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König der Zehnkämpfer Deutscher Schäferhund

Der Deutsche Schäferhund ist ein unumstrittener Alleskönner. Keine andere Rasse ist als Nutzhund so gefragt wie das schwarz-braune Multitalent.

Deutscher Schäferhund – König der Zehnkämpfer
Deutscher Schäferhund © Trio Bildarchiv/ Nicole Sikorski
Größe
Schulterhöhe bis 65 cm
Gewicht 22 bis 40 kg
FCI-Klassifikation Gruppe 1: Hütehunde und Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde), Sektion 1: Schäferhunde, Standard Nr. 166
Verwendung Gebrauchshund, Begleithund, Wachhund, Schutzhund, Dienstgebrauchshund, Rettungshund und Hütehund
Alter 10 bis 12 Jahre

Die Geschichte des Schäferhundes beginnt mit der Gründung des Vereins der deutschen Schäferhunde (SV) im Jahre 1899. Der Begründer der Rasse, Rittmeister Max von Stephanitz, wollte einen Gebrauchshund züchten, der als Helfer und Freund des Menschen neue Maßstäbe setzt. Hinter den Namen Horand von Grafrath und Luchs von Sparwasser könnte man ein altes Adelsgeschlecht vermuten. Diese illustren Namen stehen jedoch für die beiden Stammväter der Rasse, von denen ein Großteil der meisten deutschen Schäferhunde abstammt. Ihre begabten Nachfahren stellen mittlerweile knapp 90 Prozent aller Diensthunde weltweit.

Voraussetzungen für die Haltung

Deutsche Schäferhunde brauchen eine konsequente Erziehung sowie viel Geduld und Verständnis seitens des Halters. Aufgrund seiner Vielseitigkeit sollte der Deutsche Schäferhund sowohl körperlich als auch geistig beschäftigt werden. Sportliche Betätigung und die Verrichtung einer nützlichen Aufgabe garantieren einen ausgeglichenen Charakter.

Anfälligkeiten

Eine der häufigsten Erkrankungen bei Schäferhunden ist eine erblich bedingte Fehlentwicklung des Hüftgelenks, die Hüftgelenksdysplasie (HD), die bei einigen großwüchsigen Hundearten auftritt und durch falsche Ernährung und Haltung begünstigt werden kann. Durch spezielle Tests kann die HD-Belastung eines Hundes ermittelt werden. Elterntiere eines Welpen sollten möglichst HD-frei sein. Weitere mögliche Erkrankungen sind erblich bedingte Koordinationsstörungen aufgrund von Fehlbildungen des Innenohrs, Hornhautentzündungen und das Cauda-equina-Syndrom, welches durch eine Kompression der Nervenwurzeln am Ende des Rückenmarks entsteht.

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