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Hormonstörungen Was kann ich gegen Haarausfall beim Hund tun?

16.08.2010

Bei langmähnigen Exemplaren fällt es schneller auf als bei jenen mit zackigem Kurzhaar. Wenn das Fell jedoch büschelweise ausgeht, ist Haarausfall ein Krankheitszeichen.

Fellverlust, der zu symmetrischen lichten Stellen führt, kann hormonelle Ursachen haben. Östrogenüberschuss führt zu Haarausfall. Beim Rüden kann durch einen Sertoli-Zelltumor in den Hoden das weibliche Östrogen produziert werden, bei der Hündin durch einen Tumor der Eierstöcke.

Was kann ich gegen Haarausfall beim Hund tun?
Ausgehendes Fell kann ein Krankheitsindiz sein © Fotolia/grizzlybaerin

Auch Schilddrüsenunterfunktion oder Nebennierenüberfunktion (Cushing-Syndrom) zerstören die Frisur. Pilzbefall, bestimmte Giftstoffe oder Parasiten können gleiche Symptome haben. Manche Hunde, die von Demodexmilben befallen wurden, sind nach einiger Zeit splitternackt.

So helfen Sie Ihrem Hund

Demodexmilbenbefall verursacht selten Juckreiz und beginnt meist mit einer sogenannten Brillen-bildung um die Augen herum. Die Milben haben nur bei geschwächtem Immunsystem eine Chance. Sie sollten die Ernährung Ihres Hundes optimieren. Einen Hodentumor können Sie ertasten.

Wann zum Tierarzt?

Milben müssen vom Arzt behandelt werden, auch bei symmetrischem Haarausfall sollte der Hund einem Veterinärmediziner vorgestellt werden.

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