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Rarität aus China Shar-Pei

Bis vor kurzem galt der Shar-Pei als seltenste und teuerste Hunderasse der Welt. Dabei waren die stolzen Faltengesichter mal einfache Bauernhunde.

Shar Pei – Rarität aus China
Shar Pei © Nicole Schick Tierfotografie
Größe
Schulterhöhe bis 51 cm
Gewicht 18 bis 30 kg
FCI-Klassifikation Gruppe 2: Pinscher und Schnauzer - Molosser - Schweizer Sennenhunde, Sektion 2: Molossoide, Standard Nr. 309
Verwendung Jagdhund, Wachhund, Haushund und Familienhund
Alter 10 bis 14 Jahre

Seinen Namen verdankt der Shar-Pei seinem rauhen Fell. Shar-Pei bedeutet sinngemäß so viel wie „Hund mit sandiger Haut“. Die Geschichte des Shar-Pei lässt sich bis zur Han-Dynastie um 200 v. Chr. zurückverfolgen. Damals war der Shar-Pei der Jagd- und Wachhund armer Leute. Vor allem in den südlichen Provinzen Chinas war der Shar-Pei allgegenwärtig. Da er die größte einheimische Rasse war, die die Chinesen den Pitbulls und Bull Terriern der britischen Invasoren entgegensetzen konnten, erhielt er die unzutreffende Bezeichnung „chinesischer Kampfhund“. Der Shar-Pei wurde in blutigen Hundekämpfen eingesetzt, wo ihm sein rauhes Fell und seine lose Haut Vorteile einbringen sollten. Mitte des 20. Jahrhunderts war der Shar-Pei nahezu ausgestorben. Anfang der 1970er Jahre soll es lediglich noch 12 Hunde gegeben haben. Nur dem engagierten Züchter Matgo Law aus Hongkong ist es zu verdanken, dass der Shar-Pei nicht verschwunden ist. Er startete einen Aufruf zur Erhaltung der seltenen Rasse und konnte so die amerikanischen Liebhaber des edlen Shar-Pei mobilisieren. Von den verbliebenen 146 Exemplaren befanden sich im Jahre 1976 fast 100 in den Vereinigten Staaten. Das machte den Shar-Pei zeitweise zum seltensten und begehrtesten Hund der Welt.

Voraussetzungen für die Haltung

Obwohl der Shar-Pei als Einmann-Hund gilt, eignet er sich bei entsprechender Erziehung gut als Haus- und Familienhund.

Anfälligkeiten

Übertriebene Zuchtbemühungen, die eine verstärkte Faltenbildung zur Folge hatten, sind oftmals Grund für hormonelle Störungen, Hauterkrankungen und Augenentzündungen. Da der Genpool des Shar-Pei immer noch relativ klein ist, sollte man nur Tiere aus verantwortungsvoller Zucht aufnehmen.

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