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06.01.2018

Hier spielt die Zukunftsmusik
Was Hundebesitzer demnächst brauchen und was eventuell nicht…

Roboter als Zeitvertreib: Der Zoomer 2.0 ist ein voll beweglicher Roboterhund, der bis zu fünfzig Befehle lernen kann und Emotionen anzeigt, indem er zum Beispiel den Kopf schief legt und mit dem Schwanz wedelt. Das Spiel­gerät für Kinder kostet etwa 90 Euro und kann als „Vorstufe“ oder Ersatz für einen echten Vierbeiner dienen. Elektronische Dogwalker, die Hunde an programmier­baren Zeiten zur Spazierrunde ausführen oder sie zu Spiel­einheiten motivieren, sind hingegen noch Zukunfts­musik. Technisch werden solche Systeme bereits möglich, jedoch zu unerschwinglich hohen Kosten.

Tracking-Halsbänder: Kleine Geräte, die am Hundehals­band zu befestigen sind, zeichnen die Bewegungen und über ein Ortungs­system (GPS) den Aufent­haltsort des Vierbeiners auf. Aktivitäts­tracker motivieren dazu, dem Hund mehr Auslauf zu verschaffen. Bei „Tractive Motion“ werden zum Beispiel „Pet Points“ gesammelt und für erreichte Ziele Auszeichnungen („Badges“) verliehen. Das Gerät misst den Kalorien­verbrauch und erstellt eine Vielzahl bunter Statistiken, die die Aktivität im Verlauf von Tagen, Wochen und Monaten dokumentieren. Das größere und mit 50 Gramm für kleine Hunde etwas schwere „Kippy Vita“ ist zusätzlich mit GPS ausgerüstet und ermöglicht eine zuverlässige metergenaue Ortung, ein leistungs­fähiges Mobilfunknetz vorausgesetzt. Über die Funktion „Geofence“ lässt sich ein virtueller Zaun errichten: Der Halter bekommt eine Benachrichtigung, sobald sich das Tier aus dem markierten Bereich entfernt. Im Live-Tracking-Modus wird dann der Standort des Ausreißers direkt auf die Landkarte der Smartphone-App übertragen.

Stimmungserkenner: Das Life-Monitor- und Kommunikations­system von SensDog auf Basis einer von Verhaltens­forschern erstellten Datenbank und begleitender Forschungs­arbeit ermöglicht dem Hundehalter zu erkennen, wie es dem Hund geht. Technische Voraus­setzungen sind ein Smartphone und eine Apple Watch sowie ein Daten­austausch zwischen diesen per Bluetooth und Wi-Fi. SensDog analysiert das Verhalten des Hundes über die gesamte Lebensspanne. Das System warnt zum Beispiel bei auffälligen Verhaltens­änderungen durch Krankheit oder Alter. Es registriert dazu das Ernährungs- und Bewegungs­verhalten, erkennt Stimmungen und plötzliche Veränderungen. So werden auch kleine Veränderungen, die Besitzern im Alltag unbemerkt bleiben, erkannt. SensDog wurde am Etholo­gischen Institut des Hunde­forschers Prof. Dr. Ádám Miklósi in Budapest entwickelt.

Webcams: Via Internet steuerbare Systeme liefern Bild und Ton auf das Smartphone des Nutzers, zum Beispiel vom Hund daheim. Was machen die Hunde, wenn Frauchen aus dem Haus ist? Sind sie unruhig oder schlafen sie im Körbchen? Wer kaut auf Herrchens Pantoffeln herum? Aufschluss gibt eine stationäre oder fahrbare Webcam. Die Kamera beziehungs­weise der Rover ist über eine App in alle Richtungen schwenk- und steuerbar. Mittels Wechselsprech­funktion kann mit dem Hund kommuniziert werden.

Automatische Systeme erleichtern nicht nur Herrchen und Frauchen den Alltag, sondern können auch die Fitness oder Intelligenz des Hundes fördern. Die Geräte geben beispielsweise Futter aus, wenn der Hund einen leuchtenden Sensor korrekt betätigt. Andere schießen einen Ball aus, nachdem der Hund diesen in die richtige Öffnung gelegt hat. So können die Vierbeiner auch beschäftigt werden, während sie allein zu Hause sind. Ihre Aktivität können Hundehalter per App kontrollieren.

Digitaler Tierschutz: Sogar der Tierschutz geht heute schon digitale Wege. Über Apps wie „Feed a Dog“ können Hundefreunde ohne großen Zeitaufwand sehen, welche Vereine aktuell Hilfe benötigen. Über das Smartphone lässt sich direkt eine Futterspende an die geprüften Tierschutz­organisationen überweisen. Jeder Spender entscheidet, ob die Futterspende einmalig oder regelmäßig stattfinden soll.

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