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Ratgeber Was tun gegen Zerstörungswut beim Hund?

Martin Rütter 15.04.2010

Es gibt Hunde, die kommen auf lustige Einfälle: Tapeten abreißen, Filzstifte verputzen, das Körbchen auffressen. Auch die Hündin Dina hatte solche Ideen. Bis Experte Martin Rütter ihre wahre Not erkannte und das Training begann.

Ein Fall für den Hundeprofi
Name: Dina
Rasse: Beagle-Labrador-Mix
Alter: 1,5 Jahre
Problem: kleiner Zerstörer
Rütters Strategie: Den Hund mehr fordern

Wenn Dina allein gelassen wird und ihr Frauchen bei der Arbeit ist, frisst die Mischlingshündin alles auf, was sie kriegen kann. Das kann der Müll sein oder alles, was auf der Arbeitsfläche der Küche liegt. Auch die Mäntel und Jacken an der Garderobe scheinen ihr zu schmecken oder die Filzstifte, die auf dem Schreibtisch liegen, mit dem Ergebnis, dass die Fliesen, ihre Zunge und Zähne blau gefärbt waren. Dina beißt das Telefon tot, wenn es klingelt, und hat inzwischen fünf Hundekörbchen auf dem Gewissen. Sie hat Kerzen samt Docht verputzt, die Kabel in Frauchens Wohnung sowieso. Sogar der tiefgefrorene Brotlaib auf dem Küchentisch war eine Herausforderung für Dinas Gebiss. Weil die Hündin auch Holzfiguren im Ganzen herunterschluckt, ist sie Dauerpatientin beim Tierarzt.

Was tun gegen Zerstörungswut beim Hund?
Wenn der Vierbeiner alles zerstört, dann sollte gehandelt werden © plainpicture/Helge Sauber

Der Fall Dina ist ein Klassiker. Immer wieder kommen Menschen zu mir, weil ihr Hund das Mobiliar zerstört, den Mülleimer plündert oder alles zerkaut, was in der Wohnung liegt, sobald er allein gelassen wird. Leider wird sehr häufig zunächst an der Symptomatik gearbeitet, meist ohne Erfolg. Um so wichtiger ist es, immer die Ursache eines Problems zu analysieren. Bei Dina war das Zerstören, das Mülleimer plündern weder gesteigerter Hunger noch Trennungsangst, erst recht nicht „Zerstörungswut“. Sie war schlichtweg unterfordert – übrigens in etwa 95 Prozent meiner „Felle“ der Auslöser für dieses Verhalten. Häufig haben die Hunde zu wenig Bewegung. Noch viel häufiger bekommen sie zu wenig geistige Beschäftigung.

Ein Training musste her

Bei Dina war es leider die besondere Variante aus beidem. Der Beagle-Labrador-Mix ist eine temperamentvolle junge Hündin, die überdurchschnittlich bewegungsaktiv und überdurchschnittlich lernbegierig ist. Die Folge: Ihr Frauchen, Frau Odendahl, traute sich draußen nur selten, Dina frei laufen zu lassen, weil sie ihren Hund „nicht gut genug unter Kontrolle hat“. Abgesehen davon hatte sie mit ihrer Hündin bisher noch nichts Kreatives, Geistiges und Forderndes trainiert. Mein erster Gedanke war: Es wird gut ein halbes Jahr dauern, bis Hündin Dina so sicher abrufbar ist, dass man sie getrost frei laufen lassen kann. Also wollte ich die Hündin so schnell wie möglich an das Fahrradfahren gewöhnen, quasi als Erste-Hilfe-Maßnahme. Zum einen lernt Dina etwas Neues, sprich: Sie muss sich auch mal geistig anstrengen. Zum anderen kann Frauchen ihre Hündin angeleint körperlich auslasten. Aber genau hier begann eigentlich schon das nächste Problem. Frau Odendahl hatte vor einiger Zeit schon einmal mit Dina den Versuch unternommen, Fahrrad zu fahren. Der Ausflug endete wegen einer zu stürmischen Dina mit körperlichen Verletzungen und der Angst beim Frauchen, diesen Versuch ein zweites Mal zu wagen. Also hieß es für mich, mit Dina und ihrem Frauchen in sehr kleinen Trainingsschritten vorzugehen. Dabei sollte die Sicherheit von Frau Odendahl natürlich an erster Stelle stehen.

Tipps vom Hundeprofi

Schritt 1

Es bot sich an, dem Hund von Anfang an beizubringen, auf der rechten Seite zu bleiben. Der Grund: Wenn man sich mit einem Hund im Straßenverkehr bewegt, ist es schlichtweg für alle weniger gefährlich, den Hund an der zum Verkehr abgewandten Seite zu führen. Ich empfahl Frau Odendahl, die Leine nie um das eigene Handgelenk zu wickeln. Bei einer spontanen und temperamentvollen Hündin wie Dina muss sie jeden Moment damit rechnen, dass ihr Hund einem Reiz folgt und spontan losrennt.

Schritt 2

Um Dina das Begleiten von Fahrrädern beizubringen, war es nötig, zunächst die Leinenführigkeit ohne Fahrrad zu üben und sie auf ein Signal zu konditionieren. Dina wurde innerhalb von Minuten beigebracht, dass ein Blick von ihr zu Frauchen, wenn dieses ein Schnalzgeräusch macht, sofort zu einem Leckerchen führt.

Schritt 3

Jetzt gingen wir mit Dina und Fahrrad spazieren. Frau Odendahl schob dafür das Fahrrad auf ihrer linken Seite, während sie Dina an der Leine zu ihrer Rechten gehen ließ. Vorteil: Der Mensch kann durch eine Lenkbewegung des vorderen Rades seinem Hund den Weg abschneiden, sobald der über einüberholen nachdenkt.

Schritt 4

Das Fahrrad wird wie ein Roller benutzt: ein Fuß auf das Pedal stellen und mit dem anderen Schwung geben. So erreicht Frauchen ein zügigeres Tempo, kann aber abspringen, wenn es die Situation erfordert. Was Dina darüber denkt? Aus Hundesicht ist Rollern das Gleiche wie Radfahren.

Schritt 5

Jetzt können erste kurze Radfahreinheiten beginnen. Bei täglichem Training kommt die Sicherheit ganz von selbst.

Die Freude kehrt zurück

Und heute? Aus Dina ist ein freudiger Hund geworden, der kontrollierbar am Rad mitläuft. Sie ist nicht mehr frustriert und gelangweilt, lässt die Wohnung heil und schläft abends zufrieden und entspannt ein.

Was Hundehalter am häufigsten falsch machen

Leider ist es im Hundetraining immer noch weit verbreitet, sich keine Gedanken über die Ursachen eines Problems zu machen, sondern nur stumpf die Symptome zu dämpfen. Nicht selten wird bei einem Hund wie Dina mit einer „anonymen Strafe“ gearbeitet.

Folgende Vorgehensweisen sind leider üblich:

Unheil 1: Sprühimpulsgeräte

Der Hund bekommt ein Sprühimpulsgerät umgehängt und die Wohnung wird mit einer Kamera präpariert, so dass man den Hund beobachten kann, während er allein ist. Die Menschen warten dann darauf, dass der Hund das „Fehlverhalten“ zeigt. In diesem Moment wird der Sprühimpuls über eine Fernsteuerung ausgelöst, der Hund bekommt einen Schreck eingejagt und wird zukünftig den Gegenstand meiden, an dem er gerade gekaut hat.

Unheil 2: Schepperdose

Ein Gegenstand wird mit einer Schnur an einer Klapperdose auf einer Anhöhung (Tisch, Stuhl) platziert. In dem Moment, in dem der Hund sein Objekt der Begierde von A nach B transportiert, um es zu zerkauen, scheppert die Dose, der Hund bekommt einen Schreck und meidet in Zukunft diesen Gegenstand.

Risiko 1: Irreversible Angst

Beide Varianten führen tatsächlich dazu, dass der Hund seine mutmaßliche Zerstörungswut einstellt. Allerdings hat hierdurch ausschließlich der Mensch ein Problem weniger. Der Hund hat eines mehr: Es lässt sich nämlich feststellen, dass etwa achtzig Prozent der Hunde, die mit anonymen Strafen traktiert wurden, in den Tagen nach der Schreckbehandlung eine Angst vorm Alleinbleiben entwickeln.

Risiko 2: Bleibende Unsicherheit

Hunde verbinden das Schreckerlebnis meist nicht ausschließlich nur mit der Handlung, die sie eben vollzogen haben – um es gleich zu vergessen. Im Gegenteil: Derart bestrafte Hunde registrieren auch, dass eine Sanktion stets erfolgt, sobald sie allein gelassen wurden. Auf diese Weise erleben sie, dass eine elementar wichtige Sache für einen Hund, einen sicheren Rückzugsort zu haben, verloren gegangen ist.

33 Kommentare

Glausch

2018.11.07 um 18:38 Uhr

Guten Abend wir haben ein beagle 5monate alt und immer wenn wir nicht zuhause sind zerstört er unsere schuhe oder macht unsere Tablette kaputt was tun lg

DOGS Magazin

2018.11.07 um 19:03 Uhr

Liebe Nicole,

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Grundsätzlich sollten Sie überlegen, ob Ihr Beagle ausgelastet ist und ob Sie ihm das Alleinbleiben sorgfältig genug beigebracht haben.

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Herzliche Grüße Ihre Redaktion DOGS

Nicky Höselbarth

2018.10.16 um 19:11 Uhr

Hallo habe gerade das selbe Problem!!!!! Er frisst die Couch an und verteilt den Müll überall ,doch erst seit kurzen !!!!! Waren auch schon beim Tierarzt, und er meinte er müsse kastriert werden?!?!?!?!? Hmmmmm ??????? Ist aber auch wirklich erst seit dem er /Entschuldigung/ Eier bekommt!!!!!!! Was kann man tun ????

DOGS Magazin

2018.10.17 um 09:21 Uhr

Liebe/r Nicky,

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Larissa Hajek

2018.09.04 um 15:08 Uhr

Meine Hunde sind 20 Wochen alt und haben einen mega zerstörungswahn.
Alle blumen werden kaputt gemacht.
Was tun?

DOGS Magazin

2018.09.04 um 15:59 Uhr

Liebe Larissa,

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Jana

2018.08.09 um 09:16 Uhr

Unser 3-Jahre alter Rüde Ian hat seit ein paar Monaten angefangen die wandtapeten abzuziehen in der Nacht. Da er immer ausgelastet ist, vermuten wir, dass es an der Hitze liegen kann. Kann das sein und wenn ja, was können wir dagegen tun...

DOGS Magazin

2018.08.09 um 10:17 Uhr

Liebe Jana,

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Jani

2018.07.31 um 22:38 Uhr

Hallo zusammen,

unseren Hund (6j, Jack Russel) haben wir nun seit über einem Jahr. Wir haben ihn von Freunden übernommen, die keine Zeit mehr für ihn hatten und bei denen er ständig 8-10h alleine war. Außer dass er dann draußen außer Rand und Band war, gejagt hat und viel abgehauen ist, klappte das alleine lassen sehr gut. Er hat nie etwas zerstört. Bzw. sagte man uns dass das alleine lassen das einzige ist, was gut funktioniert.
Bei uns darf er nun immer mit, mit ins Büro, mit zum Sport, mit in die Stadt, eigentlich überall mit hin. Wenn wir ihn mal nicht mitnehmen und er 1 h oder mal 3h zuhause bleiben muss, zerstört er alles was er findet. Ein starkes jaulen habe ich auch schon auf der Straße gehört. Er scheint total wütend und gestresst zu sein und hechelt stark wenn wir zurück kehren.
Hat jemand eine Idee wie man das in den Griff bekommt und was dein Problem ist? Viele Grüße Jani

DOGS Magazin

2018.08.01 um 15:26 Uhr

Liebe Jani,

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Penelope

2018.07.30 um 21:33 Uhr

Mein Straßenhund 7 Monate alt macht auch alles kaputt, was hier so steht. Kabel, Fernbedienung, Telefon, zig Schuhe. Er sucht auch selbständig nach Futter obwohl er schon sehr viel bekommt. Tischbeine, Kugelschreiber, Müllsäcke, Karton, Papier, Plastik, Küchenrolle, Geschirre, Pflanzen werden ausgegraben oder abgebissen, ETC Die reinste Zerstörungswut.
Er will einfach Mist machen, das macht ihm richtig Spaß! Wie ein dummer Junge, der im Kindergarten ist..
Auch die tollsten Spielzeuge und Knochen lässt er dafür liegen, wenn er in Rüpellaune ist. Zudem springt er wenn er voll aus dem Häuschen ist auch noch auf meinen Platz und warte auf mich. Na? Da bin ich. An der Leine ist er sehr folgsam und außerdem ein Angsthase.

Dr.phil. Georg Forcht, Von-Haacke-6, 67245 Lambsheim

2018.07.23 um 18:45 Uhr

Sehr geehrter Herr Rütte,
meine 14 Monate alte Airedale-Hündin (kastriert) und sehr temperamentvoll, übrigens unser 4. Airedale, zieht neuerdings jedesmal, wenn wir das Haus verlassen, ein oder mehere Stücke Patchwork-Tapete aus Kork in Diele und Treppenhaus ab. Selbst ein Test von 5 oder 10 Minuten, den wir neuerdings fast täglich einlegen, um dem Hund Gelegenheit zu geben, dass er nichts kaputt machen kann und wir ihn mit einem Leckerli belohnenkönnen, klappt nicht. Ein Stück Tapete fehlt immer!
Noch vor Monaten blieb sie ohne diese Unsitte mehrere Stunden alleine.
Sollen wir strafen oder alles übersehen, was mir schwer fällt. Oder braucht er Mineralien, was ein Züchter meinte. Es gab auch Meinungen, wie, die neue Tapete mit Tabasco zu bestreichen, half alles nicht. Ich bin mit meinem Latein am Ende.
Für einen Rat wäre ich sehr dankbar

DOGS Magazin

2018.07.24 um 10:11 Uhr

Lieber Herr Forcht,

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Ursula Krejcza

2018.04.09 um 10:20 Uhr

Wir haben seit Jänner einen zugelaufenen armen Hund, Bracke vermutlich. sie ist halb verhungert zu uns gekommen. jetzt haben wir das problem dass sie alles zerbeisst wass ihr vors maul kommt. schuhe, sessel, papier, mülleinmer, handtücher usw. mein mann ist schon sehr stinckig weil sie nun auch sein Werkzeug verschleppt. ich muss auch noch sagen wir leben in Griechenland. ich habe noch zwei andere Hunde einen Labrador und einen kleinen Münsterländer. sollte sie dieses verhalten nicht aufgeben muss sie weg und dies heisst auf der strasse leben. dies möchte ich nicht da sie sonst ein lieber hund ist. verträgt sich mit den Katzen und den Hennen. sie hat einen grossen Garten und darf auch draussen frei laufen da sie kommt wenn man sie ruft.
wie kann ich ihr das zerbeissen von sachen abgewöhnen ? hab es schon mit dem futterbeutel versucht aber dies ist ihr egal und den schaut sie nicht an obwohl sie verfressen ist. wohl von der zeit als sie auf der starsse lebte. auch gräbt sie den ganzen garten um. nun tun aber auch die anderen beiden dies. na mein mann ist total sauer. bitte, bitte HILFE.

DOGS Magazin

2018.04.09 um 12:36 Uhr

Liebe Ursula, unsere Autoren stehen für eine individuelle Beratung über die Kommentarfunktion leider nicht zur Verfügung.

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Susann

2018.03.21 um 19:45 Uhr

Huhu
Ich hab genau so einen Fall mit
Meinem kleinbleibenden Husky Mix ich gehe morgens 2 Stunden mit dem Hund raus. Und trotzalledem ist der Hund nicht kaputt. Ich spiele mit ihr Ball und auch geistige Spiele die ich von einer Hunde Psychologin empfohlen bekommen habe.
Und das bringt mir alles nichts sie heult wir ein Wolf und zerkratzt Türen und reißt Vorhänge runter und frisst Schuhe und meine Schränke an. Hatte jetzt zwei Hunde Trainer da und keiner konnte mir helfen oder sagen an was es liegt.
Bin fix und fertig.
Meine Nachbarn tuen mir Drohbriefe ans Auto hängen da mein Hund durch Gegend heulen würde und wenn das so weiter gehen würde , würden sie den Tierschutz einschalten.
Ich habe keine Lust das sie meinen Hund mit nehmen.
Es würde mir das Herz zerreißen.
Ich arbeite momentan das Hundebuch von ihnen ab wo ich in einem tierladen bekommen habe...aber es klappt nicht da sie einen extremen dickkopf hat.
Ich sitze seit Tagen daheim und weine mir die Seele aus dem Leib im hinter kopf meine extrem stresssuchenden Nachbarn die nicht mit mir normal reden können.
ICH BRAUCH DRINGEND HILFE

DOGS Magazin

2018.03.22 um 11:54 Uhr

Liebe Susann,

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Wie lange ist der Hund denn tagsüber alleine? Häufig ist das ja der Auslöser für solche Probleme ...

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Anke

2018.01.30 um 11:01 Uhr

Hallo ich bin echt am Ende,
Mein Hund namens Tinka (sie ist ein Jack Russel terrier) zerfest meinen ganzen Teppich und heute hat sie auch das Sofa kaput zerreißt was soll ich tun ich bin echt verzweifelt.....

DOGS Magazin

2018.01.30 um 12:21 Uhr

Liebe Anke,
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Gern können Sie uns aber eine Email schreiben (dogs@territory.de). Sofern unsere Autoren bzw. Experten im Einzelfall weiterhelfen können, werden sie dies gern tun.

Aber wie schon oben im Artikel steht: ein Training ist vermutlich unvermeidlich. Ein erfahrener Trainer sollte sich die Situation ansehen, um die Ursache zu finden.

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Herzliche Grüße Ihre Redaktion DOGS

DOGS Magazin

2017.07.19 um 16:05 Uhr

Liebe DOGS-Leserin, lieber DOGS-Leser,

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Myriam Radünz

2017.06.29 um 14:37 Uhr

Das klingt interessant. Ich habe das selbe Problem mit meinem dicken, jedoch kann ich ihn abends allein lassen und nachmittags nicht. Obwohl ich mit ihm vorher 2 Stunden draußen war. woran kann das liegen?

LG

Helena detzel

2016.12.09 um 21:51 Uhr

hallo hr rütter
ich und mein freund sind in eine andere wohnung gezogen und seit dem wenn er alleine ist macht er die vorhänge kaputt und zerkratzt die türen ... schuhe lässt er in ruhe ... er bekommt eig meiner meinung nach genung auslauf .. warum macht er das ... in der alten wohnung hat er das noch nie gemacht ... was kann ich tun das es nicht mehr vorkommt

Marianne Serafini

2017.06.17 um 12:18 Uhr

Hallo Herr Rütter
Unser terriermix ist 7 Jahre alt und hat bis jetzt noch nie was zerstört, leider fängt er seit kurzem an wenn er alleine ist die Kinderzimmer Tür, Wand und den Türrahmen zu zerkratzen, weil er angefangen hatte fürchterlich zu jaulen und zu bellen, haben wir ein Halsband besorgt wo weder sprüht noch schockt sondern nur einen piepston von sich gibt wenn er bellt! Seit drei Tagen zerstört er aber die Tür, Wand etc. Wir gehn 3 mal am Tag mit ihm gassi, er zieht seit kurzem unglaublich stark an der Leine! Wir haben ihn die ganzen 7Jahre und mein Mann hat gesagt wenn es nicht aufhört muss er weg, ich hänge aber sehr an ihm da er als Welpe zu uns kam und ich ihn bis zum letzten Atemzug begleiten möchte!
Was kann ich/wir tun um es wieder in den griff zu bekommen?
Ich möchte ihn nicht abgeben müssen!
Bitte helfen Sie uns!

Nicole koch

2017.03.07 um 06:49 Uhr

Hallo. Ich bin wirklich verzweifelt. Och habe einen hund aus einer spanischen tötungsstation aufgenommen.ursprünglich als pflegetier.mein mann und sohn haben sich in den kleinen verliebt und nun lebt er seit knapp einem jahr bei uns. Ich bin der meinung das man ein tier sollamge bei sich behält bis es alt ist und stirbt. ..aber dieser vermtl.terrier mix ist eine qual für meine nerven :-(
Kabel, tapeten, holzstufen der treppe, stifte, Kabelbinder und seit gestern auch die zweite sofagarnitur :(

Ich bin fast immer zuhause, aber die zeit in.der ich mal nicht da bin kann man den kleinen Terroristen nur einsperren. Er frisst wirklich alle was er findet.
Selbst die tollsten kauknochen, holzstücke werden verschmäht... er hat die grundkommandos und kann raus wann er möchte.er hat einen spielkameraden (katze) .

Ich verzweifel an dem Tier. Er scheint auch angst zu haben, wenn man ihn streicheln will duckt er sich.geschlagen haben wir ihn nie.

Er ist im januar geboren 2016 und im mai 2016 zu uns gekommen.kastriert seit ende 2016...

Ich wäre wirklich über ratschläge dankbar da ich das Tier gerne behalten würde..er macht es mir leider nur nicht leicht. Lg n.k.

Lisa Küter

2017.01.16 um 09:54 Uhr

Hallo,

ich habe einen Schäferhund ( 1 Jahr) und zwei Mittelgroße Mixe bei mir zu Hause die beiden Mixe machen garnichts der Schäferhund hingegen zerstört alles was man mal vergisst weg zuräumen oder heute z.B. das PVC im Flur. Sie sind selten allein wenn dann nur wenn meine Mutter höchstens mal 1 Stunde aus dem Haus geht. Sie hat schon sämtliche Kerzen gefressen Kakten und Essecken. Es gibt aber auch Tage wo sie nichts anstellt und lieb ist. Langsam sind wir mit unser Wissen, was wir noch machen können das sie das lässt, am ende. Ich möchte sie auch nicht abgeben da ich sie schon lange habe und sie einfach zu unserer Familie gehört. Raus möchte ich sie aber auch nicht sperren da sie im Haus aufgewachsen ist.
Ich hoffe das ich hier ein bisschen Hilfe bekomme es wäre nämlich so schade um sie da sie trotz der Zerstörung so ein toller Hund ist.
LG

Lisa

Nina

2017.02.21 um 22:46 Uhr

Mein Schäferhund ist/war ähnlich! Wir haben es so gelöst das sie viel mehr Beschäftigung bekommt ! Täglich Minimum 2 mal raus , viel Kontakt mit anderen Hunden wo sie sich so richtig austoben kann, im Sommer gehen wir wieder Skaten und wandern ... Zurzeit bei diesem Wetter bieten wir ihr viel Baumaterialien an wie z.B Kauknochen , getrockneter Pansen oder aber auch mal ne Möhre oder einen Apfel :) Wenn mir ganz langweilig ist präpariere ich das Haus auch mal gerne mit Leckerlies und mache Suchspiele :) Ein Schäfer ist ein toller Hund aber eben sehr intelligent und daher stehts zu fördern :) Viel Glück euch

Jeannette Eggers-Haase

2016.12.27 um 21:35 Uhr

Hallo,
unsere 7 Monate alte Labradorhündin kaut ebenfalls zu Hause vieles an. Wände oder Kerzen oder eben Dinge an die sie heran kommt. Dabei spielt es keine Rolle wie lange sie alleine ist. Sie ist selten alleine und wenn dann maximal 1 Stunde. Ebenso jault sie fürchterlich vor dem Supermarkt, das hat macht sie erst seit ca 2 Monaten. Natürlich hat uns das schon viel Ärger gemacht, da Passanten die Polizei informieren wollten.
Liebe Grüße
Jeannette

Sylvia Müller

2016.12.04 um 21:15 Uhr

Meine Nola 1 1/2 Jahre, frisst nur bei mir zu Hause, wenn ich zur Arbeit bin, von der Arbeitsfläche u. Holz vor dem Ofen. Beim Hundesitter, richtet sie nichts an. Was ist bei mir falsch? Anmerken will ich noch, dass ich einen großen Garten habe, in dem sie herumtoben kann.

Claudia Beige

2016.11.16 um 16:38 Uhr

Hallo,
wir haben seid ca. 10 Monaten einen neuen Hund aus dem Heim der ca. 5 Jahre alt ist. Ein Mischling von Pointer , Podenco und Labrador ein sehr lieber Hund aber seid einiger Zeit ca.1 Monat fing er an Zeitung zu zerreissen und Kissenbezüge die Reißverschlüsse zu zerstören und jetzt hat er sich spezialisiert auf Kunstoff Fernbedienung vom Fernseher und diverse Kunstoff Dosen und seid ca. 4 Tage die Schuhe zu bearbeiten mit seinen guten Zähnen. Wir sind ratlos !!!
Wenn wir aus dem Haus gehen stellen wir das Radio an und geben Ihn Kauknochen zum Kauen und diverse Hundespielsachen mit Caffeeknochen aber nix da immer ein Chaos beim heim kommen.

Nadine Habbel

2016.11.11 um 06:09 Uhr

Mein Labrador rüde wird 9 Monate alt mir seit 3monaten auch alles kaputt Möbel, alles was rum liegt und jetzt fängt er auch noch mit den Wänden an. Das alles natürlich nur wenn wir nicht zuhause sind. Das hat er vorher nicht gemacht. Davor könnte er alleine bleiben ohne etwas kaputt zu machen
Seit kurzem trainiere ich mit ihm und der schleppleine mit Hundepfeife und Ball. Fürs Fahrrad fahren und nebenher laufen ist er leider noch zu jung.

Harbord

2016.11.10 um 17:10 Uhr

Hallo unsere sechs monate alte hündin lea macht alles kaputt wenn sie alleine ist wenn wir zum einkaufen gehen ,sie macht schuhe fernbedinungen us w kaputt wir sind in einer stunde wieder zu hause und dann das volle kaos wir gehen mit ihr aber viel spazieren lassen sie freilaufen spielen mit dem stock und ball verstecken auch leckereien und trozdem macht alles kaputt

HertfeldetLilija

2016.11.07 um 15:15 Uhr

Mein Hund ist Dcshek rassel gemischt große 1,5jare

Hallo Herr Rüter ich möchte bei ihnen fragen was kann ich tun wenn ich weg bin gehe zu einem Termin bin ungefähr 3 Stunde nicht da er tut alles knabbern Möbel Teppich alle Spielzeuge werden zerkleinert ich weiß nicht was ich machen soll

Krug

2016.11.02 um 13:03 Uhr

Hallo,

das Problem habe ich auch mit meiner Hündin.

Sie biss als erstes die Kabel durch und macht sich jetzt an die Holzstühle rann.

Sie war ein Strassenhund und machte sich auch über den Müll her.

Sie muss 3 Stunden allein bleiben,da ich arbeiten muss.

Bevor ich zur Arbeit gehe,lege ich ihr den gefüllten Futterball und 2 Kauknochen hin und mache die Wohnung erstmal Hundesicher.Das heisst:Das ich erst mal alles wegräume,wo sie dran gehen könnte.

Also wenn ich rausgehe,bellt sie nicht mehr,weil sie ja abgelenkt ist durch den Futterball usw.Ich stell auch das Radio an,bevor ich gehe,das sie noch was Musik hat.

Wenn ich wiederkomme,dann hat sie den Kauknochen gefressen und der Futterball ist leer.

Und ich räume wieder alles rein.

So geht das von Montag-Freitag.

Nur seid gestern habe ich gesehen,das sie die Holzstühle anknabbert.

Ich dachte sie hätte es gelernt nicht an die Sachen zu gehen,wir haben sie jetzt über ein halbes Jahr.

Das ist nicht schön,sie muss doch auch mal lernen allein zu bleiben.

Mit freundlichen Grüssen:

Frau Krug

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