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SICHERHEIT Gut gesichert auf Tour

Jesko Wilke

Was ihn schützt: Das richtige Rückhaltesystem für den Hund im Auto

Hundesicherheitsgurt

Diese Systeme bestehen in der Regel aus einem gut gepolsterten Halfter und einem Gurt, der mit dem serienmäßigen Sicherheitsgurt verbunden oder in die Isofix-Verbindungen gesteckt wird (Isofix ist eigentlich für Kindersitze gedacht). Achtung: Den Hund niemals an seinem Halsband befestigen!

Vorteil: günstig in der Anschaffung und leicht zu installieren.
Nachteil: eingeschränkte Bewegungsfreiheit, da der Gurt kurz eingestellt werden muss, damit er seine Schutzwirkung entfalten kann. Nur für kleine bis mittelgroße Hunde geeignet.

 

Trenngitter und Sicherheitsnetz

Diese Systeme sind in Kombifahrzeugen häufig serienmäßig installiert oder können nachgerüstet werden. Wichtig sind eine stabile Ausführung und eine fachgerechte Befestigung.

Vorteil: Trenngitter und Sicherheitsnetze zwischen dem Hundeabteil und dem Fahrgastbereich bieten einen guten Schutz für Menschen. Hunde haben viel Bewegungsfreiheit.
Nachteil: Hunde werden im Ernstfall ungeschützt durch das Auto katapultiert, was ein hohes Verletzungsrisiko birgt.

 

Hundetransportbox

Wichtig ist die richtige Größe. Der Hund muss darin bequem stehen und sich umdrehen können. Wie gut solche Boxen vor Verletzungen im Auto schützen, hängt laut ADAC-Crashtest maßgeblich von der Platzierung im Fahrzeug ab.

Vorteil: Für Besitzer eines Pkw-Kombi eine sichere Variante. Bei einer handelsüblichen Kunststoffbox, quer zur Fahrtrichtung und direkt gegen die Lehne der Rücksitzbank gestellt, verteilen sich die beim Crash auftretenden Kräfte gleichmäßig auf den Körper des Hundes. Ebenfalls gut abgeschnitten hat die Unterbringung kleinerer Boxen im Fußraum hinter den Vordersitzen. Material und Tier überstanden die im Test auftretenden Kräfte gut.
Nachteil: Abzuraten ist vom Anschnallen der Boxen auf der Rücksitzbank. Beim Aufprall mit 50 km/h zerbrachen Gittertür und Deckel bereits unter der Belastung eines vier Kilogramm schweren Haustierdummys.

 

Auf dem Schoß des Fahrers

Zugegeben, wenn einem ein Fahrzeug mit Herr und Hund auf einem Sitz begegnet, schmunzeln wir, weil es einfach lustig aussieht. Dabei ist das alles andere als spaßig, sondern schlicht lebensgefährlich für alle Beteiligten.

 

Mit dem Kopf im Fahrtwind

Wuffi lugt aus dem geöffneten Seitenfenster, die Nase im Fahrtwind. Doch neben einer Bindehautentzündung droht eine weitere Gefahr: Hunde springen aus fahrenden Autos – mit fatalen Folgen.

 

Auf der Hutablage oder dem Armaturenbrett?

Kommt leider auch nicht selten vor, speziell bei den Minirassen: Doch der Pekinese neben der gehäkelten Klorolle verwandelt sich im Fall einer Vollbremsung in ein Geschoss mit Kollisionskurs auf die Frontscheibe.

 

Auf dem Beifahrersitz

Schon ein moderates Bremsmanöver kann zu schweren Verletzungen führen! Der Hund fliegt gegen das Armaturenbrett oder die Frontscheibe und knallt dann unsanft in den Fußraum.

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