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TEST Wie fit ist Ihr Hund?

Machen Sie den DOGS-Fitness-Check und prüfen Sie den körperlichen und konditionellen Zustand Ihres Tiers. Rund vierhundert Hunderassen gibt es, die in Größe und Körperform variieren, ein Vergleich wie beim Body-Mass-Index wäre bei Hunden unfair, aber wenn Sie die Punkte bei den Testfragen zusammenzählen, geht’s.

Ausarbeitung: Kate Kitchenham und Dr. Brigitte Glöwing

DIE AUSWERTUNG

110 bis 130 Punkte

ALLES IM GRÜNEN BEREICH!

Glückwunsch, Sie machen alles richtig: Ihr Hund ist fit und ausgeglichen, seine Ernährung ist sehr wahrscheinlich ausgewogen und seinem Bedarf optimal angemessen. Damit sein Wohlbefinden in Hochform bleibt (aktive Hunde wollen gefordert werden!), achten Sie auf Abwechslung in seinem Alltag. Suchen Sie beispielsweise im Internet mal nach Wochenendseminaren, die Beschäftigungsmöglichkeiten für Fortgeschrittene bieten, Mantrailing-Kurse könnten so etwas sein. Im Urlaub könnten Sie auf geführten Hundewanderungen unbekannte Landstriche entdecken. Behalten Sie bei aller Lust auf anstrengendere Aktivität aber immer auch seine ausgewogene Ernährung im Blick. Selbstverständlich gilt es auch, den eigenen Ehrgeiz zu zügeln und selbst Intelligenzbestien und Sportskanonen auf vier Pfoten die nötige Ruhe zum Müßiggang zu schenken. Immer der Nase nach kommt man auch durch die Natur – Hunde wissen das von uns allen sicher am meisten zu schätzen. Und wenn Sie sich einfach von Ihrem Hund führen lassen, gelangen Sie in Regionen abseits des Wegs, die Sie ohne ihn vielleicht nie entdeckt hätten.

 

60 bis 109 Punkte

GELBER BEREICH: DAS WARNSIGNAL

Im Prinzip geht es Ihrem Hund gut, doch er wirkt vielleicht etwas träge und schlapp. Auch Haut- und Fellprobleme sind häufig Zeichen von Mangelerscheinungen. Hat sich vielleicht der Nährstoffbedarf Ihres Hundes verändert? Besonders Hunde, die über den Fellwechsel hinaus Fell verlieren oder unter Juckreiz leiden, können mit einer Futterumstellung und Zugabe von Omega-3-Fettsäuren, hochwertigem Eiweiß oder Zink geholfen werden. Besprechen Sie diese Möglichkeit aber vor dem Füttern mit Ihrem Tierarzt. Seine Figurprobleme bekommen Sie mit speziellem Diätfutter in den Griff. Diese Hundenahrungen sind energiereduziert, während der übrige Bedarf an Nährstoffen weiterhin gedeckt wird. Versuchen Sie währenddessen aber auch, auf die Gabe von Kalorienbomben wie Kauknochen aus Rinderhaut zu verzichten. Vielleicht ist es nur Aufmerksamkeit, die Ihrem Hund fehlt. Hand aufs Herz: Wie viel Zeit hatten Sie in der letzten Zeit wirklich nur für ihn übrig? Braucht er mehr Abwechslung und Ansporn, um wieder eigenen Antrieb zu entwickeln? Eintönige Spaziergänge, auf denen man nur hintereinander hertrottet, könnten Sie mit kleinen Spurensuchspielen interessanter gestalten. Und nicht nur Hütehunde lieben Bewegungs- und Reaktionssport. Das Problem: Die meisten Hundebesitzer bringen vor allem ihren jungen Hunden viele Tricks und Kommandos bei, aber auch ältere Hunde lieben die Herausforderung: Das stärkt ihr Selbstvertrauen, die Bindung zum Besitzer und sorgt für seine Zufriedenheit. Und das macht Ihren Hund am Ende wieder richtig fit!

 

0 bis 59 Punkte

ROTER BEREICH: FIT IST ER NICHT

Ihrem Hund geht es nicht wirklich gut. Bei starken Haut- und Fellproblemen sollten Sie Expertenrat einholen. Hier sind auf Ernährung spezialisierte Tierärzte zu empfehlen, die Sie an der Zusatzbezeichnung „Fachtierärzte für Tierernährung und Diätetik“ erkennen. Die Profis in Sachen Futter können Sie umfassend bei der Kaufentscheidung für das richtige Diätfutter oder beim Selberzubereiten von Hundenahrung beraten. Wichtig: Leidet Ihr Schützling unter Fettleibigkeit, darf er nicht zu schnell abnehmen. Als Faustregel werden ein bis zwei Prozent des Körpergewichts pro Woche angegeben. Bei einem ein Kilogramm schweren Hund entspricht das ungefähr 400 bis maximal 600 Gramm pro Monat, die von den Rippen schwinden dürfen. Parallel zur Diät sollten mollige Hunde langsam wieder mehr bewegt werden. Achten Sie dabei auf eine sehr sanfte Steigerung der Aktivität, damit die Gelenke durch das Übergewicht nicht zu stark belastet werden. Auch Ängste und Aggressionen können manchmal durch Stoffwechselstörungen, zum Beispiel durch Dysfunktion der Schilddrüse, auftreten und durch Nährstoffmangel eventuell noch verschlimmert werden. Neben dem Besuch beim Tierarzt sollte bei auffälligen Störungen des Verhaltens besonders ein gut ausgebildeter und erfahrener Trainer zurate gezogen werden: Manchmal sind es nur ein paar Verhaltensänderungen im Alltag, die dem Hund Ängste nehmen, ihm eine beruhigende Orientierung bieten. Dadurch wird Energie frei für neue, positive Erfahrungen, die beflügeln und dem Hund wieder mehr Lebensenergie schenken.

Ernährung, Figur, Kondition, Wohlbefinden: Tierärzte erklären, worauf es bei der Hundefitness ankommt.

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Jana Hölcke

2018.06.21 um 05:12 Uhr

Prinzipiell ist der Test interessant aber kleine Hunde unter 50cm und unter 5 Jahren haben bei dieser Punktevergabe keine Chance im grünen Bereich eingestuft zu werden.

DOGS Magazin

2018.06.21 um 12:35 Uhr

Liebe Jana, wenn Sie den Test sorgfältig lesen, werden Sie sehen, dass das so nicht stimmt. Wo genau sehen Sie denn das Problem?

Viele Grüße vom DOGS Team

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