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KLUGER CLOWN Australian Shepherd

Schnell, eigenständig und hart im Nehmen: Der Australian Shepherd will gefordert werden.

Größe
Rüden: Schulterhöhe 51 cm bis 58 cm
Hündinnen: Schulterhöhe 46 cm bis 53 cm
Gewicht 16 bis 32 kg
FCI-Klassifikation Gruppe 1: Hütehunde und Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde), Sektion 1: Schäferhunde, Standard Nr. 342
Verwendung Treibhund und Hütehund
Alter 13 bis 15 Jahre

Nach der Eroberung Mexikos durch die Spanier kamen die ersten Schafe mit ihren Hirten nach Nordamerika. Begleitet wurden sie von ihren Arbeitshunden. Hierbei handelte es sich vermutlich um Herdenschutz- und Hütehunde vom Typ Carea Castellano und Carea Leones. Viele Farmer und Viehzüchter siedelten sich im Süden Nordamerikas an und nutzten ihre collieähnlichen Hunde für die Arbeit. Als die Schafzucht an wirtschaftlicher Bedeutung zunahm, wurden Merinoschafe aus Australien importiert, wahrscheinlich begleitet von australischen Hütehunden. Diese verhalfen dem Australian Shepherd, der ausschließlich aus den USA stammt, zu seinem Namen. Nach und nach wurde der Australian Shepherd mehr an Rindern eingesetzt als an Schafherden. Schließlich entwickelte er sich zu einem beliebten Reitbegleithund, der im 20. Jahrhundert von Rodeoveranstaltungen nicht mehr wegzudenken war. Bekannt wurde die Rasse aber auch durch Jay Sisler, der in den 50er- und 60er-Jahren mit seinen Hunden bei Rodeos auftrat und sie unglaubliche Kunststücke vorführen ließ. Die bunten, unkomplizierten Begleithunde der Pferdeliebhaber beeindruckten hier viele Hundefreunde, die die Rasse zunächst nach den Richtlinien des ASCA (Australian Shepherd Club of America) oder AKC (American Kennel Club) und seit 1996 nach FCI-Standard züchten.

Neben seinem ausgesprochenen Hüte- und Bewachungsinstinkt zeigt sich der Australian Shepherd als intelligenter Arbeitshund: pflichttreu, ausgeglichen und selten streitsüchtig. Er ist lebhaft und menschenbezogen, Fremden gegenüber jedoch eher reserviert. Australian Shepherds arbeiten am Vieh aufrecht, mit weniger Abstand als beispielsweise der Border Collie, zeigen mitunter Wach- und Schutzhundeeigenschaften und sind bei allen individuellen Unterschieden sehr lebhafte, menschenbezogene Hunde, die sich für alle Arten des Hundesports eignen. Bei dieser Rasse ist es sehr wichtig, dass man sie nicht aufdreht, sondern mit Ruhe und Besonnenheit führt, um nicht ein hyperaktives, bellendes Nervenbündel zu erhalten.

Anfälligkeiten

MDR1-Defekt (Überempfindlichkeit für Arzneistoffe), Epilepsie, Hüftgelenks- und Ellenbogendysplasie, Allergien, Gebissfehler

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