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Zärtlicher Koloss Deutsche Dogge

Der imposante Anblick einer Deutschen Dogge ist respekteinflößend. Dabei sind die muskulösen Hünen ausgesprochen liebevoll und anhänglich.

Deutsche Dogge – Zärtlicher Koloss
Deutsche Dogge © Nicole Schick Tierfotografie
Größe
Rüden: Schulterhöhe bis 80 cm
Hündinnen: Schulterhöhe bis 72 cm
Gewicht 50 bis 95 kg
FCI-Klassifikation Gruppe 2: Pinscher und Schnauzer - Molosser - Schweizer Sennenhunde, Sektion 2: Molossoide, Standard Nr. 235
Verwendung Begleithund, Wachhund, Schutzhund und Familienhund
Alter 7 bis 10 Jahre

Der Begriff Dogge stand früher stellvertretend für alle großen und kräftigen Hunde, unabhängig von ihrer Rasse und Herkunft. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts wurden doggenartige Hunde aus England nach Deutschland eingeführt. Es handelte sich um eine Mischung aus bulligem Mastiff und irischem Wolfshund. Die importierten Kraftpakete wurden mit Windhunden gekreuzt, um einen großen, schnellen und geschmeidigen Jagdgefährten zu erhalten, der es auch mit Wildschweinen, Hirschen und Bären aufnehmen konnte. Eine Zeit lang war die Haltung der edlen Doggen sogar fürstliches Privileg. Als das Aus für die Hetzjagden kam, wurde die Deutsche Dogge zum repräsentativen Begleithund, den sogar Otto von Bismarck mit auf seine Spaziergänge nahm. 1878 wurde der edle Riese in Berlin erstmals als eigene Rasse vorgestellt. Im Ausland ist die Deutsche Dogge teilweise unter den Namen Dänische Dogge, Great Dane oder Ulmer Dogge bekannt.

Voraussetzungen für die Haltung

Deutsche Doggen benötigen allein aufgrund ihrer Größe viel Platz. Die territorial orientierten Rüden dulden selten andere Rüden in ihrem Revier, weshalb sie schon früh im Umgang mit anderen Hunden geschult werden sollten. Aufgrund ihrer Krankheitsanfälligkeit benötigen Deutsche Doggen spezielles Futter und eine fachmännische Aufzucht.

Anfälligkeiten

Aufgrund ihrer enormen Größe leidet die Deutsche Dogge vermehrt an rassetypischen Erkrankungen wie Cardiomyopathie, Hüftgelenksdysplasie sowie Magendrehungen. Zur Vermeidung degenerativer Knochenerkrankungen muss schon im Welpenalter hochwertige Nahrung gefüttert werden. Der Kalzium-Phosphor-Haushalt sollte durch gezielte Ernährung stetig kontrolliert werden. Bindehautentzündungen durch übermäßige Ausbildung der Lefzen können bei Deutschen Doggen ebenfalls auftreten.

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