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Die älteste Rasse der Welt Akita

Seine ausgeprägte Selbstständigkeit und sein natürliches Selbstvertrauen erfordern viel Geduld und Erfahrung in der Hundeeerziehung, weshalb der Akita für Anfänger nicht geeignet ist.

Akita – Eigenständig, ausgeglichen und nervenfest
Akita Inu © Nicole Schick Tierfotografie
Größe
Schulterhöhe bis 70 cm
Gewicht 30 bis 45 kg
FCI-Klassifikation Gruppe 5: Spitze und Hunde vom Urtyp, Sektion 5: Asiatische Spitze und verwandte Rassen, Standard Nr. 255
Verwendung Begleithund und Familienhund
Alter 11 bis 13 Jahre

Der Akita zählt zu den ältesten Hunderassen der Welt. Schon vor 5000 Jahren soll es in Japan Hunde gegeben haben, die dem heutigen Akita ähneln. Ob die Vorfahren des Akita schon damals die Inseln bevölkerten oder mit Reisenden vom asiatischen Festland eingeführt wurden, lässt sich nicht mit Bestimmtheit sagen. Fest steht, dass bei genetischen Analysen eine Verwandtschaft zum Chinesischen Grauwolf entdeckt wurde. Der Akita gehört zu den altertümlichen Rassen und besitzt daher ein sehr ursprüngliches Wesen. Er wurde zur Jagd auf Bären und als Wachhund eingesetzt. 1931 wurde der Akita zum Naturdenkmal Japans erklärt – seine Ausfuhr war bis 1945 strengstens verboten. Während des 2. Weltkriegs fielen zahlreiche Akitas dem Ressourcenmangel zum Opfer, da ihr Fell für die Produktion von Militärkleidung gebraucht wurde. Der berühmteste Akita Japans ist „Hachiko“. Er holte sein Herrchen jeden Tag vom Tokioter Bahnhof Shibuya ab. Selbst neun Jahre nach dem Tod seines Halters ließ der treue Akita es sich nicht nehmen, Tag für Tag auf die Wiederkehr seines geliebten Menschen zu warten. 1934 wurde ihm zu Ehren eine Bronzestatue an der Westseite des Bahnhofs errichtet.

Voraussetzung für die Haltung

Der Akita ist ein sehr bedächtiger und eigenwilliger Hund, der keinen Befehlen folgt, die für ihn keinen Sinn machen. Ständige Wiederholungen und unnötige Härte finden beim nicht unterordnungsbereiten Akita keinen großen Anklang. Seine ausgeprägte Selbstständigkeit und sein natürliches Selbstvertrauen erfordern viel Geduld und Erfahrung in der Hundeeerziehung, weshalb der Akita für Anfänger nicht geeignet ist. Der agile Akita braucht viel Auslauf. Seinem Jagdtrieb sollten Halter mit frühzeitigem Training begegnen.

Anfälligkeiten

Beim Akita kann das kongenitale Vestibularsyndrom, eine Erberkrankung des Innenohrs, auftreten. Auch Hauterkrankungen (Sebadentitis) und Schilddrüsenunterfunktion sind in einzelnen Fällen bekannt.

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