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Verdauung Mein Hund hat Verstopfung, was hilft?

Philip Alsen 16.08.2010

Der Hund drückt, jault, dreht sich im Kreis und drückt wieder, bis schließlich schon der Leinenhalter mitfühlend das Gesicht verzieht. Eine Dauerverstopfung kann zu einer bleibenden Überdehnung des Dickdarms führen.

Weitere Folgen von Verstopfungen beim Hund können Appetitlosigkeit und Erbrechen sein. Eine akute Verstopfung ist häufig ein Ernährungsproblem. Probleme gibt es zum Beispiel, wenn Bello nach dem Grillen zu viele Knochen auf einmal erhalten hat oder auf dem letzten Spaziergang unbemerkt Dinge wie Papier, Haare oder Plastik zu sich genommen hat. Auch Bewegungsmangel (zu seltenes Gassigehen) kann zum Stau im Darm führen.

Mein Hund hat Verstopfung, was hilft?
Regelmäßige Spaziergänge bringen den Hundedarm in Schwung © plainpicture/Baertels

Übrigens: Hunde brauchen Ruhe beim Geschäft. Manchmal verhindern auch Schmerzen beim Lösen den Kotabgang, etwa bei Analbeutelentzündungen. Je länger die Verstopfung anhält, um so schmerzhafter wird sie, da dem Kot im Darm immer mehr Wasser entzogen wird.

So helfen Sie Ihrem Hund

Zur Vorbeugung einer Verstopfung sollten Sie übermäßige Knochenfütterung vermeiden. Etwas Milch oder Laktose im Futter kann Erleichterung bringen. Lassen Sie Ihren Hund viel trinken und sorgen Sie für eine ballastreiche Ernährung und genügend Bewegung. Auf den Spaziergängen bieten sich in der Regel zahlreiche Gelegenheiten zum Kotabsetzen.

Wann zum Tierarzt?

Wenn Bello über längere Zeit oder häufiger verstopft ist, wenn er Schmerzen hat oder andere Krankheitssymptome zeigt. Denn hinter der Verstopfung können auch ernsthafte Erkrankungen wie Prostatavergrößerung, Schilddrüsenerkrankungen oder Darmtumoren stecken.

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