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Jahr des Hundes Der Hund und sein Horoskop

Manfred Kubny 16.02.2018

Nach dem Horoskop regiert von nun an für ein Jahr der Erd-Hund, ein fleißiger und zurückhaltender Charakter, der der Welt mehr Verlässlichkeit und Ruhe bringen soll. Der Berliner Sinologe Dr. Manfred Kubny erklärt, was das Jahr des Hundes für 2018 bedeutet.

Laut chinesischem Horoskop steht der Hund für Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit, ihm wird ein tiefer Sinn für Moral nachgesagt. Sein Verhältnis ist besonders gegenüber älteren Personen sehr gut, weil diese ihm Vertrauen schenken, die Jüngeren zu beschützen. Sein Ansinnen ist Frieden im Heim und Patriotismus zum Land, denn er schätzt Loyalität und Zusammengehörigkeit. Die Beachtung von Riten und Umgangsformen ist für ihn von außergewöhnlicher Bedeutung. 2018 begegnen wir diesem Hund – im Jahr des Hundes.

Die chinesischen Tierkreiszeichen folgen dem traditionellen Mondkalender, auch bekannt als Bauern- oder Yin-Kalender. Dieser ist so geordnet, dass sich alle zwölf Jahre das jeweilige Tierkreiszeichen wiederholt. Neben dem Hund gibt es die Tierkreiszeichen Ratte, Büffel, Tiger, Hase, Drache, Schlange, Pferd, Ziege, Affe, Hahn und Schwein. Dabei gibt es verschiedene Arten von Hunden. 2006 war zum Beispiel das Jahr des Feuer-Hundes, 1994 das Jahr des Holz-Hundes, 1982 das Jahr des Wasser-Hundes und 1970 das Jahr des Metall-Hundes. 2018 ist so das Jahr des Erd-Hundes. Bis zum 4. Februar 2019 kommt nun eine Zeit des Glücks und der Zwietracht zugleich, denn der Hund ist ebenso im Zeichen der Loyalität wie der Unruhe geboren.

Dieses Jahr wird gut: Denn der Hund verfügt über einen tiefen Gerechtigkeitssinn, für dessen Erfüllung er unnachgiebig seine starke Willenskraft einsetzt. Der Hund ist anständig und ehrbar und immer zur Handlung entschlossen. Ihm sind ideale Prinzipien häufig wichtiger als der private Vorteil oder materieller Gewinn. Seine Selbstlosigkeit entspannt die Menschen und macht sie großzügiger. Er gilt als fleißig und er hat ein besonderes Geschick im Handel.

Der Hund ist ein Kämpfer und neigt zu schnellen, aber zumeist klugen Entscheidungen. Obwohl er eigensinnig ist, soll er aber auch ein guter Zuhörer sein.

Der Hund ist wachsam, denn seine Intuition lässt ihn Gefahren voraussehen. Seine Wachsamkeit lässt ihn aber auch in seinen Erwartungen pessimistisch werden, wobei er stets zur Übertreibung neigt.

Der Hund achtet sehr auf Freundschaften und ist stets zur Hilfe bereit. Verletzung von freundschaftlichen Bindungen beeinträchtigen ihn sehr, und er zieht sich dann sofort zurück, ohne sich jemals wieder umzudrehen. Er hasst verlogenes Gerede und durchschaut hinterhältige Pläne sehr schnell. Er teilt überhaupt alle Menschen in Freund und Feind ein, etwas dazwischen gibt es für ihn nicht. Der Hund zeigt sein Misstrauen nicht direkt, sondern beobachtet die Situation aus der Distanz, ohne sich zu erkennen zu geben. Er schlägt erst dann offen zu, wenn man ihn auf seinem eigenen Territorium reizt.

Der Schwachpunkt eines im Zeichen des Hunds Geborenen ist seine Unruhe und sein anfängliches Misstrauen, das später in absolute Vertrauensseligkeit umschlägt. Deshalb wird ihm angeraten, in Liebesdingen vorsichtig zu sein und diese nicht durch sein in Richtung beider Seiten extrem umschlagendes Verhalten, vom absolutem Misstrauen bis zum totalen Vertrauen, zu beschädigen. Denn dies führt dazu, dass er sich verausgabt und sich zum Hitzkopf entwickelt, der immer wieder enttäuscht wird, weil er die Dinge sowohl im Schlechten als auch im Guten übertreibt. Der Hund muss seine Unruhe zähmen, um im Leben Glück zu haben. Das ist besonders schwierig, wenn er in der Nacht geboren wurde. Dann ist er reizbarer und aggressiver. Er muss sich vor seiner eigenen gelegentlich auftretenden Übellaunigkeit in Acht nehmen, weil er damit für sich sehr viel sozialen Schaden anrichten kann.

Der Erd-Hund (auch wirksam gewesen 1898 und 1958) ist der Gerechtigkeit ergeben und macht sich als Ratgeber einen Namen. Er bleibt seinen Überzeugungen treu und hat einen vernünftigen Umgang mit Geld. Er gilt als gutherzig, extrem verschwiegen und ist ohne überflüssige Sentimentalität. Seine Gewohnheit, in Diskussionen alles unverblümt zu sagen, wird sehr geschätzt, kann ihm aber auch zum Nachteil gereichen, weil er dann sein Inneres ungeschützt preisgibt. Auseinandersetzungen empfindet er nicht als solche, sondern nur als intellektuelle Betrachtung, bei der es Einsichten, aber keinen Gewinner oder Verlierer gibt. Sein ganzes Ansinnen gilt jedoch, die bestehenden Werte aufrechtzuerhalten und das zu beschützen, was ihm gehört. Aus diesem Grund ist das Jahr des Erd-Hundes besonders der Pflege von Familie und Heim gewidmet. Erfolge und materielle Gewinne lassen sich schneller erzielen, wenn sie diesen Zielen untergeordnet werden.

Übrigens: Neben dem Jahr des Hundes gibt es die tägliche Doppelstunde des Hundes, von 19 bis 21 Uhr, und den Monat des Hundes, jedes Jahr etwa vom 7. Oktober bis zum 8. November, was zum Teil dem westlichen Tierkreiszeichen Waage entspricht.

Dr. phil. Manfred Kubny ist Sinologe, Japanologe und Experte für Traditionelle Chinesische Astrologie Bazi Suanming, Kontaktmail: mk@iatca.de

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