

Zusammenarbeit ist der Schlüssel zum Erfolg, weiß Profiausbilder Armin Schweda. Für DOGS entwickelte er Übungen zum Nachmachen. Sie trainieren die Konzentration des Hundes – und die Geduld des Halters.

Woche 7: Geh rückwärts

 

Ziel: Respekt!

So geht’s: Beginnen Sie die Übung, indem Sie den Hund so hinstellen, dass der Schwanz zur Gasse zeigt. Dann bewegen Sie sich frontal, mit leicht vorgebeugtem Oberkörper selbstsicher auf ihn zu und treiben ihn rückwärts. Verfeinern Sie nach einigen Wiederholungen Ihre Körpersprache so, dass Sie den Hund nur noch leicht bedrängen müssen, bzw. Ihr Körperausdruck und Ihre Ausstrahlung genügen, um den Hund weichen zu lassen. Im finalen Schritt sollte Ihr Hund auf kleinste Signale hin weichen.

Tipp: Damit er rückwärts gehen muss und nicht seitlich ausweichen kann, brauchen Sie Begrenzungen, eine enge Gasse, durch die sie ihn führen können. Es bedeutet nämlich einen Unterschied, ob der Hund nur ausweicht oder von Ihnen zurückgeht.

Pannen?
Sollte der Hund es schaffen, seitlich auszuweichen, erhöhen Sie die Begrenzung oder arbeiten so, dass auf einer Seite ein Zaun, Wand oder eine Mauer ist, sodass nur noch die andere Seite begrenzt werden muss.

Das lernt der Mensch
Sich allein mit Körpersprache durchsetzen können. Insbesondere Menschen, die Schwierigkeiten haben, Respekt einzufordern, müssen sich aktiv überwinden, den Hund zurückzutreiben.

Das lernt der Hund
In dieser Übung fordern Sie Respekt, indem Sie den Raum, den der Hund einnimmt, für sich beanspruchen. Der Hund lernt somit: Kommt die Leitfigur Mensch fordernd auf mich zu, weiche ich zurück.

Dazu dient die Übung
Im Alltag akzeptiert der Hund Grenzen besser, weil er gelernt hat, sich zurückzunehmen und respektvoll zu sein. Jagt der Hund zum Beispiel einer Katze hinterher und der Mensch läuft ihm nach, um ihn zu stoppen, rennen untrainierte Hunde in den allermeisten Fällen weiter. Sie haben nicht gelernt, dass die einzige Verhaltensweise, die von ihrem Frauchen oder Herrchen erwartet wird, in diesem Fall ein Zurückweichen oder Ducken wäre und diese durchaus auch zu akzeptieren ist.

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