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Tränenproduktion Was bedeuten tränende Augen beim Hund?

16.08.2010

Tränende Augen können zwei Gründe haben: Es wird zu viel Flüssigkeit von den Tränendrüsen produziert oder die Tränen können nicht über den Tränennasenkanal abfließen.

Reizungen der Hornhaut verursachen eine verstärkte Tränenproduktion – einen Schutzmechanismus des Auges, durch den Gefahrenquellen herausgespült werden sollen. Solche Reize können Fremdkörper, eine Entzündung des Auges, allergische Reaktionen oder ein sogenanntes Entropium sein, ein eingerolltes Augenlid, das auf der Hornhaut kratzt.

Was bedeuten Tränende Augen beim Hund?
Nicht zu feucht und nicht zu trocken sollte ein Hundeauge sein. © Fotolia/ Josfor

Aber auch der Fahrtwind beim Autofahren, wenn der Hund durch das offene Fenster schnüffelt, kann Weinen verursachen. Wenn der Abfluss mal verstopft ist, laufen die Tränen nicht mehr vom inneren Augenwinkel in die Nasenhöhle, sondern kullern über das Gesicht und hinterlassen schwarze Spuren auf Haut und Fell. Häufig bei Pudeln, Maltesern und Yorkshireterriern.

So helfen Sie Ihrem Hund

Fremdkörperprobleme treten häufig nur einseitig auf, Eindringlinge klemmen sich unter die Nickhaut. Hantieren Sie auf keinen Fall mit alten, womöglich abgelaufenen Augensalben! Um die Tränenspuren zu vermeiden, wischen Sie morgens und abends die Tränen mit physiologischer Kochsalzlösung ab. Vaseline auf die Haut ums Auge geschmiert, verhindert, dass die Tränen mit Haut und Haaren in Kontakt kommen und diese verfärben.

Wann zum Tierarzt?

Wenn eitriger Augenausfluss vorhanden ist, wenn die Hunde am Auge reiben und bei Fieber, denn das Tränen kann auch ein erstes Zeichen auf eine Allgemeininfektion sein.

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