DOGS Logo Geschichten, die nur mit Hund passieren

DIAGNOSE KREBS Schweres Erbe

22.01.2018

Die Entstehung von Krebs kann in den allermeisten Fällen nicht auf eine einzige Ursache zurückgeführt werden. Wissenschaftler nennen das multifaktoriell. Neben Umweltfaktoren, Alter und Virusinfektionen sind es genetische Faktoren, die zum Ausbruch der Krankheit führen. Einige Hunderassen zeigen ein erhöhtes Risiko für bestimmte Tumoren. Krebsforscher erklären das mit einer starken Inzuchtrate bestimmter Rassen und dem damit verbundenen Verlust der genetischen Vielfalt.

BEAGLE: bösartige Gesäugetumoren

BERNER SENNENHUND: Hauttumoren, bösartige Bindegewebstumoren (Maligne Histiozytose)

BOSTON TERRIER: Hauttumoren, Hirntumoren

BOXER: Hirntumoren, Hauttumoren, bösartige Bindegewebstumoren

CHOW-CHOW: Tumoren der Mundschleimhaut

COCKER SPANIEL: Gesäugetumoren, bösartige Bindegewebstumoren

DEUTSCHE DOGGE: genau wie andere Riesenrassen Knochentumoren

DEUTSCHER SCHÄFER- HUND: Gefäßtumoren, Knochenkrebs, Hautkrebs, Nierentumoren

DOBERMANN: Knochen­ krebs, Prostatakrebs, Gesäugetumoren, bösartige Bindegewebstumoren

ENGLISCHE BULLDOGGE: Hirntumoren

GOLDEN RETRIEVER: Gefäßtumoren, Tumoren der Mundschleimhaut, Lymphdrüsenkrebs

LABRADOR RETRIEVER: Lymphdrüsenkrebs, Hauttumoren, Gefäßtumoren

MOPS: Hauttumoren

PUDEL:
Hauttumoren

RIESENSCHNAUZER UND ANDERE GROSSE SCHWARZE HUNDE:
bösartige Tumoren des Krallenbetts

ROTTWEILER:
Knochenkrebs, bösartige Bindegewebstumoren

SCOTTISH TERRIER:
Hauttumoren, Harnblasentumoren

SHAR-PEI:
Hauttumoren

TERRIER ALLGEMEIN:
Hauttumoren

DIE TERRORZELLE


WIE EIN TUMOR ENTSTEHT:
Zellen teilen sich, wachsen, ruhen und irgendwann sterben sie zu einem vorbestimmten Zeitpunkt ab. Damit das individuelle Verhalten für den Gesamtorganismus einen Sinn ergibt, wird das alles durch die Gene gesteuert. Auch im ausgewachsenen Körper teilen sich Zellen. Haut und Schleimhäute erneuern sich, Haare und Nägel wachsen, und die Zellen des Blutes erneuern sich ständig. Es besteht ein Gleichgewicht aus Erneuerung und Zelltod.

BEIM KREBS bricht zu Beginn oft zunächst nur eine einzige Zelle aus diesem System aus. Irgendetwas hat sich in ihrem Erbgut verändert, dass sie anscheinend „vergessen“ hat, was ihr Auftrag war. Sie vermehrt sich, ohne dass es einen Sinn ergibt. Versagen zusätzlich die verschiedenen Kontrollmechanismen des Körpers, die solche Querulanten unter den Zellen zerstören können, entsteht ein Tumor. Wächst dieser Tumor unkontrolliert und dringt er in umliegendes Gewebe ein, spricht man von Krebs.

Beitrag verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Zum Seitenanfang

Mehr Lust auf DOGS?

News, Wissen, Gewinne – jetzt im Newsletter für Hundefreunde

  • Aktuelle Hunde-News
  • DOGS Video-Wissen
  • Tolle Gewinnspiele

Hier direkt kostenlos anmelden:

Sie verwenden einen sehr alten Browser. Um diese Website in vollem Umfang nutzen zu können, installieren Sie bitte einen aktuellen Browser. X