DOGS Logo Europas grösstes Hundemagazin

Welche Hunderasse passt Auf der Suche nach einem Familienhund

Astrid Nestler 05.07.2012

Rund 80 Prozent der Hundebesitzer sind Familien. Doch welcher Hund passt am besten in den Familienalltag, und worauf sollten Eltern bei der Wahl der Rasse achten? Soll es ein Hütehund oder ein Jagdhund sein? Ein Dackel oder Terrier? Der Typ des Hundes, seine Rasse, Sozialisierung und seine Erziehung entscheiden darüber, ob aus Mensch und Hund ein Team wird, das das Familienleben bereichert. DOGS hilft bei der Suche nach einem Familienhund.

Familienhund: Welche Rasse passt zu uns?

Gäbe es ein Stellenprofil für den Familienhund, die gesuchten Eigenschaften würden lauten: belastbar, ausgeglichen, verschmust, verspielt, kinderlieb und absolut friedfertig. Im Zweifel auch noch dann, wenn ihm vom Kind Puppenkleider angezogen, Finger in die Nase gebohrt oder Kauknochen aus dem Maul gezogen werden.

Auf der Suche nach einem Familienhund
Hunde haben einen positiven Einfluss auf die Entwicklung von Kindern © Getty Images/Sharon Montrose

Auf der Suche nach einem Familienhund

Ein Großteil der Hunde in Deutschland lebt in Familien. Doch welcher Hund passt am besten in den Familienalltag, und worauf sollten Eltern bei der Wahl der Rasse achten? DOGS gibt eine Hilfestellung.
Familienhund: Tipps für Eltern

Die richtigen Rassen für Familien

Wenn Eltern sich und ihrem Kind den Wunsch nach einem Familienhund erfüllen wollen, beginnt die Suche nach der richtigen Rasse. Welche Hunderasse wird als Familienhund empfohlen?
Familienhund: geeignete Rassen

Service-Portal erleichtert Suche nach Familienhund

Eltern, die auf der Suche nach einem Familienhund sind, können sich über das Service-Portal des VDH zu den unterschiedlichen Rassen informieren und nach seriösen Züchtern suchen.
Verantwortungsvolle Züchter finden

Kinder können von einem Familienhund profitieren

Das Leben mit Hund soll sich für die ganze Familie noch besser anfühlen als ohne. Klappt die Mensch-Hund-Beziehung, funktioniert das auch. Professor Reinhold Bergler von der Forschungsgruppe Psychologie der Mensch-Tier-Beziehung an der Universität in Bonn fand heraus, dass ein Familienhund uns glücklich macht, auch weil er uns seelisch in Balance bringt, uns den Kontakt zu anderen Menschen erleichtert, für einen strukturierten Tagesablauf sorgt, die Selbstbejahung und die Selbstsicherheit erhöht. Das gilt für Erwachsene und Kinder gleichermaßen.

In einer konstant partnerschaftlichen Beziehung fördern Hunde sogenannte Softs Skills, die Fähigkeiten im Umgang mit anderen. Wissenschaftler haben erforscht, dass Kinder mit Hund psychisch stabiler sind als Kinder ohne Hund, ein besseres Sozialverhalten und intensivere Freundschaften haben, selbstständiger, verantwortungs- und pflichtbewusster sind. Das sind Gründe genug, sich einen Familienhund ins Haus und sogar ins Kinderzimmer zu holen.

Wenn Kinder sich einen Familienhund wünschen

Kinder hegen oft den Wunsch nach einem Hund – zu Recht: Ein Familienhund kann die Entwicklung von Kindern positiv beeinflussen und ihnen Vertrauen und Beständigkeit vermitteln.
Dreamteam: Kind und Familienhund

Ja zum Familienhund: Ein Welpe zieht ein

DOGS-Expertin Barbara Schöning gibt das Start-up-Wissen für Familien, die zum ersten Mal einen Welpen bei sich aufnehmen und ihn zu einem zuverlässigen Familienhund aufziehen wollen.
Wissenswertes zum Umgang mit Welpen

Parallelen in der Erziehung

Eltern mit Familienhund haben nicht selten die Aufgabe, zur gleichen Zeit zwei verschiedene Wesen zu erziehen, ihr Kind und ihren Hund. Gibt es Parallelen in der Erziehung von beiden?
Erziehung von Kind und Familienhund

Alltag mit dem Familienhund

Ist der Familienhund im neuen Zuhause angekommen, ist die Aufregung für alle groß. Die Kinder wollen den neuen Spielkameraden am liebsten gleich mit ins Bett nehmen, die Eltern sind um Konsequenz bemüht, während sich der Vierbeiner in ihr Herz schleicht, und der Hund selbst erkundet sein Zuhause auch erst einmal gründlich.

Nach einer Eingewöhnungsphase kehrt der Alltag ein, in dem die Familie schnell vor praktischen Fragen steht: Wie bleibt die Wohnung trotz herumstreunenden Vierbeiners eingermaßen sauber? Kann der Familienhund mit in die Ferien, und welches Urlaubsziel passt am besten zum ihm?

Mit Kind und Hund in den Urlaub

Ferien ohne Hund? Das kommt für immer weniger Familien infrage. Warum auch? Es gibt viele Aktivitäten, bei denen sich Kind und Familienhund zusammen wohlfühlen. DOGS hat tolle Abenteuer aufgespürt.
Urlaub mit dem Familienhund

Den Fellwechsel im Griff haben

Wo Kind und Familienhund zusammen leben, ist Hygiene besonders wichtig. Tierärztin Dr. Brigitte Glöwing erklärt, warum und wie oft Hunde ihr Fell wechseln und wie Eltern der Haare am besten Herr werden.
Fellwechsel: mit Hund unter einem Dach

Ein Familienhund im Haus: Spielregeln für Kind und Hund

  • Was heute gilt, gilt auch morgen. Darf der Familienhund auf das Sofa oder mit in das Schlafzimmer? Vom ersten Tag an sollte der neue Hund nichts dürfen, was er auch später nicht dürfen soll.
  • So schwer es fällt, mindestens ein bis zwei Tage nach Einzug sollte der Welpe keinen Begrüßungsbesuch bekommen. Das gilt auch, wenn die Familie sich für einen erwachsenen Hund entscheidet.
  • Feste Ruhezeiten, pünktliche Mahlzeiten und kurze, regelmäßige Erkundungsgänge nach draußen: Ein klar strukturierter Tagesablauf hilft dem Familienhund, sich einzugewöhnen und schnell stubenrein zu werden. Später kann man den Rhythmus variieren.
  • Der Schlafplatz des Familienhundes ist für die Kinder tabu. Schläft der Hund oder soll er zur Ruhe kommen, darf er nicht gestört werden. Empfehlenswert für einen Haushalt mit Kleinkindern sind Kennels oder Hundeboxen, deren Verschluss das Kind nicht allein öffnen kann. Ein ausrangierter Kinderlaufstall oder ein Reisebett kann als Ruheplatz, der für den Hund reserviert ist, ebenfalls gute Dienste tun.
  • Wenn der Familienhund frisst oder sich mit Kauknochen beschäftigt, gilt ebenfalls: Bitte keine Störungen! Leben Kleinkinder im Haushalt, unbedingt auf absichernde Maßnahmen achten, beide nicht ohne Aufsicht lassen.
  • Kleine Bausteine oder anderes Spielzeug, das der Hund verschlucken kann, dürfen nicht herumliegen, denn es besteht nicht nur die Gefahr des Kaputtmachens, sondern für den Hund auch die Gefahr des Verschluckens! Übrigens, um Liebe zu wahren, sollte auch das Lieblingskuscheltier Ihres Kindes für den Hund außer Reichweite bleiben.
  • Nur die Erwachsenen dürfen den Familienhund reglementieren! Schlägt er über die Stränge, bricht das Kind das Spiel sofort ab, dreht sich schweigend um und geht aus der Situation heraus. Sprechen Sie darüber mit Ihren Kindern und etablieren Sie diese Regel.
  • Kinder sollten nur objektbezogen, also mit einem Gegenstand wie einem Wurfkong, und am besten wenig körpernah mit dem Familienhund spielen. Tipp von Hundetrainerin Edith Blechschmidt: „In den ersten Tagen würde ich den Kindern gar nicht erlauben, mit dem Hund zu spielen, sondern erst, wenn ich ausgetestet habe, ob er berechenbar ist und bereits eine gute Beißhemmung hat. Denn dann ist die Gefahr, dass der Hund zwickt, geringer.“

Beitrag verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Zum Seitenanfang

Mehr Lust auf DOGS?

News, Wissen, Gewinne – jetzt im Newsletter für Hundefreunde

  • Aktuelle Hunde-News
  • DOGS Video-Wissen
  • Tolle Gewinnspiele

Hier direkt kostenlos anmelden:

Sie verwenden einen sehr alten Browser. Um diese Website in vollem Umfang nutzen zu können, installieren Sie bitte einen aktuellen Browser. X