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Vom Kampfhund zum Familien-Kuschelhund Deutscher Boxer

Er stammt von belgischen Kampfhunden ab und wandelte sich zum Familien-Kuschelhund. Seine große Tugend, die Liebenswürdigkeit, wurde dem Deutschen Boxer zum Verhängnis: Statt seine Fähigkeiten als Gebrauchshund zu nutzen, wurde er zum Schönling gezüchtet. Einige Boxer-Freunde bemühen sich jetzt, die Qualitäten dieser Rasse neu zu beleben.

Deutscher Boxer – Vom Kampfhund zum Familien-Kuschelhund
Deutscher Boxer © Nicole Schick Tierfotografie
Größe
Rüden: Schulterhöhe 57 cm bis 63 cm
Hündinnen: Schulterhöhe 53 cm bis 59 cm
Gewicht 25 bis 30 kg
FCI-Klassifikation Gruppe 2: Pinscher und Schnauzer - Molosser - Schweizer Sennenhunde, Sektion 2: Molossoide, Standard Nr. 144
Verwendung Begleithund, Schutzhund, Gebrauchshund und Familienhund
Alter 9 bis 11 Jahre
Preis 1000 bis 1200 Euro

Direkte Vorfahren sind der Brabanter Bullenbeißer, eine ausgestorbene Rasse, die dem Staffordshire Terrier ähnelt, und die Englische Bulldogge. 1895 beginnt die Reinzucht mit Gründung des Boxer-Klubs in München. 1904 erstes Stammbuch, 1905 Festlegung des Standards. 1924 nimmt der Züchter Rittmeister Max von Stephanitz in Jena Boxer in die Gruppe der Gebrauchshunde auf. Letzte gültige Fassung des Standards vom April 2008.

Voraussetzungen für die Haltung

Gute Züchter suchen sportliche Menschen.

Anfälligkeiten

Herzerkrankungen und besonders Spondylose (degenerative Veränderungen an der Wirbelsäule), Hüftgelenksdysplasie

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