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GESUNDHEIT Erkennen, ob mein Hund Schmerzen hat

Dr. Brigitte Glöwing 24.10.2017

Hunde fühlen Schmerzen genauso wie wir Menschen. Nur Hunde reden nicht darüber. Wie erkennen wir dennoch die Anzeichen für Schmerzen?

Schmerzen haben bei Mensch und Tier einen evolutionsbiologischen Sinn, so unangenehm sie auch sein mögen. Sie sind eine eindringliche Warnung an den Körper und lösen Schutzreflexe aus. Im besten Fall bewahren sie ihn vor weiteren Schäden.

Die Pfote wird schnell zurückgezogen, berührt sie den heißen Ofen, schüttelt der Hund das schmerzende Ohr, wird der Fremdkörper vielleicht wieder herausgeschleudert. Wenn Schmerzen über längere Zeit fortbestehen, verlieren sie jedoch ihren physiologischen Nutzen. Chronische Schmerzen führen zu Veränderungen an den Nerven, ein sogenanntes Schmerzgedächtnis kann entstehen.

Dann kann das Schmerzempfinden durch eine leichte Berührung oder ganz ohne äußeren Reiz ausgelöst werden. Dabei ist es nicht so, dass erst bei besonders lang anhaltenden oder starken Schmerzen diese Veränderungen an den Nervenzellen stattfinden können. In manchen Fällen entsteht das Schmerzgedächtnis gleich am ersten Tag. Zu allem Übel sind viele Medikamente bei chronischen Schmerzen weniger oder gar nicht wirksam. Daher ist eine frühzeitige und effektive Schmerztherapie wichtig, manchmal sogar bevor der Schmerz wie zum Beispiel vor geplanten Operationen überhaupt entstehen kann.

© Andreas Haase

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