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Eigenwilliger Klosterschüler Bluthund

Wer einen Gefährten sucht, der sich durch blinden Gehorsam auszeichnet, wird am eigensinnigen Bluthund verzweifeln. Die gemütlichen Hubertushunde haben ihren eigenen Kopf, den sie lieber zum Verfolgen einer Fährte einsetzen.

Bluthund
Bluthund © Nicole Schick Tierfotografie
Größe
Schulterhöhe bis 70 cm
Gewicht 40 bis 54 kg
FCI-Klassifikation Gruppe 6: Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen, Sektion 1: Laufhunde, Standard Nr. 84
Verwendung Laufhund, Meutehund, Schweißhund, Fährtenhund, Haushund und Familienhund
Alter 10 bis 12 Jahre

Als der Mönch Hubert im 7. Jahrhundert Hetzhunde für die Jagd auf Hochwild züchtete, breiteten sich die robusten und ausdauernden Suchspezialisten in den gesamten Ardennen aus, wo sie auch dem Königshaus bei der Wildschweinjagd zur Seite standen. Nach seiner Heiligsprechung wurde der Mönch Hubert zum Schutzheiligen der Jäger ernannt und seine Bluthunde durch Wilhelm den Eroberer im 11. Jahrhundert nach England importiert, wo sie durch Kreuzung mit französischen Laufhunden zu Bloodhounds, also Hunden von reinem Blut, gezüchtet wurden. Heutzutage ist der Bluthund nicht nur für seine feine Nase, sondern auch für seine Gutmütigkeit innerhalb der Familie berühmt.

Voraussetzungen für die Haltung

Aufgrund seiner gemächlichen und etwas sturen Art braucht der Bluthund eine geduldige und zwanglose Erziehung durch eine feste Bezugsperson. Da der Fährtenhund für sein Leben gern Spuren folgt, sollte seine feine Nase entsprechend gefordert werden.

Anfälligkeiten

Die herabhängenden Augenlider des Bluthundes können zu Augenentzündungen führen. Regelmäßige Augenpflege wirkt vorbeugend.

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