DOGS Logo Europas grösstes Hundemagazin

Schwäbischer Löwe Leonberger

Seine Gelassenheit macht den Leonberger zum perfekten Familienhund. Selbst tobende Kinder bringen den sanften Riesen nicht aus der Ruhe.

Leonberger - schwäbischer Löwe
Leonberger © Trio Bildarchiv/ Natascha Hoffmann
Größe
Schulterhöhe bis 80 cm
Gewicht 45 bis 70 kg
FCI-Klassifikation Gruppe 2: Pinscher und Schnauzer - Molosser - Schweizer Sennenhunde, Sektion 2: Molossoide, Standard Nr. 145
Verwendung Wachhund, Begleithund und Familienhund
Alter 7 bis 10 Jahre

Heinrich Essig gilt als Begründer der Leonberger. Der Landrat der schwäbischen Stadt Leonberg wollte einen Hund züchten, der dem Wappentier der Gemeinde möglichst ähnlich sieht. Also kreuzte er Mitte des 19. Jahrhunderts eine Landseerhündin mit einem stämmigen Bernhardiner. Auch Neufundländer und Berghunde aus den Pyrenäen wurden eingekreuzt, um einen kräftigen, aber dennoch ruhigen Wachhund zu erhalten. Der Leonberger war bei Bauern und Majestäten gleichermaßen beliebt. Der Prinz von Wales, Kaiserin Sissi und Bismarck wussten schon um das ausgeglichene Wesen der liebesbedürftigen Hunde. Während der beiden Weltkriege geriet der Leonberger beinahe in Vergessenheit. Dank engagierter Züchter wurde der Leonberger gerade noch rechtzeitig vor dem Aussterben bewahrt.

Voraussetzungen für die Haltung

Aufgrund seiner territorialen Veranlagung muss der Leonberger schon früh an andere Hunde gewöhnt werden. Obwohl Leonberger nicht sonderlich lauffreudig sind, brauchen sie wegen ihrer stattlichen Größe ausreichend Platz und eignen sich somit nur bedingt als Stadthunde.

Anfälligkeiten

Beim Leonberger kann es zu erblich bedingten Krankheiten wie Hüftgelenksdysplasie und dilatativer Kardiomyopathie kommen, die sich durch eine Beeinträchtigung der Herzmuskulatur bemerkbar macht.

Zum Seitenanfang
Sie verwenden einen sehr alten Browser. Um diese Website in vollem Umfang nutzen zu können, installieren Sie bitte einen aktuellen Browser. X