DOGS Logo Geschichten, die nur mit Hund passieren

HUND UND PFERD Team im Takt

Sabine Lang

Die Natur mit Hund und Pferd gemeinsam zu erleben, ist der Traum vieler reitender Hundehalter. Trainerin Sabine Lang macht aus Menschen und Tieren ein erfolgreiches Gespann.

„Sanftes Heranführen ist sehr wichtig.“ Sabine Lang vom Zentrum für Pferd und Hund aus dem Allgäu macht Vierbeiner und ihre Menschen zu verlässlichen Partnern. Deutschlandweit, aber auch grenzübergreifend gibt es dafür Kurse, von der Gewöhnung aneinander, dem Basistraining, der Ausbildung zum Reitbegleithund und dem „Hors–e & Dog Trail“. „Viele Kunden buchen Einzelunterricht über mehrere Trainingstage“ und trainieren auf dem Reitplatz oder bei einem Ausritt in die schöne Voralpenlandschaft mit ihren Königsschlössern und Seen. Der eigene Vierbeiner? Der lernt, bei Huf zu laufen.

„Pferd und Hund reden eine andere Sprache.“ Schon bei Welpen ist es sinnvoll, darauf zu achten, dass der Hund das Pferd nicht durch Maulwinkellecken grüßt, rät Sabine Lang. Nicht jedes Pferd mag das. Oft entwickelt sich dieses Verhalten zu gezieltem, forderndem Anspringen des Hundes, was Pferde mit einem schmerzhaften Tritt beantworten können. Der Mensch ist als Dolmetscher zwischen Pferd und Hund zu verstehen. Wenn er richtig handelt, entstehen Achtsamkeit bei beiden Tieren, der gewünschte Teamgeistgedanke und die volle Aufmerksamkeit zu dem Menschen im Sattel.

„Hindernisse, die keine sind.“ Im Weg liegende Baumstämme oder kreuzende Bachläufe erhöhen im Training mit Pferd und Hund den Spaßfaktor und die Aufmerksamkeit beider Tiere. Denn erfährt der Hund mit dem Pferd Spaß, entwickelt sich auch seine Begeisterung dazuzugehören. „Er fühlt sich als weltbester Hund und nimmt seine Aufgabe am Pferd wichtig“, schließlich möchte er immer mehr dem Besitzer gefallen. Das Erkunden des Geländes wird uninteressant. „Die Ausbildung gestalte ich nach Rasse und Charakter sowie den Erfahrungen. Der Horse & Dog Trail ist dafür eine sinnvolle Beschäftigung.“

„Für Galopp muss der Hund ausgewachsen sein.“ Bei einer professionellen Ausbildung macht der Ausritt im Galopp großen Spaß. Doch sollte der Hund erst ins Gelände mitgenommen werden, wenn er über ein Jahr alt ist beziehungsweise wenn er das Wachstum abgeschlossen hat. Das schont seine Gelenke und vermeidet Überanstrengung. Für die Verkehrssicherheit gilt: Das Pferd darf nicht vor jeder Milchkanne aufschrecken, der Hund muss Leinenführigkeit am Pferd erlernt haben. Beides bringt Sicherheit, verhindert, dass der Hund andere Verkehrsteilnehmer behindert oder belästigt, er beherzigt Vorschriften.

„Vorsicht mit kratzenden Pfoten.“ Zum An- und Ableinen des Hundes sollte das Pferd entspannt und ruhig stehen bleiben können. Ein großer Hund kann nun mit den Vorderpfoten hochspringen, jedoch sollte er das Pferd dabei nicht berühren, das ist unangenehm und kann zur Abwehrreaktionen (Schnappen) des Pferdes führen. Besser: Der Hund sollte die Satteldecke, den Sattel, das Bein des Reiters oder den Steigbügel belasten. Zum An- und Ableinen kleiner Hunde eignen sich Erhöhungen wie Strohballen, eine Bank am Wegrand, auf die der kleine Hund springt, oder der Reiter steigt dafür einfach ab.

 

Mehr Informationen über Sabine Lang und das Zentrum für Pferd, Hund und Mensch gibt es auf www.sabinelang.de

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