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Haus und Garten Versteckte Gefahr

13.05.2016

Ein Spiel, ein Habs und dann wird der Hund krank: In Haus und Garten lauern viele Gefahren und auf dem Notfalltisch landen nicht selten vierbeinige Patienten, die in Lebensgefahr schweben. Tierärztin Dr. Katharina Kessler benennt die Gefahrenquellen

Fremdkörper im Hals/Rachen

Symtome: Husten, erbrechen, niesen, würgen, Schnauzenreiben, leeres Schlucken, pfeiffende Atemgeräusche, Atemnot
Was hilft: Husten durch leichtes Klopfen unterstützen. Wenn möglich, Fremdkörper aus dem Maul entfernen, bevor der Hund ihn schluckt. Wenn der Hund zu ersticken droht, an den Hinterfüßen hochheben (kleinere Hunde) oder an der Brust (größere Hunde) und versuchen den Fremdkörper heraus zu schütteln.

Symtome: Blutungen
Was hilft: Verhindern, dass das Blut eingeatmet wird, Kopf eher nach unten halten. Vitalfunktionen checken. Wenn der Fremdkörper nicht entfernt werden kann und/oder die Verletzungen zu stark sind, sofort zum Tierarzt.

Fremdkörper im Magen/Darm

Symtome: Erbrechen nach einer Futteraufnahme, Kein Kot, Futter- oder Wasserverweigerung, Mattigkeit. Blut im Erbrochenen oder im Stuhl findet man bei inneren Verletzungen.
Was hilft: Hund nicht zum erbrechen bringen! Es droht Erstickungsgefahr. Bei gutem Allgemeinzustand – Sauerkrautgabe, evtl. mit Sahne oder Joghurt (für den besseren Geschmack) möglich. Bei schlechtem Zustand zum Tierarzt.

Vergiftung

Symtome: Sehr vielfältig! Unruhe, Erbrechen, Durchfall, unregelmäßiger Herzschlag, blasses Zahnfleisch, ungewöhnliche Pupillengröße, Blut im Urin oder Kot, Krämpfe, Zittern, absinkende Körpertemperatur, Apathie, Bewusstlosigkeit
Was hilft: So schnell wie möglich mit der Giftprobe und evtl. dem Erbrochenen zum Tierarzt. Das Verhalten des Tieres beobachten (eventuell absinken der Körpertemperatur mit Hilfe ein Decke für den Hund verhindern), Puls kontrollieren.

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