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Brummiger Bergbauer Bernhardiner

So behäbig und gemütlich der Bernhardiner auch daherkommt – sein sprichwörtlicher Dickschädel zeugt von einem großen Selbstbewusstsein.

Bernhardiner – Brummiger Bergbauer
Bernhardiner © Nicole Schick Tierfotografie
Größe
Rüden: Schulterhöhe bis 91 cm
Gewicht 75 bis 85 kg
FCI-Klassifikation Gruppe 2: Pinscher und Schnauzer - Molosser - Schweizer Sennenhunde, Sektion 2: Molossoide, Standard Nr. 61
Verwendung Begleithund, Wachhund, Hofhund und Familienhund
Alter 7 bis 10 Jahre

Der Bernhardiner führte Mensch und Tier durch Wind und Nebel der verschneiten Berge. Schon im 18. Jahrhundert halfen die Vorfahren der sensiblen Nasen bei der Suche nach Vermissten. Als Lawinenhunde leisteten sie den Augustiner-Mönchen in St. Bernhard gute Dienste. Da die langhaarigen Bernhardiner für den mühevollen Einsatz im tiefen Schnee nicht geeignet waren, verschenkte man sie an die Dorfbewohner aus dem Tal. Als britische Hundefreunde die langhaarigen Schweizer entdeckten, wurde der Bernhardiner auf der Insel zu einem gefragten und teuren Begleithund. Als Rettungshund ist der Bernhardiner aufgrund seiner Masse nur noch bedingt einsetzbar – ein toller Familienhund ist er allemal.

Voraussetzungen für die Haltung

Bernhardiner sind gelegentlich etwas bewegungsfaul, daher sollte man auf regelmäßige Ausgänge achten. Aufgrund ihrer Größe brauchen Bernhardiner natürlich genug Platz. Manchmal verhalten sich Bernhardiner territorial gegenüber anderen Hunden.

Anfälligkeiten

Aufgrund der Größe leiden viele Bernhardiner unter Hüftgelenksdysplasie und Magendrehungen. Auch Bindehautentzündungen können auftreten. Gelegentlich kommt es zu Knochenkrebserkrankungen.

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