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Der Furchtlose Bull Terrier

Der Bull Terrier ist ein selbstbewusster, unempfindlicher Hund, der seinen Menschen zugetan ist und sich im Zusammenleben verschmust zeigt. Seine Vergangenheit als Teilnehmer der Hundekämpfe im 19. Jahrhundert brachte ihm einen schlechten Ruf ein.

Bullterrier – Der Furchtlose
Bullterrier © Nicole Schick Tierfotografie
Größe
Rüden: Schulterhöhe 45 cm bis 55 cm
FCI-Klassifikation Gruppe 3: Terrier, Sektion 3: Bullartige Terrier, Standard Nr. 11
Verwendung Wachhund, Begleithund und Familienhund
Alter 10 bis 12 Jahre

In den Industriegebieten Mittelenglands waren Tierkämpfe im 19. Jahrhundert sehr beliebt. Große Summen wurden dabei auf die kämpfenden Hunde gesetzt, die den Besitzern ein kleines Vermögen einbringen konnten. Der Bull Terrier entstand aus Kreuzungen von weißen Terriern, Bulldoggen und Dalmatinern. Man wollte dadurch eine Rasse züchten, die möglichst beweglich, leistungsstark und aggressiv ist. Nach dem endgültigen Verbot der Tierkämpfe gegen Mitte des 19. Jahrhunderts wurden zunächst die rein weißen Bull Terrier als Schauhunde weitergezüchtet. Züchterische Übertreibungen und der Missbrauch des Bull Terrier als Schutzhund haben ihm einen schlechten Ruf als Beißer beschert. Mittlerweile belegen zahlreiche Beispiele aus verantwortungsbewussten Zuchten, dass Bull Terrier bei frühzeitiger Sozialisierung umgängliche und freundliche Haushunde sind.

Voraussetzungen für die Haltung

Wie alle Terrier ist der Bull Terrier selbstbewusst und furchtlos. Seiner Familie ist er treu ergeben, hier zeigt er teils einen ausgeprägten Wach- und Schutztrieb. Der Bull Terrier ist verspielt, hat jedoch keinen übermäßig ausgeprägten Bewegungsdrang. Jungtiere sollten nur von anerkannten Züchtern erworben werden. In den meisten Bundesländern zählt der Bull Terrier zu den als gefährlich eingestuften Hunden (Listenhunden), deren Haltung mit bestimmten Auflagen verbunden ist. Zukünftige Halter sollten sich vor Anschaffung eines Bull Terrier darüber informieren. Die Einfuhr von Bull Terriern nach Deutschland ist verboten.

Anfälligkeiten

Beim rein weißen Bull Terrier kann es bei falscher Zucht zu Fällen von Taubheit und Hauterkrankungen kommen. Gelenkprobleme und Augenerkrankungen gehören beim Bull Terrier ebenfalls zu den rassetypischen Krankheiten.

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