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Die Ruhe selbst Dogo Canario

Die Streitigkeiten um seine genaue Bezeichnung stören den Dogo Canario recht wenig – eine Dogge spanischer Abstammung bringt so schnell nichts aus der Ruhe.

Dogo Canario
Dogo Canario © Nicole Schick Tierfotografie
Größe
Rüden: Schulterhöhe 60 cm bis 66 cm
Hündinnen: Schulterhöhe 56 cm bis 62 cm
Gewicht 40 bis 65 kg
FCI-Klassifikation Gruppe 2: Pinscher und Schnauzer - Molosser - Schweizer Sennenhunde, Sektion 2: Molossoide, Standard Nr. 346
Verwendung Wachhund, Schutzhund, Dienstgebrauchshund und Familienhund
Alter 9 bis 11 Jahre

Als die Konquistadoren auf ihrem Weg nach Südamerika die kanarischen Inseln in Besitz nahmen, ließen sie einige ihrer Doggen zurück. Der Dogo Canario stammt von diesen wehrhaften Saupackern und Bärenbeißern ab, die auf dem spanischen Festland sowohl bei der Jagd als auch beim Stierkampf ihren Mut unter Beweis stellten. Da es auf den kanarischen Inseln weder Wild noch Stiere gab, wurde der einstige Kämpfer zum Wachhund umfunktioniert. Vor nicht allzu langer Zeit entdeckte man in entlegenen Regionen der Inseln Nachkommen der urwüchsigen Hunde und bemüht sich seither um die Erhaltung des ursprünglichen Typs. Der Dogo Canario wurde 2001 von der FCI vorläufig anerkannt, obwohl diesbezüglich Meinungsverschiedenheiten mit anderen Züchtern bestehen, die den Dogo Canario auch als Presa Canario oder Perro de Presa Canario bezeichnen.

Voraussetzungen für die Haltung

In Bayern und Brandenburg muss der Dogo Canario aufgrund seiner Herkunft einem Wesenstest unterzogen werden, um eine mögliche Gefährlichkeit auszuschließen. Der Dogo Canario braucht ausreichend Platz und regelmäßige Beschäftigung.

Anfälligkeiten

Bei dem Dogo Canario kann es aufgrund seiner Größe zu erblich bedingter Hüftgelenkdysplasie, Ellbogendysplasie oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen kommen.

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