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Welche Hunderasse passt Auf der Suche nach einem Familienhund

Astrid Nestler 05.07.2012

Rund 80 Prozent der Hundebesitzer sind Familien. Doch welcher Hund passt am besten in den Familienalltag, und worauf sollten Eltern bei der Wahl der Rasse achten? Soll es ein Hütehund oder ein Jagdhund sein? Ein Dackel oder Terrier? Der Typ des Hundes, seine Rasse, Sozialisierung und seine Erziehung entscheiden darüber, ob aus Mensch und Hund ein Team wird, das das Familienleben bereichert. DOGS hilft bei der Suche nach einem Familienhund.

Ein Familienhund im Haus: Spielregeln für Kind und Hund

  • Was heute gilt, gilt auch morgen. Darf der Familienhund auf das Sofa oder mit in das Schlafzimmer? Vom ersten Tag an sollte der neue Hund nichts dürfen, was er auch später nicht dürfen soll.
  • So schwer es fällt, mindestens ein bis zwei Tage nach Einzug sollte der Welpe keinen Begrüßungsbesuch bekommen. Das gilt auch, wenn die Familie sich für einen erwachsenen Hund entscheidet.
  • Feste Ruhezeiten, pünktliche Mahlzeiten und kurze, regelmäßige Erkundungsgänge nach draußen: Ein klar strukturierter Tagesablauf hilft dem Familienhund, sich einzugewöhnen und schnell stubenrein zu werden. Später kann man den Rhythmus variieren.
  • Der Schlafplatz des Familienhundes ist für die Kinder tabu. Schläft der Hund oder soll er zur Ruhe kommen, darf er nicht gestört werden. Empfehlenswert für einen Haushalt mit Kleinkindern sind Kennels oder Hundeboxen, deren Verschluss das Kind nicht allein öffnen kann. Ein ausrangierter Kinderlaufstall oder ein Reisebett kann als Ruheplatz, der für den Hund reserviert ist, ebenfalls gute Dienste tun.
  • Wenn der Familienhund frisst oder sich mit Kauknochen beschäftigt, gilt ebenfalls: Bitte keine Störungen! Leben Kleinkinder im Haushalt, unbedingt auf absichernde Maßnahmen achten, beide nicht ohne Aufsicht lassen.
  • Kleine Bausteine oder anderes Spielzeug, das der Hund verschlucken kann, dürfen nicht herumliegen, denn es besteht nicht nur die Gefahr des Kaputtmachens, sondern für den Hund auch die Gefahr des Verschluckens! Übrigens, um Liebe zu wahren, sollte auch das Lieblingskuscheltier Ihres Kindes für den Hund außer Reichweite bleiben.
  • Nur die Erwachsenen dürfen den Familienhund reglementieren! Schlägt er über die Stränge, bricht das Kind das Spiel sofort ab, dreht sich schweigend um und geht aus der Situation heraus. Sprechen Sie darüber mit Ihren Kindern und etablieren Sie diese Regel.
  • Kinder sollten nur objektbezogen, also mit einem Gegenstand wie einem Wurfkong, und am besten wenig körpernah mit dem Familienhund spielen. Tipp von Hundetrainerin Edith Blechschmidt: „In den ersten Tagen würde ich den Kindern gar nicht erlauben, mit dem Hund zu spielen, sondern erst, wenn ich ausgetestet habe, ob er berechenbar ist und bereits eine gute Beißhemmung hat. Denn dann ist die Gefahr, dass der Hund zwickt, geringer.“

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