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Stämmiger Schwabe mit angeborenem Schutztrieb Rottweiler

Rottweiler sind bekannt für ihre unerschrockene, draufgängerische Art. Um ihre zahlreichen positiven Eigenschaften zu festigen, bedarf es einer stetigen und feinfühligen Erziehung.

Rottweiler – Stämmiger Schwabe mit angeborenem Schutztrieb
Rottweiler © Nicole Schick Tierfotografie
Größe
Schulterhöhe bis 68 cm
Gewicht 42 bis 50 kg
FCI-Klassifikation Gruppe 2: Pinscher und Schnauzer - Molosser - Schweizer Sennenhunde, Sektion 2: Molossoide, Standard Nr. 147
Verwendung Begleithund, Dienstgebrauchshund, Gebrauchshund und Wachhund
Alter 8 bis 10 Jahre

Seine Größe und seinen Mut verdankt der Rottweiler seiner Verwandtschaft zu den Molossern, einer weit verbreiteten Hunderasse des Altertums, die als Begleitschutz für Viehherden und für die Jagd auf wilde Tiere eingesetzt wurde. Schon Alexander der Große nahm die Vorfahren der Rottweiler auf seine Kriegszüge mit. Als die Römer das alte Germanien besiedelten, nahmen sie auch ihre robusten Treibhunde, die von Viehzüchtern und Metzgern aus dem Gebiet um Rottweil für eigene Zwecke weitergezüchtet wurden, mit. So kam der Rottweiler schon im Mittelalter zu seinem Namen. Aufgrund seines imposanten Äußeren durfte der Rottweiler sogar die Geldbörsen seiner Herren um den Hals tragen. Wer sollte es auch wagen, einen Metzgerhund zu berauben? Mit der Eisenbahn und dem Verbot des Viehtriebs wurde der Rottweiler seiner angestammten Aufgabe beraubt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts besann man sich jedoch wieder seiner unverwechselbaren Charaktereigenschaften. Die Ausdauer, Kraft, Arbeitswilligkeit und Intelligenz des Rottweilers machten ihn zu einem idealen Kandidaten für den Polizei- und Militärdienst. So wurde aus dem einstigen Treibhund ein allseits anerkannter Diensthund, der bei fachmännischer Ausbildung keine negativen Auffälligkeiten zeigt.

Voraussetzungen für die Haltung

Rottweiler sollten von erfahrenen Hundehaltern aufgezogen werden. In einigen Bundesländern wie zum Beispiel Bayern ist das Halten von Rottweilern nur nach bestandenem Wesenstest erlaubt.

Anfälligkeiten

Zu den genetisch bedingten Anfälligkeiten bei Rottweilern gehören die Hüft- und Ellenbogendysplasie. Anhand spezieller Untersuchungen und Röntgenaufnahmen lässt sich die HD-Belastung des Hundes bestimmen. Diese Einstufung ist für die Zulassung zur Zucht von Rottweilern zwingend vorgeschrieben. In sehr seltenen Fällen kann es zu einer Leukoenzephalomyelopathie kommen, die zu einer fortschreitenden Lähmung bei Jungtieren führt.

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