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Maritimer Bichon Malteser

Bevor er zum bevorzugten Schoßhund am französischen Königshaus wurde, war der Malteser dafür zuständig, die Hafenstände des Mittelmeers von Ratten und Mäusen zu säubern.

Malteser - maritimer Bichon
Malteser © Nicole Schick Tierfotografie
Größe
Schulterhöhe bis 25 cm
Gewicht 3 bis 4 kg
FCI-Klassifikation Gruppe 9: Gesellschafts- und Begleithunde, Sektion 9: Chihuahueno, Standard Nr. 65
Verwendung Gesellschaftshund, Familienhund und Begleithund
Alter 12 bis 15 Jahre

Als waschechter Bichon gehört der Malteser zu den ältesten Hunderassen Europas. Schon im alten Römer wurde er als Begleiter respektabler Damen besungen. Sein Name leitet sich jedoch nicht von der Insel Malta ab, sondern vom semitischen Wort malat, was so viel wie Hafen oder Zuflucht bedeutet. Im zentralen Mittelmeerraum war der Malteser in vielen Küstenstädten anzutreffen, wo er in den Lagerhäusern Jagd auf lästige Nager machte. Später erfreute sich der Malteser wachsender Beliebtheit bei den italienischen und französischen Aristokraten, die den anpassungsfähigen Begleiter endgültig salonfähig machten. Das geduldige und ausgeglichene Wesen der Malteser wurde sogar als Heilmittel gegen zahlreiche Gebrechen angesehen.

Voraussetzungen für die Haltung

Obwohl der Malteser ein robuster und langlebiger Hund ist, bedarf sein Fell und die Augen einer intensiven Pflege. Im Umgang mit Kindern oder älteren Menschen zeigt der Malteser seine sprichwörtliche Engelsgeduld und Anpassungsfähigkeit. Für einen gemütlichen Spaziergang sind die gemütlichen Hausgenossen immer zu haben.

Anfälligkeiten

Wie viele kleinwüchsige Hunderassen leidet der Malteser gelegentlich an Patellaluxation, einer Kniegelenksverletzung, bei der die Kniescheibe aus der Führung springt. Auch Bindehautentzündungen können aufgrund des langen Fells auftreten.

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