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HUNDE VERSTEHEN Warum springen Hunde zur Begrüßung an uns hoch?

Kate Kitchenham 04.05.2017

Nichts gegen Zärtlichkeiten, aber müssen Hunde einem partout das Gesicht abschlecken? Wie man mit stürmischen Knutschern klarkommt, erklärt die Hundeforscherin Dorit Feddersen-Petersen

Ein Hund springt an seiner Halterin hoch.
© Stocksy

Wir laufen auf zwei Beinen, darauf sitzt ein lang gestreckter Rumpf, ganz oben thront unser Kopf. Für Hunde spielt das Gesicht ihres sozialen Gegenübers aber eine sehr wichtige Rolle: Dort beriechen und belecken sie sich beim Wiedersehen ausgiebig, es wird an Ohren gekaut und es werden Schnauzenzärtlichkeiten ausgetauscht. Auch wenn wir nur kurz den Müll hinuntergebracht haben, wollen uns Hunde deshalb auf Hundeart feuchtfröhlich begrüßen – und versuchen durch Hochspringen, unser Gesicht zu erreichen. Ein Begrüßungsverbot hält die Kieler Verhaltensforscherin Dorit Feddersen-Petersen bei solchen Liebesbezeugungen für unfair gegenüber dem Hund. Ihr Tipp: „Hunde müssen im Zusammenleben mit Menschen umlernen. Die Hand wird zum Kopf, mit ihr sollten wir den Welpen von klein auf viel streicheln und Schnauzenzärtlichkeiten nachahmen“, empfiehlt sie. „Das machen leider viel zu wenige Hundehalter.“

rana

2017.09.25 um 08:38 Uhr

Hallo, ich grüße euch. Bin neu hier und habe ein Problem: Mein Mann und ich haben ein Zweifamilienhaus. Die Erdgeschosswohnung ist an eine ältere Dame vermietet. Unser Neufi ist 13 Monate alt. Wir sind zumeist ganztägig beschäftigt und in der Zeit ist unser Neufi im Haus allein. Meine Frage: Wie kann ich meinen Hund dazu bringen, dass er die Dame nicht als Spielgefährten ansieht und an ihren Kleidern oder Tasche zerrt. Wir haben sie gebeten, vorsichtshalber nicht das Haus zu verlassen wenn unser Neufi im Garten ist bzw. uns zu rufen wenn sie aus dem Haus möchte. Das gilt für die Zeit wenn wir zu Hause sind. Nun möchte sie das nicht mehr sondern sie möchte das Haus verlassen, wenn sie es braucht oder will. Wie bringen wir unseren Bären dazu, die Mieterin als Hausgenossin anzuerkennen ohne sie (in Freundschaft) zu attackieren? Ich danke euch im Voraus! für Ratschläge

DOGS Magazin

2017.09.25 um 12:54 Uhr

Liebe rana, unsere Autoren stehen für eine individuelle Beratung über die Kommentarfunktion leider nicht zur Verfügung. Gern können Sie uns aber eine Email schreiben (dogs@territory.de). Sofern unsere Autoren bzw. Experten im Einzelfall weiterhelfen können, werden sie dies gern tun. Für weiteren Gesprächsbedarf empfehlen wir Ihnen auch unsere DOGS-Community (Zugang über den Button ganz oben rechts), in der sich viele Hundefreunde und -experten austauschen oder zur Lösung von Problemen im Zusammenleben mit Hunden beitragen. Nutzen Sie diese gern! Herzliche Grüße Ihre Redaktion DOGS

Maike

2017.09.25 um 12:59 Uhr

Liebe rana, ein 13 Monate alter Neufundländer ist ein ganz schönes Geschoss - der sollte niemanden anspringen. Dass die Mieterin der unteren Wohnung sozusagen nur auf Ansage raus kann, geht doch auch nicht, das würde ich auch nicht mit mir machen lassen. Und euer Hund ist tatsächlich den ganzen Tag alleine? :-/ War er denn in der Hundeschule? Wenn nicht, solltet ihr das vielleicht nachholen. Denn das einzige, was in dieser Situation hilft, ist Erziehung - von jetzt auf gleich geht das natürlich nicht. Bis dahin müsst ihr für die Mieterin eine Möglichkeit schaffen, das Haus unbelästigt zu verlassen.

Christine

2017.11.03 um 21:33 Uhr

Liebe Rana, ich muß gestehen, daß ich ehrlich gesagt ziemlich schockiert bin, daß man einen Hund überhaupt und dann einen Fast-Welpen mit 13 Monaten ÜBERHAUPT so lange allein lässt! "Wir sind zumeist ganztägig beschäftigt" ist doch keine Basis für eine artgerechte Hundehaltung! Hunde sind Rudeltiere und gerade Junghunde brauchen doch den Kontakt zu ihren Menschen ganz dringend, fast lebensnotwendig, um nicht zu verkümmern! Wozu einen Hund holen, wenn man ganztägig beschäftigt ist?? Das erschließt sich mir als liebende Hundebesitzerin nicht..... Gruß Christine

Wilfried Schaan

2017.11.08 um 18:02 Uhr

Dieses Verhalten lässt sich ganz schnell abstellen. Problem ist wie immer der/die Halter, nicht der Hund. Bei Interesse gerne über die Redaktion gehen, die haben meine e-mail und diese würde ich dann für die Anfrage frei geben.

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