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OUTDOOR-HUNDE Der perfekte Hundegarten

Könnten Hunde selbst entscheiden, sie würden ein Leben als Abenteurer unter freiem Himmel wählen, Gerüche durchs Unterholz verfolgen und im Wasser herumtollen. Mit ein wenig Platz kann man ihnen das problemlos zu Hause ermöglichen: Neun Tipps zum Garten mit Hund.

RASENFLÄCHEN

Wenn Hunde nicht gerade fremden Gerüchen durchs Unterholz nachjagen, springen sie gern Stöcken und Bällen hinterher. Dafür braucht es Platz. Bestens geeignet sind freie, lang gestreckte Rasenflächen, an deren Ende jedoch nicht gerade das Beet mit Frauchens Lieblingsblumen liegen sollte. Auch überhängende Äste stören, sie behindern die Flugbahn der Stöckchen, man kann sich aber auch beim ungestümen Spiel daran wehtun.

Die entscheidende Frage ist: Gibt es urinverträgliche Rasensorten? „Grundsätzlich nicht“, sagt Dr. Harald Nonn, Rasenspezialist der Firma Wolf-Garten. Allerdings enthalten hochwertige Mischungen Gräserarten wie etwa Rotschwingel, die sehr salzverträglich sind – Hundeurin wirkt wie eine Überdosis Düngersalz. Qualitätsrasen ist also auch in dieser Hinsicht deutlich zäher als etwa die im Handel weit verbreitete Mischung Berliner Tiergarten.

Wie schnell ein Rasen in Mitleidenschaft gezogen wird, hängt vor allem vom Feuchtigkeitsgehalt des Bodens ab. Wird der Urin mit Wasser verdünnt, richtet er keinen Schaden an, er fördert vielmehr den Pflanzenwuchs. Doch wer hat schon Lust, in Trockenzeiten mit einer gefüllten Gießkanne hinter seiner Hündin her zu sein? Eine fest installierte Bewässerung, die den Rasen täglich einmal durchspült, etwa abends, ist durchaus hilfreich. An heißen Tagen reicht das aber nicht aus. Werden die Gräser häufiger berieselt, bilden sie nur schwache Wurzeln und ihre Vitalität nimmt ab.

Manchmal müssen Hunde Gras fressen, um ihren Magen zu reinigen. Lassen Sie den Rasen daher an einigen Stellen ruhig etwas höher wachsen. Am schönsten sieht das aus, wenn kleine geometrische Formen innerhalb der Fläche stehen bleiben, etwa Kreise, die nur hin und wieder gemäht werden. Sollte einmal ein Baum gefällt werden, bleibt ein Teil des Stamms einfach liegen. Er ist ein ideales Turngerät für Hunde. Sie können dort mit ihren Vierbeinern Balancieren üben und deren Sprungkraft trainieren.

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