DOGS Logo Europas grösstes Hundemagazin

Körpersprache richtig deuten Erkennen Sie unglückliche Hunde?

Astrid Nestler, Petra Führmann 08.01.2014

Glückliche Vierbeiner sind für die meisten Hundehalter leicht zu erkennen. Wie aber sehen Hunde aus, die unglücklich sind, Schmerzen oder Stress haben?

Glück und Zufriedenheit stehen auch Hunden deutlich ins Gesicht geschrieben. Angst und Aggression ebenfalls. Doch die vielen Zwischentöne von Unbehagen über Besorgnis bis hin zu Stress werden leicht übersehen. Man muss schon genau hinschauen und auf Details achten, um zum Beispiel zu erkennen, ob ein Hund sich wirklich freut oder nur aufgeregt ist.

Erkennen Sie unglückliche Hunde?
Was er fühlt, steht ihm ins Gesicht geschrieben: Augen, Lefzen, Ohren und Stirn verraten viel über den Gemütszustand eines Hundes. © plainpicture/CI2/Geoff Hannert

Ein Kratzen oder Gähnen kann eine ganz normale körperliche Reaktion sein oder ein Signal für Unsicherheit und Überforderung. Aufgerissene Augen, angespannte Lefzen, zurückgelegte Ohren und eine gerunzelte Stirn sind Anzeichen für Unbehagen, eine eingezogene Rute, schnelles und häufiges Schnauzenlecken und mehrfaches Blinzeln deuten auf milden Stress.

Vieles können wir auch einfach nur beobachten, ohne wirklich zu wissen, wie der Hund sich fühlt. Für die Deutung der Signale ist es hilfreich zu wissen, was vor einer Situation geschah und wie sich das Tier im Anschluss daran verhält. Denn eine gewisse Handlungsweise zeigt nicht zwangsläufig immer die gleiche Stimmung oder die gleiche Absicht an. So kann das Auflegen einer Pfote eine dominante Geste sein, beschwichtigen oder der schüchterne Versuch, auf sich aufmerksam zu machen. Wie wir darauf reagieren, hängt davon ab, was wir als Ursache vermuten.

Beitrag verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Zum Seitenanfang
Sie verwenden einen sehr alten Browser. Um diese Website in vollem Umfang nutzen zu können, installieren Sie bitte einen aktuellen Browser. X