DOGS Logo Europas grösstes Hundemagazin

TIERSCHUTZ Erstausstattung für Neulinge

Katharina von der Leyen 29.06.2017

Ein Tierschutzhund zieht ein – was Sie alles brauchen werden

© ©Regina Recht
  1. Futter- und Wasserschüsseln. Manche Hunde fürchten sich vor dem Geräusch von Edelstahlschüsseln. Wenn das bei Ihrem Neuling so zu sein scheint, versuchen Sie Plastik oder Keramik.
  1. Hundefutter. Das Aber kommt zuerst: Kaufen Sie nicht das hochwertigste und proteinreichste Futter, das der Markt hergibt. Auch mit dem Barfen (Fütterung mit Rohfleisch) sollten Sie anfangs vorsichtig sein. Denn normalerweise haben Hunde aus dem Tierschutz (aus Tierheimen oder dem Auslandstierschutz) in ihrem bisherigen Leben eher billiges, sehr simples Futter und/oder Trockenfutter bekommen. Straßenhunde haben vor allem von den Resten gelebt, die sie auf der Straße gefunden haben. Das sind eher minderwertige Reste von Menschenessen (vor allem Kohlenhydrate), altes Brot, manchmal Fischabfälle etc. Windhunde aus Spanien werden von den Galgueros meist mit altem, hartem Weißbrot ernährt und bekommen oft nur zweimal wöchentlich Trockenfutter oder etwas Fleisch. In Tierheimen wird auch nur selten sehr hochwertig gefüttert, sondern mit Futter, das gespendet wurde. Die Erfahrung zeigt, dass die durch den Umzug und den damit zusammenhängenden Stress die Darmschleimhaut sehr angegriffen ist und daher unbedingt geschont werden muss, um Dauerdurchfall und die daraus resultierende Entwicklung von Allergien zu vermeiden. Jetzt von null auf hundert auf sehr proteinreiches Futter beziehungsweise rohes Futter umzustellen, was nun einmal schwerer verdaulich ist als gekochtes, was sozusagen vorverdaut ist, würde die vermutlich sowieso schwächelnde Darmflora umhauen. Fangen Sie mit einem Futter an, das nicht mehr als 12 Prozent Protein (Nassfutter) beziehungsweise 23 Prozent (Trockenfutter) enthält. Wenn Sie Ihre Rationen selbst herstellen möchten, verwenden Sie als Kohlenhydratquelle anfangs am besten Haferflocken, die nämlich als einziges Lebensmittel alle neun Aminosäuren enthalten und nur ein Drittel Fleisch (nebst Gemüse, Vitaminen und Mineralstoffen als Zusätze, versteht sich). Auch mit Kauartikeln und Leckerlis sollten Sie langsam anfangen. Sie wissen nicht, was der nervöse Darm Ihres neuen Hundes verträgt. Sie können ihn ja bald für die kommenden vielen Jahre so gut und hochwertig füttern, wie Sie sich das wünschen.
  1. Ein gut sitzendes Geschirr. Wenn es ein Hund aus dem Ausland ist, über den Sie nur wenig Informationen haben, bestellen Sie sich unbedingt ein Sicherheitsgeschirr (zum Beispiel „Pflegestellengeschirr“ bei www.sientas.de, oder „Panik-/Sicherheitsgeschirr“ bei www.bellissimo-for-dogs.de, oder „Führgeschirr/Aladin Sicherheitsgeschirr“ bei http://aladins-tierparadies.de.

Verstellbares Halsband (bei Hunden mit schmalem Kopf ein sogenanntes Zugstopp-Halsband, damit er sich im Schreckfall nicht nach hinten werfen und aus dem Halsband herausrutschen kann, kein Würgehalsband) oder ein gut sitzendes Geschirr. Achten Sie beim Kauf eines Geschirrs darauf, dass die Schnallen nicht am Ellenbogen sitzen, das führt auf Dauer zu Fehlhaltungen der Vorderläufe, außerdem darf es nirgends scheuern. Wenn der Hund noch wachsen sollte oder zunimmt, sollte es mitwachsen können.

  1. Eine normale Lederleine, ca. 1,20 Meter Länge.
  1. Eine Drei-Meter-Leine, die gut in der Hand liegt (Fettleder oder gummiert) und nicht rutschig ist, besonders bei nassem Wetter. Drei Meter geben dem Hund genügend Freiraum, und er kann sich ein wenig entspannter mit uns bewegen als mit einer ganz kurzen Leine (zum Beispiel hier: www.hund-natuerlich.de).
  1. Gravierter Anhänger für Halsband oder Geschirr mit Ihrer Handynummer darauf (zum Beispiel hier: www.gravur-shop.de, oder hier: www.meinetiermarken.de.
  1. Hundebett(en). Labradore haben es gern etwas fester, kleine, sehr dünne oder Windhunde haben es gern sehr weich und kuschelig. Alle legen gern ihren Kopf auf einen Rand.
  1. Transportbox für Auto und Zuhause. Geschmacklich am wenigsten einschränkend sind gewöhnlich die sogenannten Softboxen, allerdings gibt es große Qualitätsunterschiede. Die billigen riechen gewöhnlich unglaublich nach Kunststoff, sodass weder Mensch noch Hund mit dem Ding etwas zu tun haben will. Eine der stabilsten und von Hunden am besten akzeptierte Softbox ist der „Maelson Softkennel“, zum Beispiel hier: www.hundhochdrei.de. Außerdem empfehlenswert: www.dogstyler.de.
  1. Etwas anzuziehen, eventuell (bei Hunden mit sehr wenig Fell, die im Winter ankommen, oder Windhunden) gegen die allgemeine Kälte. Gibt es zum Beispiel hier: www.sofadogwear.eu, oder hier: http://windhund-pullover.de, oder hier: www.hundumschick.de.
  1. Hundespielzeug, verschiedene Sorten: Plüschtiere, Tauspielzeug, Kong, Futterspielzeug.

Beitrag verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Zum Seitenanfang

Mehr Lust auf DOGS?

News, Wissen, Gewinne – jetzt im Newsletter für Hundefreunde

  • Aktuelle Hunde-News
  • DOGS Video-Wissen
  • Tolle Gewinnspiele

Hier direkt kostenlos anmelden:

Sie verwenden einen sehr alten Browser. Um diese Website in vollem Umfang nutzen zu können, installieren Sie bitte einen aktuellen Browser. X